Photovoltaik-Förderung in NRW im Jahr 2026
Mit einer gut geplanten PV-Anlage spart ihr langfristig viel Geld. Noch günstiger wird’s mit einer Förderung. Hier bekommt ihr einen Überblick über mögliche Förderungen für Photovoltaik in NRW.


- Solar-Förderung in NRW für ehrgeizige Klimaziele
- Auf einen Blick: Photovoltaik-Förderungen in NRW
- Für ganz Deutschland: Förderung der KfW auch in NRW
- Wie hoch ist die KfW-Förderung?
- KfW-Förderung für Solaranlagen in NRW: So geht ihr vor
- Köln: kommunale Fördermittel für Photovoltaik in NRW
- Weitere kommunale Förderprogramme in NRW
- Für eingespeisten Strom: die Einspeisevergütung
- Photovoltaik-Förderung in NRW durch Energieanbieter
- Gibt es Förderungen für Stromspeicher in NRW?
Solar-Förderung in NRW für ehrgeizige Klimaziele
Bis 2030 sollen im Vergleich zum Jahr 1990 die CO₂-Emissionen um 65 Prozent gesenkt werden und das Land NRW vollständig klimaneutral wirtschaften. Hierbei rückt auch die Solarenergie zunehmend in den Fokus.¹ Um das zu erreichen, hat NRW eine Förderung für PV-Anlagen ins Leben gerufen (progres.nrw). Deren Fördermittel sind jedoch schon wieder ausgeschöpft. Möglichkeiten für PV-Förderungen in NRW gibt es dennoch, und zwar sowohl auf Bundes- als auch auf kommunaler Ebene. Im Folgenden erfahrt ihr mehr.
Auf einen Blick: Photovoltaik-Förderungen in NRW
In NRW könnt ihr Förderungen für Solaranlagen und Batteriespeicher beantragen, und dabei – je nach Programm – zwischen Krediten und Zuschüssen wählen. So ist es möglich, die Kosten für eure Solaranlage zu senken. Hier das Wichtigste auf einen Blick:
Auf Bundesebene könnt ihr von den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) profitieren.
Das Förderprogramm progres.nrw für Photovoltaik wurde eingestellt. Somit gibt es derzeit keine Förderung auf Landesebene.
Kommunale Förderprogramme gibt es zum Beispiel in Köln, Düsseldorf und Aachen.
Für eingespeisten Strom aus eurer PV-Anlage erhaltet ihr außerdem die gesetzlich vorgeschriebene Einspeisevergütung.
Manche Energieanbieter gewähren einen Zuschuss für Solaranlagen in NRW.
Für ganz Deutschland: KfW-Förderung auch in NRW
Für Privathaushalte in NRW könnt ihr eine Photovoltaik-Förderung von der Kreditanstalt für Wiederaufbau erhalten. Dabei handelt es sich um zinsgünstige Kredite, die gegenüber regulären Bankkrediten vorteilhaft ausfallen – etwa im Hinblick auf die Zinsbindung. Die Förderung erhaltet ihr nicht nur für Photovoltaikanlagen, sondern auch für die dazugehörigen Batteriespeicher sowie für die Planung und die Montage.
Was ihr dabei beachten müsst: Das Förderprogramm „Erneuerbare Energien – Standard 270“ dürft ihr nur nutzen, wenn ihr einen Teil eures Solarstroms einspeist. Das ist aber üblicherweise ohnehin der Fall.
Wie hoch ist die KfW-Förderung?
Mit der KfW-Förderung können PV-Anlagen in NRW in vollem Umfang gefördert werden: Die Kredite werden für bis zu 100 % der Investitionskosten gewährt. Außerdem gibt es eine tilgungsfreie Zeit von 1 bis zu 5 Jahren, je nach Länge der Kreditlaufzeit. Während dieser tilgungsfreien Zeit zahlt ihr nur die Zinsen für den Kredit.
Ihr wollt mehr wissen? Hier gibt’s allgemeine Infos zum Thema Förderungen für Solaranlagen und Photovoltaik Kosten, mit denen ihr rechnen könnt.
KfW-Förderung für Solaranlagen in NRW: So geht’s
Den Antrag für die KfW-Förderung müsst ihr stellen, bevor ihr eure Photovoltaikanlage in Auftrag gebt. So funktioniert es:

Köln: kommunale Fördermittel für Photovoltaik in NRW
Die Stadt Köln hat die Förderung für Photovoltaik wieder aufgenommen: Mit der neuen Richtlinie „Photovoltaik – klimafreundliches Wohnen in Köln“ gibt es seit Anfang Juni 2025 wieder Pauschalzuschüsse für private PV-Projekte in Bestandsgebäuden. Gefördert werden PV-Anlagen (1.500–2.500 Euro je nach Kilowatt-Peak), Batteriespeicher (500 bis 1.300 Euro je nach Kilowattstunde) sowie Steckersolargeräte (150 bzw. 200 Euro mit Köln-Pass). Die Förderung deckt bis zu 60 Prozent der Kosten (PV/Speicher) mit einem Jahres-Höchstbetrag von 10.000 Euro je Objekt. Nur der Kauf ist förderfähig und Aufträge dürfen erst nach dem Zuwendungsbescheid erteilt werden. Das Programm läuft vorerst bis zum 31. Dezember 2026.³
Weitere kommunale Förderprogramme in NRW
Düsseldorf will bis 2035 klimaneutral werden und fördert über das Programm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ PV-Anlagen mit 1.000 Euro Grundförderung plus 200 Euro pro Kilowatt-Peak (bis 45 Kilowatt-Peak, maximal 10.000 Euro) sowie Batteriespeicher mit 250 Euro pro Kilowattstunde (maximal 10.000 Euro). Neuanträge sind seit dem 04. März 2025 wieder online über das Förderportal möglich.⁴
Weitere Fördermöglichkeiten gibt es auch z. B. in Bonn mit dem Programm „Solares Bonn“⁵, das je nach Modul Zuschüsse von 100 bis 300 Euro pro Kilowatt-Peak bietet und in Gelsenkirchen⁶ mit Zuschüssen für Energieberatung und Anlagenförderung von bis zu 8.000 Euro). Wie immer gilt: Informiert euch vorab über die Konditionen und stellt eure Anträge, bevor ihr die Solaranlage in Auftrag gebt.
Für eingespeisten Strom: die Einspeisevergütung
Wenn ihr euren Solarstrom nicht oder nur teilweise nutzt, erhaltet ihr die sogenannte Einspeisevergütung. Das ist ein fester Betrag, der pro Kilowattstunde ausgezahlt und für 20 Jahre festgeschrieben wird. Diese Solar-Förderung gilt nicht nur in NRW, sondern für Anlagen in ganz Deutschland. Ein Ausblick: Im Februar 2026 wird die Einspeisevergütung erneut vom Gesetzgeber reduziert.

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Gibt es Förderungen für Stromspeicher in NRW?
Mithilfe des oben genannten Förderprogramms der KfW könnt ihr nicht nur Photovoltaikanlagen, sondern auch Batteriespeicher fördern lassen. Düsseldorf fördert ebenfalls den Kauf von Stromspeichern (Stand: Januar 2026). Tipp: Fragt am besten immer direkt bei eurer Kommune nach, denn die Förderangebote ändern sich häufig.⁸
Günstige Solarenergie vom Dach
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Jetzt Solarlösung entdeckenQuelle: Land Nordrhein-Westfalen
Quelle: verbraucherzentrale.de
Quelle: Stadt Köln
Quelle: Stadt Düsseldorf
Quelle: Stadt Bonn
Quelle: Stadt Gelsenkirchen
Bitte beachtet, dass die finanziellen Vorteile, die mit dynamischen Tarifen einhergehen, auch mit Risiken verbunden sind. Der Energiemarkt unterliegt Preisschwankungen, von denen ihr durch Optimierungsmaßnahmen von LichtBlick finanziell profitieren könnt. Bei Abschluss eines dynamischen Tarifes ergeben sich für Kund*innen im Vergleich zu einem Strombezugsvertrag mit einem festen Preis sowohl Chancen als auch Risiken. LichtBlick weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass die Preise für jede Viertelstunde im Jahresverlauf nicht im Voraus feststehen, sondern sich abhängig von den Spotmarktpreisen viertelstündlich ändern. Für die Optimierungsmaßnahmen werden die Viertelstundenpreise am Vortag veröffentlicht, sodass LichtBlick diese verwenden kann. So können die Spotmarktpreise unter die Preise am Markt angebotener Festpreisangebote fallen, wodurch Einsparungen bei den Strombezugskosten entstehen können. Die Spotmarktpreise können aber die am Markt angebotenen Festpreise für Stromlieferungen auch übersteigen.
Quelle: Stadt Köln


