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Klimaneutralität

Unser Ziel bis spätestens 2035? Nichts an CO₂

Wenn wir die Klimakrise bewältigen wollen, müssen wir schnellstmöglich klimaneutral werden.

co2 fußabdruck

LichtBlick legt vor – und alles offen

LichtBlick wird bis spätestens 2035 über alle drei UN-Scopes klimaneutral. Heißt: LichtBlick übernimmt die Verantwortung für jede Tonne Treibhausgas, die direkt oder indirekt mit dem Geschäft verbunden ist.

LichtBlick-Klimabilanz 2021
Lichtblick Fußabdruck

Der LichtBlick-Fußabdruck

LichtBlick veröffentlicht ab sofort seinen kompletten CO₂-Fußabdruck¹. Dieser ist bei einem Ökoenergieanbieter naturgemäß viel kleiner als bei konventionellen Versorgern. Aber er ist eben nicht gleich null. Durch den Ausbau des Geschäfts wird er in den nächsten Jahren sogar weiter wachsen. Das ist allerdings eine gute Nachricht. Denn mehr ÖkoStrom-Kund*innen heißt auch weniger Kohle und Co. LichtBlick kompensiert zudem das CO₂ neuer Gaskund*innen. Das Unternehmensziel: Durch neue Produkte und die Transformation von Gas zu WärmeStrom sinkt in Zukunft der CO₂-Ausstoß pro Kilowattstunde gelieferter Energie. Damit wird der Fußabdruck pro LichtBlickende*n immer kleiner – und am Ende auch der von LichtBlick insgesamt.

LichtBlick-Fußabdruck

Unser Weg zum kleineren Fußabdruck

Beim LichtBlick-Fußabdruck ist es etwas komplizierter als beim individuellen. Daher erklären wir unseren Plan nochmal in vier einfachen Schritten.

1. Mehr LichtBlickende

LichtBlick wächst. Das ist gut fürs Klima, denn in der Regel sind wir die bessere Alternative zum Vorversorger, der oft fossile Energie anbietet und nicht oder nur schlecht kompensiert.

2. Weniger Schmuddelenergie

Mehr Kundschaft macht erstmal einen größeren LichtBlick-Fußabdruck. Bedeutet aber auch weniger Markt für Kohle und Co. Und: CO₂ aus Gas wird ordentlich kompensiert.

3. Weniger CO₂ pro Kund*in

Schon ab 2022 wird es neue, verbesserte Produkte und mehr WärmeStrom statt Gas geben. Heißt: Pro Kilowattstunde und Kund*in wird mittelfristig weniger CO₂ ausgestoßen.

4. Kleinerer Fußabdruck

Langfristig verabschiedet sich LichtBlick komplett vom Gas. Bis spätestens 2035 werden wir auch im Wärmebereich klimaneutral. Das schrumpft am Ende den LichtBlick-Fußabdruck.

CO2 pro Kilowattstunde

Ist Ökostrom nicht klimaneutral?

Für LichtBlickende ist ÖkoStrom CO₂-frei. Das belegen auch die Angaben in der Stromkennzeichnung. Aber: Beim Bau von Windrädern oder Solarparks und beim Transport von Ökostrom fallen CO₂-Emissionen an. In Summe viel weniger als bei Kohle oder Öl, aber unser Ziel ist ganz klar: nichts. Darum setzt sich LichtBlick für die Einsparung von CO₂ in der gesamten Lieferkette ein: vor allem bei der Erstellung, beim Bau und beim Betrieb der Anlagen sowie für CO₂-freie Stromnetze.

Wärmewende

Deutschland braucht eine Wärmewende

Wärmewende

Schritt für Schritt zu CO₂-freier Wärme

Eine der größten Klimaherausforderungen liegt in der Wärmewende. Denn auch Wärme muss CO₂-frei werden. LichtBlick geht bei der Transformation von Gas zu WärmeStrom stufenweise voran – mit vollem Support und neuen Lösungen.

1. Hallo, neue Produkte

Ab 2022 bietet LichtBlick nicht nur umweltfreundliches ÖkoGas an, sondern auch ein neues Gasprodukt mit Topkompensation und einen Tarif mit 100 % Biogas. Das hat eine deutlich positivere Klimabilanz als fossiles Erdgas.

2. Tschüss, Gas

Biogas und die Kompensation von fossilem Erdgas sind nur Übergangslösungen. In den kommenden Jahren bereiten wir einen schrittweisen Gasausstieg vor. So werden wir bis spätestens 2035 auch im Bereich Wärme klimaneutral.

