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  • Arbeitspreis und Grundpreis beim Strom

    In eurem monatlichen Abschlag für Strom sind sowohl der Arbeitspreis als auch der Grundpreis enthalten. Beide Komponenten unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung und auch in den monatlichen Kosten für die jeweiligen Posten. Im folgenden Artikel erfahrt ihr genau, was sich hinter Arbeits- und Grundpreis verbirgt ‒ und wie ihr euch für den richtigen Stromtarif entscheidet. 


    8 MinutenLesezeit
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    Das Wichtigste in Kürze:

    • Der Strompreis, den ihr monatlich für den bezogenen Strom bezahlt, setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem Arbeitspreis (auch Verbrauchspreis genannt) und dem Grundpreis. 

    • Der Grundpreis ist eine monatliche Grundgebühr, die unabhängig vom Stromverbrauch gezahlt wird. 

    • Der Arbeitspreis gibt die Kosten pro verbrauchter Kilowattstunde Energie an.  

    • Aus welchen Komponenten sich beide Preise zusammensetzen und inwieweit ihr selbst auf die Höhe Einfluss nehmen könnt, erfahrt ihr im Folgenden. 

    Was ist der Arbeitspreis?

    Wie hoch eure Stromrechnung ausfällt, ist in erster Linie vom Arbeitspreis ‒ auch Verbrauchspreis genannt ‒ abhängig. Er wird in Cent pro Kilowattstunde angegeben und ist variabel. Je mehr Strom ihr also pro Monat im Haushalt verbraucht, desto höher ist auch der Anteil des Arbeitspreises an euren Gesamtstromkosten. Die Höhe des Arbeitspreises für euren Strom ist wiederum abhängig von eurem Anbieter und Tarif.

    Welche Kosten stecken im Arbeitspreis?

    Neben eurem individuellen Verbrauch bestimmen auch ein paar externe Faktoren den Arbeitspreis für euren Strom. Auf diese habt ihr keinen Einfluss. Dazu gehören die folgenden Komponenten: 

    • Netzentgelte: Das sind staatliche Kosten, die sich jedoch regional unterscheiden können. Netzentgelte sichern den Ausbau des Stromnetzes. 

    • Steuern und Abgaben: Staatliche Steuern wie die Umsatzsteuer fließen ebenfalls in den Arbeitspreis mit ein. 

    • Strombeschaffung und -vertrieb: Die Produktion oder der Einkauf des Stroms laufen über diesen Posten. Der Vertrieb kann teilweise vom Stromanbieter beeinflusst werden. 

    Gut zu wissen:

    Netzentgelte sind in Deutschland nicht ganz gleich, sondern unterscheiden sich regional. Sie hängen vom Stromverbrauch im entsprechenden Gebiet sowie den Kosten des jeweiligen Stromnetzes ab. Erfahrt mehr zu Netzentgelten

    Welche Anteile am Arbeitspreis sind beeinflussbar?

    Viele Komponenten, aus denen sich der Arbeitspreis für Strom zusammensetzt, sind nicht beeinflussbar. Anders verhält es sich mit den Kosten für die Strombeschaffung und dem Vertrieb. Dieser Bestandteil des Preises wird maßgeblich vom Wettbewerb zwischen den Stromanbietern bestimmt, weshalb es sich für euch als Kund*innen lohnt, Tarife verschiedener Anbieter miteinander zu vergleichen, um den für euch günstigsten Preis zu erhalten. Während die Kosten für den Stromvertrieb komplett dem Wettbewerb unterliegen, orientiert sich die Beschaffung auch an der Strombörse, an der der Strom gehandelt wird. 

    Was ist der Grundpreis?

    Anders als der Arbeitspreis ist der Grundpreis für Strom völlig unabhängig von eurem Verbrauch und durchgehend konstant. Er wird von eurem Stromanbieter bestimmt und fällt immer an ‒ etwa auch dann, wenn ihr in einem Monat einmal gar keinen Strom verbrauchen solltet.

    Wie setzt sich der Grundpreis für Strom zusammen?

    Der Grundpreis für Strom setzt sich aus dem Verrechnungspreis und dem Bereitstellungspreis zusammen. Der erste Wert enthält etwa die Kosten für den Stromzähler und dessen Wartung und Betrieb sowie bürokratische Vorgänge wie die Abrechnung. Der Bereitstellungspreis umfasst die Lieferkosten für den Strom. 

