Förderungen für Wärmepumpen 2023

Wärmepumpen nutzen Umweltenergie, um Wärme für die Heizung und für die Versorgung mit Warmwasser bereitzustellen. Werden sie mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben, sind sie besonders klimafreundlich. Um euch die Investition zu erleichtern, gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Welche das sind und wie ihr davon profitiert, lest ihr im Ratgeber.  


Förderungen für Wärmepumpen 2023

Welche Förderungen für Wärmepumpen gibt es 2023?

Wer ein Eigenheim besitzt, hat viele Möglichkeiten, eine Förderung für Wärmepumpen zu beantragen. Auf Bundesebene gibt es die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die sich in drei Teilprogramme splitten lässt: 

  • Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG) 

  • Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG) 

  • Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) 

Für Privatpersonen sind die Teilprogramme BEG WG und BEG EM interessant. Während Anträge für Wohngebäude bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt werden müssen, kümmert sich das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) um die Förderungen von Einzelmaßnahmen: 

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)*Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)*
BEG WG
BEG NWG
*Zuschussförderung für Kommunen und Kreditvariante
BEG EM

*Zuschussvariante

Wie hoch ist die Förderung?

Während sich die KfW auf die Vergabe zinsgünstiger Kredite spezialisiert hat, arbeitet die BAFA-Förderung mit Zuschüssen. Bei Wärmepumpen ist eine Förderung von bis zu 40 Prozent möglich – je nachdem, welche Maßnahmen umgesetzt werden: 

MaßnahmeZuschuss
Einbau einer Wärmepumpe25 %
Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser oder Einsatz eines natürlichen Kältemittels5 %
Austausch einer betriebsfähigen Öl-, Gas-, Kohle oder Nachtspeicherheizung durch Wärmepumpe
(„Heizungs-Tausch-Bonus“). Eine Gaszentralheizung muss dafür mindestens 20 Jahre alt sein.
10 %

Welche Wärmepumpen werden gefördert?

Förderungen gibt es für Luftwärmepumpen, Wasserwärmepumpen und Erdwärmepumpen, die eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von mindestens 2,7 erreichen. Die Jahresarbeitszahl beschreibt, wie effizient ein Heizsystem arbeitet. Sie gibt das Verhältnis zwischen eingesetzter Energie zu erzeugter Heizwärme an. Wärmepumpen, die nur für die Bereitstellung von Warmwasser eingesetzt werden, können nicht gefördert werden.

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BAFA-Förderung für Wärmepumpen:¹

Mit seiner Förderung unterstützt das BAFA die Sanierung von Gebäuden, damit diese dauerhaft Energiekosten einsparen und so das Klima schützen. Die förderfähigen Kosten beschränken sich auf 60.000 Euro pro Wohneinheit und Kalenderjahr bzw. maximal 600.000 Euro pro Gebäude.

Wie hoch ist der Zuschuss der BAFA für Wärmepumpen im Detail?

Für die verschiedenen Maßnahmen gibt es unterschiedliche Fördersätze, die sich auch ergänzen können. Grundsätzlich beträgt der Zuschuss für Wärmepumpen 25 Prozent. Zusätzlich zu diesen 25 Prozent erhaltet ihr 5 Prozent, wenn eure Wärmepumpe mit Wasser, Erdwärme oder Abwasser betrieben wird oder wenn ihr ein natürliches Kältemittel – zum Beispiel Propan (R290), Kohlendioxid (R744) oder Ammoniak (R717) – einsetzt.  

