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Strom aus Wasserkraft: sauber und wichtig.

Wie die Stromerzeugung mit Wasserkraft funktioniert und warum sie so wichtig ist? Hier erfahrt ihr es.  


aktualisiert am25.09.25
LichtBlick
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8 MinutenLesezeit

Was ist Wasserkraft?

Strom aus Wasserkraft – schön und gut, aber was ist eigentlich Wasserkraft? Sie zählt zu den erneuerbaren Energiequellen und wird seit langem zur Stromerzeugung genutzt. Die Strömungsenergie von fließendem Wasser wird genutzt, um in einem Wasserkraftwerk elektrischen Strom zu erzeugen. Vor der Entdeckung der Elektrizität verwendete man Wasser als mechanischen Energiespender, der beispielsweise Geräte antrieb.  

Wasserkraftwerk

Strom durch Wasser: eine Energiequelle ohne fossile Energieträger

Neben anderen natürlichen Energiequellen wie Sonne und Wind wird auch die Kraft des Wassers genutzt, um Strom zu erzeugen. Und das nicht erst seit gestern: Wasserkraft ist die älteste erneuerbare Energie der Welt. Zudem wird das Wasser nach der Nutzung wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt und kann somit immer wieder für die Stromerzeugung genutzt werden. 

Von der fließenden Strömung zum fließenden Strom: So entsteht Strom aus Wasserkraft

Wie entsteht eigentlich Wasserkraftstrom?

Reißender Fluss
Strom aus Wasserkraft – eine alte, aber gute Idee.
Fließende Gewässer haben eine natürliche Energie, die Menschen schon vor Tausenden von Jahren nutzten. Die ersten Wasserräder wurden vor ungefähr 5.000 Jahren in China gebaut. Damals und für sehr lange Zeit danach wurde die Strömungsenergie in mechanische Kraft umgewandelt, zum Beispiel, um Mühlen zu betreiben. Ende des 19. Jahrhunderts kamen kluge Menschen darauf, Wasserkraft in elektrische Energie umzuwandeln.
Talsperre
Stromerzeugung mit Wasser: einfach und einfach gut.
Das Prinzip eines Wasserkraftwerks ist recht simpel: Fließendes Wasser wird an einer Staumauer gestaut oder von einem höher gelegenen Wasserreservoir heruntergeleitet. Das Wasser wird durch ein Rohr zu einer Turbine geführt. Der Druck des Wassers treibt die Turbine an und durch die Drehung der Turbine entsteht Energie. Ein Generator wandelt die Bewegungsenergie in elektrische Energie um. Der erzeugte Strom wird anschließend in das allgemeine Stromnetz eingespeist.Es gibt verschiedene Arten von Wasserkraftwerken, aber vom Prinzip her funktionieren alle gleich.
Fluss
Die Energie vom Wasserkraft-Stromanbieter ist Ökostrom*.
Das Wasser, das die Turbine antreibt, fließt weiter und wird wieder in den Fluss abgeleitet. Da das Wasser seinen Weg zurück in den Kreislauf findet und sich durch Regen- oder Schmelzwasser aus Gebirgsbächen ständig neu auffüllt, ist es eine regenerative Energiequelle. Und der damit gewonnene Strom ist Ökostrom - 100 % erneuerbare Energien mit Herkunftsnachweis* stammt bilanziell zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen.

Es gibt verschiedene Methoden und Technologien zur Nutzung von Wasserkraft:  

Wie viel Strom aus Wasserkraft entsteht in Deutschland?

Im Jahr 2023 wurden rund 4 % des in Deutschland erzeugten Stroms aus Wasserkraft gewonnen. Das entspricht 18,7 Terawattstunden Strom aus deutscher Wasserkraft. Je mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist wird, desto stärker kann ihr Anteil am Strommix wachsen – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.² 

Fluss im Gebirge

Bei der Stromerzeugung aus Wasserkraft findet keine Verbrennung fossiler Energieträger statt

Bei der Stromerzeugung mit Wasser werden rund 90 % der Energie in Elektrizität umgewandelt. Bei der Umwandlung der Wasserenergie in elektrische Energie findet keine Verbrennung fossiler Energieträger statt. Das genutzte Wasser fließt anschließend wieder in die Gewässer zurück.

Fluss

Strom aus Wasserkraft ist zuverlässig

Die Stromprodukte von LichtBlick basieren auf Strom aus erneuerbaren Energien mit Herkunftsnachweisen. Wasser, Wind und Sonne stehen als Energiequellen langfristig zur Verfügung und unterscheiden sich damit von fossilen Brennstoffen. Wasserkraft weist einen hohen Wirkungsgrad auf: Bis zu 90 % der Wasserenergie können in elektrische Energie umgewandelt werden. Dadurch zählt Wasserkraft zu den effizientesten Formen der Stromerzeugung. 

Zwei Maedchen aus Nepal graben in der Erde

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In Wasserkraftwerken entsteht CO₂ nicht direkt aus dem Prozess der Stromerzeugung, sondern aus verschiedenen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Bau und der Herstellung der Baumaterialien, dem Transport von schweren Baustoffen und Ausrüstungen zu den Baustellen, der Rodung von Waldgebieten, um Platz für Wasserkraftanlagen zu schaffen sowie mit der Instandhaltung und dem Betrieb der Wasserkraftanlagen. Es ist wichtig zu beachten, dass die CO₂-Emissionen im Zusammenhang mit Wasserkraft im Allgemeinen viel niedriger sind als bei fossilen Brennstoffen und viele andere Formen der Energieerzeugung. Wasserkraft gilt als relativ saubere und erneuerbare Energiequelle, aber es ist dennoch wichtig, die Umweltauswirkungen während der gesamten Lebensdauer einer Anlage zu berücksichtigen. 

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Quelle: Statista

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„Ökostrom“ bedeutet: In Höhe eures Verbrauchs wird Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Der Nachweis erfolgt bilanziell zu 100 % über Herkunftsnachweise gemäß § 42 EnWG, die im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes entwertet werden. Die tatsächliche Stromlieferung an eure Steckdose erfolgt physikalisch über das allgemeine Stromnetz, in dem sich Strom aus verschiedenen Quellen mischt (Strommix). Es kann dabei nicht sichergestellt werden, dass der konkrete Strom, den ihr verbraucht, tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt. Trotzdem wird durch den Einkauf und die Entwertung sogenannter Herkunftsnachweise sichergestellt, dass eine einmal aus erneuerbaren Energien erzeugte und in das Netz eingespeiste Strommenge auch nur einmal unter Kennzeichnung dieser Eigenschaft wieder entnommen werden kann. Die Zuordnung von Verbrauch und Herkunftsnachweisen sowie die Aufstellung der Herkunftsländer erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Stromkennzeichnung. Diese findet ihr hier: Zusammensetzung unseres Strommix