    Gut zu wissen:

    Grundpreis ist nicht gleich Grundversorgung! Habt ihr euch zum Beispiel nach einem Umzug noch keinen Stromanbieter ausgesucht, landet ihr automatisch in der Grundversorgung. Diese betrifft ein lokal begrenztes Netzgebiet, das von einem Energieunternehmen mit Strom versorgt wird. Meistens sind das die örtlichen Stadtwerke, die dazu verpflichtet sind. Deshalb lohnt es sich, die Preise verschiedener Stromanbieter zu vergleichen, zumal ihr in der Grundversorgung eine Kündigungsfrist von nur zwei Wochen habt.

    So setzt sich euer Strompreis zusammen

    In Deutschland setzt sich der Preis für Strom maßgeblich aus dem Arbeitspreis und dem Grundpreis zusammen. Während ihr den konstanten Grundpreis nicht beeinflussen könnt, berechnet sich der Arbeitspreis durch euren konkreten Verbrauch. Der Grundpreis umfasst neben den Kosten für die Hardware (also euren Stromzähler und dessen Wartung) auch solche für die Bereitstellung. Der Arbeitspreis hingegen ergibt sich aus eurem individuellen Verbrauch pro Monat. Er beinhaltet auch Kosten für Netzentgelte, Steuern und Abgaben sowie die Strombeschaffung und den -vertrieb. 

    stromtarife

    Zusammensetzung des Strompreises bei LichtBlick

    Der Strompreis unterliegt also Schwankungen und wird von vielen Faktoren beeinflusst. Nicht alle davon habt ihr selbst in der Hand, auf einige könnt ihr aber mit einer Entscheidung für den richtigen Stromtarif einwirken. Ihr wollt es genau wissen? Kein Problem: Wie sich ÖkoStrom von LichtBlick im Detail zusammensetzt, seht ihr im Folgenden auf einen Blick:

    Kostenanteil von LichtBlick: Knapp die Hälfte des Strompreises – rund 46 % – benötigt LichtBlick für die Beschaffung und den Vertrieb des Stroms. Hinzu kommen alle Services, die euch euer Anbieter ermöglicht, etwa die Abrechnung und die Online-Angebote. 

    Netze und Messungen: Bis der Strom bei euch zuhause ankommt, läuft er durch ein sicheres und stabiles Stromnetz, das instand gehalten werden muss. Dafür werden rund 29 % des Strompreises veranschlagt. Zu diesen Gebühren zählen auch die Kosten für den Zähler und die Messungen. 

    Steuern und Abgaben: Auch der Staat legt einen Anteil des Strompreises fest. Dieser beträgt etwa ein Viertel, also 25 %. Darin enthalten sind unter anderem die Umsatzsteuer, die Stromsteuer sowie die Konzessionsabgabe. 

    Die Anteile der Bestandteile können je nach Tarif und Netzgebiet variieren. Durchschnittliche Zusammensetzung des Strompreises für Neukund*innen für einen Haushalt in Deutschland mit 2.900 kWh Jahresverbrauch. Quelle: LichtBlick, Stand 01.07.2022

    Aktuelle Entwicklung des Strompreises

    In den letzten Jahren – insbesondere infolge des Ukraine-Krieges – ist der Strompreis rasant gestiegen. Mittlerweile ist er wieder gesunken und bleibt stabil, hält sich jedoch immer noch auf einem hohen Niveau. Trotzdem liegt der aktuelle Strompreis bei den meisten Anbietern unter der im Jahr 2023 festgelegten Strompreisbremse von 40 Cent für Neukund*innen. Lange Zeit hat es sich aufgrund steigender Preise nicht gelohnt, den Stromanbieter zu wechseln. Doch jetzt kann es sich wieder für euch auszahlen, Tarife und Anbieter zu vergleichen und einen neuen Stromvertrag abzuschließen. 

    Euer neuer Tarif: Entscheidet euch jetzt für ÖkoStrom!

    Mit ÖkoStrom von LichtBlick versorgt ihr eure elektronischen Geräte nicht nur mit sauberem Strom, ihr tragt auch einen kleinen Teil zur Klimaneutralität bei. Denn LichtBlick unterstützt Klimaschutzprojekte und bezieht seinen Strom zu 100 % aus regenerativen Quellen – mit null CO₂-Emission. Außerdem seid ihr mit den ÖkoStrom-Tarifen besonders flexibel: längere Laufzeit oder monatlich kündbar? Entscheidet selbst und checkt LichtBlick als euren neuen Energieanbieter aus!

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    Ihr habt noch Fragen zu Grund- und Arbeitspreis? Hier gibt’s Antworten