Ergänzend zu diesen Zuschüssen gibt es den Heizungs-Tausch-Bonus. Er kommt zum Tragen, wenn ihr eure alte, aber betriebsfähige Öl-, Kohle-, Nachtspeicher- oder Gasheizung auf eine Wärmepumpe umrüstet. Beachtet, dass eine Gaszentralheizung dafür mindestens 20 Jahre alt sein muss. Damit ihr genau wisst, welche Förderung ihr erhalten könnt, hat LichtBlick euch die möglichen Zuschüsse im Folgenden zusammengefasst: 

Austausch einer ineffizienten HeizungAustausch einer sonstigen Heizung
Standardfall35%25%
Mit Wärmepumpen- oder Kältemittelbonus40%30%
  • Austausch einer ineffizienten Heizung: Betrifft funktionstüchtige Öl-, Kohle-, Nachtspeicher- oder Gasetagenheizung. Gaszentralheizungen müssen mind. 20 Jahre alt sein.

  • Standardfall: Standardfall bedeutet, dass ihr eine Luft-Wasser- oder eine Luft-Luft-Wärmepumpe installiert. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe betreibt ihr im Standardfall mit einem synthetischen Kältemittel. 

  • Wärmepumpenbonus: Installiert ihr eine Wärmepumpe, die als Wärmequelle das Erdreich, das Grundwasser oder Abwasser verwendet, oder betreibt ihr eure Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einem natürlichen Kältemittel, erhaltet ihr einen Förderbonus von 5 Prozent. Achtet darauf, dass ihr die Förderung für Kältemittel und Wärmequelle nicht kombinieren könnt. 

Was fördert das BAFA?

Neben der Wärmepumpe an sich fördert das BAFA auch weitere Maßnahmen rund um die Installation. Das gilt unter anderem für folgende: 

  • fachgerechter Einbau der Wärmepumpe (inkl. Ertüchtigung der Wärmeverteilung) 

  • Erschließung der Wärmequelle (z. B. Bohrung für eine Erdsonde) 

  • hydraulischer Abgleich (Fördervoraussetzung) 

  • evtl. Pufferspeicher  

  • Energiemanagementsysteme und digitale Stromzähler 

Ziel ist es, die Wärmepumpenheizung durch eine umfangreiche Förderung so klimafreundlich wie möglich zu gestalten. Werft für weitere Informationen auch einen Blick auf das vom BAFA zur Verfügung gestellte Infoblatt mit allen förderfähigen Kosten.  Beachtet, dass ihr bei Neubauten und Komplettsanierungen keine Förderung als Einzelmaßnahme, sondern nur als systemische Maßnahme für (Nicht-)Wohngebäude beantragen könnt. Einen entsprechenden Antrag müsst ihr also bei der KfW stellen. 

Welche Voraussetzungen gelten für die Förderung?²

Eine der Fördervoraussetzungen ist die bereits erwähnte Jahresarbeitszahl von 2,7. Im Jahr 2024 soll sie auf 3,0 steigen. 

Neben der JAZ ist auch die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz (ETA S) für eine Förderung entscheidend. Mit ihr wird angezeigt, wie viel Primärenergie eine Wärmepumpe benötigt, um eine Kilowattstunde Heizwärme zu erzeugen. Für die Berechnung benötigt ihr einerseits den Primärenergiefaktor, der in Europa fest bei 2,5 liegt sowie den sogenannten SCOP (Seasonal Coefficient of Performance). Dieser gibt an, welche Jahresarbeitszahl eine Wärmepumpe in verschiedenen Klimazonen und bei unterschiedlichen Außentemperaturen (12 °C, 7 °C, 2 °C und −7 °C) erreicht. Die Formel für die Berechnung der ETA S lautet: SCOP ÷ 2,5 × 100. 

Eine elektrisch betriebene Wärmepumpe muss bei Niedertemperatur- und Mitteltemperaturanwendung (35 °C bzw. 55 °C) folgende Mindestanforderungen erfüllen: 

Art der WärmequelleETA S NiedertemperaturanwendungETA S Mitteltemperaturanwendung

Luft
135 %120 %

Erdwärme
150 %135 %
Wasser150 %135 %
Sonstiges (Abwärme, Solarwärme)
150 %135 %

Förderung für Wärmepumpen beantragen – in fünf einfachen Schritten

Förderung für Wärmepumpen beantragen – in fünf einfachen Schritten Die Förderung beim BAFA beantragt ihr ganz leicht³:

Zum BAFA Antrag

1. Angebote

Holt euch Angebote von Fachpersonen ein und beauftragt ggf. eine*n Energieeffizienz-Expert*in. So bekommt ihr auch eine technische Projektbeschreibung (TPB). Im Anschluss erhaltet ihr eine sogenannte TPB-ID.