3. Hi, klimaneutrale Zukunft

Die Zukunft liegt im Heizen mit erneuerbarem Strom. Schon heute ist LichtBlick einer der größten deutschen Anbieter. Neue Ziele für 2022: der Einstieg ins Geschäft mit Wärmepumpen und die Ausweitung des WärmeStrom-Angebots.

Klimastrategie-Lexikon

Für alle, die noch Fragen haben

Wir erklären die wichtigsten Begriffe und Hintergründe der LichtBlick Klimastrategie.

  • Bei der Berechnung von unternehmensbezogenen Treibhausgasemissionen gibt es verschiedene Geltungsbereiche. Diese werden auch als Scopes bezeichnet. Insgesamt gibt es drei Scopes, in denen Unternehmen oder Organisationen Treibhausgase ausstoßen.

    Scope 1 bezeichnet Treibhausgasemissionen, die direkt im Unternehmen entstehen. Dazu gehören beispielsweise der Fuhrpark oder Emissionen aus eigenen Fabriken oder Kraftwerken.

    Scope 2 sind Emissionen aus der eingekauften Energie des Unternehmens. Das können zum Beispiel zugekaufter Strom oder zugekaufte Wärme sein.

    Zu Scope 3 zählen Emissionen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen.

    Scope 1 und 2 spielen bei LichtBlick nur eine untergeordnete Rolle – hier fließen lediglich Emissionen aus dem Arbeitsalltag ein. Bei LichtBlick entstehen 99,9 % der Emissionen durch die Lieferung von Strom und Gas an rund eine Million Kund*innen (UN-Scope 3). Mehr zum LichtBlick-Fußabdruck erfahrt ihr in unserer Klimabilanz.

  • Die renommierte Science Based Targets Initiative⁴ stellt Unternehmen einen Rahmen bereit, damit sie ihren Treibhausgasausstoß auf wissenschaftlicher Grundlage im Einklang mit dem 1,5-Grad-Limit des Pariser Abkommens reduzieren können. Viele Energieanbieter wollen entsprechend diesen Empfehlungen bis 2040 klimaneutral werden. LichtBlick geht mit seinem Vorhaben sogar noch einen Schritt weiter: Klimaneutralität bis 2035.

    Für uns ist klar, dass fossiles Gas keine Zukunft hat. Leider lässt es sich aber auch nicht von heute auf morgen abdrehen. Ein Teil der LichtBlick-Kund*innen bezieht derzeit noch Gas. Ihnen und dem Klima ist nicht geholfen, wenn plötzlich die Belieferung eingestellt wird und sie zu einem anderen Gasanbieter wechseln müssen. Stattdessen möchte LichtBlick sie bei der Wärmewende begleiten und darin unterstützen, auf klimafreundlichen WärmeStrom umzusteigen. Das braucht allerdings Zeit, denn nicht überall können sofort Sanierungsarbeiten beginnen oder Heizsysteme ausgetauscht werden.

  • Über das Thema Kompensation und Klimaneutralität wurde in den letzten zwei Jahren viel diskutiert. LichtBlick hat sogar ein Whitepaper zu Klimaneutralität veröffentlicht. Fakt ist: Das 1,5-Grad-Limit kann nur eingehalten werden, wenn wir Emissionen reduzieren und vermeiden. Genau das macht LichtBlick mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen. Der größte Schritt: die Neuausrichtung des Wärmegeschäfts von fossilem Gas auf erneuerbaren Strom.

    Kompensation ist nur der letzte Schritt für die verbleibenden, noch nicht vermeidbaren Emissionen. Aber: Auf dem Weg zur Klimaneutralität zählt jeder Schritt. Darum ist Kompensation für LichtBlick ein sinnvolles Werkzeug, um Verantwortung zu übernehmen. Wir kompensieren unseren Office-Fußabdruck auf ungewöhnliche, aber effiziente Art: mit dem Kauf von ETS-Zertifikaten. Sie werden dann an unseren Partner Compensators zur Stilllegung übertragen. So wird pro Zertifikat tatsächlich eine Tonne zusätzliche Emissionen vermieden.

Gemeinsam erreichen wir nichts.

LichtBlick ist Teil der Eneco-Gruppe. Eneco unterstützt das 1,5-Grad-Limit der Vereinten Nationen und will bis 2035 klimaneutral werden. Mehr zum Mutterkonzern und zu unseren gemeinsamen Zielen erfahrt ihr hier.

Eneco-Klimaziele
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CO₂ wird auf dieser Seite synonym zu CO₂e genutzt und beinhaltet alle sechs Treibhausgase nach dem Kyoto-Protokoll.