2. Antragsformular

Füllt das Antragsformular für die BAFA-Förderung aus. Mit Absenden der Informationen erhaltet ihr Zugang zum Onlineportal des BAFA, auf das ihr jederzeit zugreifen könnt.

3. Zuwendungsbescheid

Nachdem ihr den Antrag gestellt habt, erhaltet ihr in der Regel innerhalb weniger Tage den Zuwendungsbescheid. Darin steht die Höhe der maximalen Zuwendung. Jetzt könnt ihr den Auftrag vergeben und mit der Umsetzung der Maßnahme beginnen. 

4. Verwendungsnachweis

Reicht spätestens sechs Monate nach Ablauf des Bewilligungszeitraums online den Verwendungsnachweis ein. Habt ihr eine*n Energieeffizienz-Expert*in beauftragt, erhaltet ihr zudem einen technischen Projektnachweis (TPN) und eine entsprechende ID.  

5. BAFA Prüfung

Das BAFA prüft eure Unterlagen. Das kann bis zu acht Wochen dauern. Nach Abschluss erhaltet ihr einen Festsetzungsbescheid. Nun erhaltet ihr auch euren Zuschuss über die Bundeskasse Trier.

Achtung: Holt im ersten Schritt lediglich das Angebot ein. Hier dürft
ihr noch nichts beauftragen, sonst verliert ihr den Förderungsanspruch.

Gut zu wissen:

Einige Energieversorger ‒ unter anderem LichtBlick ‒ bieten euch einen Fördergeld-Service an. Bei diesem Prozess sammeln die Versorger alle benötigten Informationen von euch ein, und reichen sie dann für euch beim BAFA ein. Ihr lehnt euch einfach entspannt zurück, während euer Energieversorger die Förderung beantragt. Eure Vorteile: Ihr legt direkt nach Einreichung beim BAFA mit dem Projekt los, ohne, dass ein Risiko besteht. Denn die Fördersumme wird durch den Service abgesichert, falls das BAFA die Förderung nicht gewähren sollte.

Wärmepumpe mit Photovoltaikanlage kombinieren

Wärmepumpe mit Photovoltaikanlage kombinieren

Besonders klimafreundlich arbeitet eure Wärmepumpe mit Ökostrom aus der eigenen Photovoltaikanlage, zum Beispiel mit dem SolarPaket Plus von LichtBlick. Derzeit ist eine kombinierte Förderung nicht möglich, für beide Projekte stehen jedoch Mittel zur Verfügung. Mit einer Kombi aus PV-Anlage und Wärmepumpe betreibt ihr diese nicht nur klimafreundlich, ihr unterstützt auch die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage, indem ihr euren Eigenverbrauch erhöht.

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Förderung der KfW für Wärmepumpen

Für die Sanierung zum Effizienzhaus bzw. den Kauf eines Effizienzhauses könnt ihr die Bundesförderung bei der KfW beantragen. Das bedeutet: Mit einem KfW-Programm wird nicht direkt der Einbau einer Wärmepumpe gefördert, sondern die Maßnahme in einem größeren Gesamtprojekt. Das gilt für alle Wohngebäude, also Eigentumswohnungen, Ein- oder Mehrfamilienhäuser sowie Wohnheime.

Aufgepasst: Beachtet, dass ihr die KfW-Förderung nur in Anspruch nehmen könnt, wenn ihr noch keine Förderung beim BAFA beantragt habt.

KfW-Programm „Klimafreundlicher Neubau“

Mit dem Programm „Klimafreundlicher Neubau ‒ Wohngebäude“ (297, 298) stellt euch die KfW einen Förderkredit für den Neubau und den Erstkauf klimafreundlicher Wohngebäude zur Verfügung. Um die Förderung zu erhalten, muss das Gebäude: 

Gefördert werden können neben dem Bau und dem Kauf eines klimafreundlichen Wohngebäudes inklusive Nebenkosten auch Maßnahmen zur Planung und Baubegleitung – durch eine Energieberatung für Nachhaltigkeit und die Nachhaltigkeitszertifizierung. Zudem fördert die KfW mit dem Kredit für Wohngebäude (261) die energetische Sanierung eures Hauses, wenn es nach der Sanierung mindestens die Effizienzstufe 85 erreicht. Der Zuschuss und der Kreditbetrag orientieren sich dabei an der Effizienzstufe des Gebäudes. Es gilt: Je niedriger die Zahl, desto energieeffizienter ist die Immobilie.

Zusammenfassung: Förderungen im privaten Alt- und Neubau

Sowohl für Neu- als auch Bestandsbauten gibt es Förderungen, die ihr für die Installation einer Wärmepumpe in Anspruch nehmen könnt: 

Neubau & KomplettsanierungAlt-, Bestandsbau sowie Austausch
Förderprogramm• KfW-Programm Klimafreundlicher Neubau ‒ Wohngebäude (297, 298)
• Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG) → KfW-Programm Wohngebäude Kredit (261)
• Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)
Art der Wärmepumpe• Luft-Wasser-Wärmepumpe
• Luft-Luft-Wärmepumpe
• Sole-Wasser-Wärmepumpe
• Wasser-Wasser-Wärmepumpe
• Luft-Wasser-Wärmepumpe
• Luft-Luft-Wärmepumpe
• Sole-Wasser-Wärmepumpe
• Wasser-Wasser-Wärmepumpe
BedingungenKfW-Programm Klimafreundlicher Neubau ‒ Wohngebäude (297, 298)
• Neubau und Erstkauf
• mind. Effizienzhausstufe 40
• Erfüllung der Anforderungen „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Plus“ oder „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Premium“
• Heizung ohne Öl, Gas, Biomasse

Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG)
• Sanierung zum oder Kauf von Effizienzhaus mit mind. Stufe 85
Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)
• Jahresarbeitszahl von mindestens 2,7 (ab 2024: 3,0)
• Erfüllung der ETA S je nach Art der Wärmepumpe
FörderhöheKfW-Programm Klimafreundlicher Neubau ‒ Wohngebäude (297, 298)
• Förderkredit ab 0,42 % effektiver Jahreszins
• bis zu 150.000 € je Wohnung

Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG)
• Förderkredit ab 0,01 % effektivem Jahreszins für Sanierung und Kauf
• bis zu 150.000 € Kredit je Wohneinheit für ein Effizienzhaus
Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)
• Förderung von 25 bis 40 % der förderfähigen Kosten, max. 60.000 € pro Wohneinheit und Kalenderjahr
Sind Steuererleichterungen für Wärmepumpen möglich?

Sind Steuererleichterungen für Wärmepumpen möglich?

Alternativ zur Förderung durch BAFA und KfW könnt ihr auch durch einen Steuerbonus richtig sparen. Denn steuerlich gefördert werden energetische Maßnahmen, die etwa zur Erneuerung der Heizungsanlage beitragen. Über drei Jahre verteilt können 20 Prozent der Kosten und maximal 40.000 Euro pro Wohnobjekt steuerlich abgesetzt werden. Auch die energetische Baubegleitung und Fachplanung kann gefördert werden ‒ sogar mit bis zu 50 Prozent und ohne Verteilung über mehrere Jahre.²

Beachtet, dass ihr die steuerliche Förderung nur geltend machen könnt, wenn ihr keine Förderung des BAFA oder der KfW in Anspruch nehmt. Da diese aber deutlich höher sein kann, solltet ihr die Vor- und Nachteile gut abwägen.⁴

Informiert euch über die Details der steuerlichen Förderung energetischer Gebäudesanierung direkt beim Bundesfinanzministerium.

Wärmepumpen als Hybridsystem

Wärmepumpen wurden bis Ende 2020 in Bestandsgebäuden auch gefördert, wenn sie Teil eines Hybridsystems waren – also mit einer anderen Heizungsanlage kombiniert wurden. Diese Förderung ist zum 31. Dezember 2020 ausgelaufen und kann nicht mehr in Anspruch genommen werden. Gefördert wurden EE-Hybridsysteme und Gas-Hybridheizungen. 

EE-Hybridsysteme kombinieren mindestens zwei Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energiequellen, zum Beispiel eine PV-Anlage mit einer Wärmepumpe. Die Förderung betrug bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Gas-Hybridheizungen kombinieren eine neue Gasheizung und mindestens eine regenerative Energiequelle. Sie konnten unter bestimmten Umständen mit bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten der gesamten Anlage gefördert werden. 

Ausblick: das Heizungsgesetz 2024

Ab dem 1. Januar soll, laut Gebäudeenergiegesetz kurz GEG, jede neu eingebaute Heizung zu schrittweise mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Für bereits bestehende Heizungen gibt es allerdings keine direkte Austauschpflicht: Ist eure Heizung noch instand, könnt ihr sie weiter nutzen. Auch Reparaturen sind immer noch möglich und erlaubt. Im Havariefall ‒ also dann, wenn eure Heizung irreparabel geschädigt ist ‒ gibt es großzügige Übergangsfristen, in denen ihr eine neue Heizung einbauen könnt. Auch Ausnahmen sind geplant.  

Der geplante neue Entwurf für das Gebäudeenergiegesetz wartet derzeit (Stand: August 2023) auf die zweite und dritte Lesung im Bundestag. Der Entwurf des GEG soll erst nach der Sommerpause wieder auf der Tagesordnung stehen. Bis dahin ist das Gesetz noch nicht verabschiedet und Änderungen sind möglich. 


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Häufige Fragen zur Förderung von Wärmepumpen

  • Eine Förderung für Wärmepumpen kann über die Bundesförderung für effiziente Gebäude beantragt werden. Diese besteht aus drei Teilen: für Wohngebäude (BEG WG), Nichtwohngebäude (BEG NWG) und Einzelmaßnahmen (BEG EM). Ein Antrag auf eine Förderung im Programm BEG EM muss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden, wohingegen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Anträge in den Programmen BEG WG und BEG NWG zuständig ist.  

    Beachtet, dass für dieselbe Maßnahme jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder beim BAFA gestellt werden kann. Für ein Gebäude können jedoch mehrere Anträge für unterschiedliche Einzelmaßnahmen gestellt werden, solange die Höchstgrenzen der förderfähigen Kosten pro Kalenderjahr eingehalten werden. 

  • Ja, es werden sowohl Luft- als auch Wasser- und Erdwärmepumpen gefördert, allerdings in unterschiedlichem Umfang. Das liegt unter anderem daran, dass Wasser- und Erdwärmepumpen in der Regel einen höheren Wirkungsgrad haben und weniger Strom für den Betrieb benötigen. Wasser- und Erdwärmepumpen sowie Anlagen mit einem natürlichen Kältemittel arbeiten klimafreundlicher und werden deshalb mit einem höheren Satz gefördert. 

  • Ja, auch auf Landes- und Kommunalebene können Wärmepumpen gefördert werden. Informiert euch über eure konkreten Fördermöglichkeiten am besten bei den Verbraucherzentralen oder bei Expert*innen vor Ort

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Quelle: BaFa

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Quelle: BaFa Antrag und Handelsblatt Fristen