SucheKontaktMein Konto

Strom selbst erzeugen: unabhängiger, zukunftsweisend und wirtschaftlich

Macht euch unabhängig vom Auf und Ab des Strommarkts und tut etwas Gutes für das Klima und eure Haushaltskasse. Hier erfahrt ihr, wie ihr zuhause selbst Strom erzeugt, und zwischen welchen Möglichkeiten ihr wählen könnt. 


Dach mit Photovoltaikanlage

Checkliste zum Thema: Strom selbst erzeugen

Ihr überlegt, eine Photovoltaikanlage auf eurem Dach zu montieren, um zuhause selbst Strom zu erzeugen? Oder denkt ihr über Windenergie oder eine Brennstoffzellenheizung nach? Dann nehmt gerne diese Checkliste als Orientierungshilfe zur Hand. Informiert euch außerdem unbedingt bei Fachbetrieben und Behörden, um sicherzugehen, dass ihr bei eurem Projekt alle spezifischen Anforderungen berücksichtigt. 

FaktorenWas ist zu beachten?
1. Standort und Potenzial: • Prüft die Eignung des Dachs für eine Photovoltaikanlage. • Beachtet die Ausrichtung und Neigung des Dachs für eine optimale Sonneneinstrahlung. • Ermittelt die verfügbare Dachfläche. • Geht bei Windkraft oder Brennstoffzellenheizung analog dazu vor: Eignungsprüfung, Platzberechnung, Ermittlung weiterer Voraussetzungen.
2. Gesetzliche Vorgaben: • Überprüft die rechtlichen Rahmenbedingungen für Eigenstromanlagen (z. B. im EEG oder in Bauordnungen). • Informiert euch über lokale Bebauungsvorschriften und ggf. Vorgaben vom Denkmalschutz. • Klärt Anmeldepflichten und Genehmigungen mit dem örtlichen Bauamt. • Zu den gesetzlichen Vorgaben zählen unter anderem: • Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Das zentrale Gesetz für die Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland regelt die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Netz. Es definiert die entsprechenden Einspeisevergütungen und legt die Voraussetzungen für den Betrieb fest. • Baurecht und Bauordnung: Der Bau von Anlagen zur Eigenstromerzeugung unterliegt den Regelungen des Baurechts und der Bauordnung, speziell den Landesbauordnungen. Die geplante Anlage muss baurechtlich genehmigt werden, z. B. im Hinblick auf Standortwahl, Abstandsregelungen zu Nachbargebäuden und Denkmalschutz.
3. Technische Aspekte: • Checkt euren aktuellen Stromverbrauch anhand der letzten Abrechnung eures Stromversorger und den möglichen zukünftigen Bedarf • Wählt die passende Technologie: Photovoltaik, Windenergie oder Brennstoffzellenheizung. • Konsultiert eine Fachkraft für eine detaillierte Ertragsprognose und Systemauslegung. • Entscheidet, ob ihr einen Speicher zur Eigenverbrauchsoptimierung integrieren möchtet. • Wählt hochwertige Komponenten (Module, Wechselrichter, Speicher), um einen reibungslosen Betrieb und eine lange Lebensdauer eurer Anlage zu gewährleisten.
4. Fördermöglichkeiten und Finanzierung: • Informiert euch über staatliche Förderprogramme und regionale Zuschüsse. • Prüft die Möglichkeit einer kostengünstigen Finanzierung durch Kredite oder Förderdarlehen. • Beachtet mögliche steuerliche Vergünstigungen und Einsparungen durch Eigenverbrauch. • Zu den möglichen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten zählen: • Photovoltaik > KfW-Förderung für Solaranlagen (Programm 270): Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zinsgünstige Kredite für den klimafreundlichen Neubau oder die Modernisierung durch Photovoltaikanlagen. Dabei kann auch ein Tilgungszuschuss gewährt werden. • Windenergie > Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP): Das MAP bietet u. a. Zuschüsse für die Errichtung von Windkraftanlagen, sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. • Brennstoffzellenheizungen > KfW-Förderung für Brennstoffzellen (Programm 433) Die KfW bietet spezielle Fördermittel für Brennstoffzellenheizungen an, darunter zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse.
5. Kostenkalkulation: • Erstellt eine detaillierte Kostenübersicht für alle Komponenten. • Berücksichtigt Installations- und spätere Wartungskosten, Komponenten wie Wechselrichter, Solarmodule und Stromspeicher sowie mögliche Netzanschlussgebühren. • Vergleicht Angebote von verschiedenen Anbietern. • Wägt Kosten gegen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten ab.
6. Montage und Inbetriebnahme: • Beauftragt einen zertifizierten Fachbetrieb mit der Installation der Anlage. • Koordiniert die Montagearbeiten mit dem Netzbetreiber und dem örtlichen Energieversorger. • Lasst die Anlage nach Installation von einer Fachkraft abnehmen.
7. Anmeldung und Genehmigung: • Nehmt die notwendigen Anmeldungen vor bzw. holt die entsprechenden Genehmigungen ein. Je nach Technologie und Größe der Anlage sind das etwa die Meldung beim Netzbetreiber, die Anmeldung beim örtlichen Bauamt und, falls erforderlich, eine Umweltverträglichkeitsprüfung. • Die Genehmigungsprozesse variieren und erfordern eine genaue Abstimmung mit den örtlichen Behörden.
8. Netzanschlussbedingungen: • Geht in die Abstimmung mit dem jeweiligen Netzbetreiber. • Beachtet die technischen Anforderungen, Sicherheitsvorschriften und administrativen Aspekte, die euer Netzbetreiber festlegt.
9. Einspeisevergütung und Marktprämie: • Informiert euch über die Anforderungen zur Netzeinspeisung: Die Einspeisevergütung variiert je nach Technologie und Datum der Inbetriebnahme. • Alternativ zur Einspeisevergütung besteht die Möglichkeit, eine Marktprämie zu wählen, bei der der erzeugte Strom direkt vermarktet wird. Trefft die Wahl zwischen Einspeisevergütung und Marktprämie vor Inbetriebnahme. • Klärt die Formalitäten zur Abrechnung des eingespeisten Stroms mit dem Netzbetreiber.
10. Umweltaspekte und CO₂-Bilanz: • Berücksichtigt die Umweltaspekte bei der Auswahl eurer erneuerbaren Energien. • Kalkuliert die CO₂-Einsparungen, die ihr durch Eigenstromerzeugung erzielt. • Maximiert den Eigenverbrauch durch ein sinnvolles Energiemanagement. • Prüft Möglichkeiten zur umweltfreundlichen Entsorgung von Anlagenkomponenten am Ende ihrer Lebensdauer.
11. Dokumentation und Monitoring: • Bewahrt alle relevanten Dokumente, Genehmigungen und Rechnungen sorgfältig auf. • Richtet ein System zur Überwachung der Anlagenleistung ein. • Beachtet, dass im Laufe der Zeit Anpassungen und Upgrades der Anlage erforderlich sein können.

Keine Sorge!

Wenn ihr euch für eine LichtBlick Solarlösung entscheidet, müsst ihr diese Checkliste nicht selbst abarbeiten. Unsere ausgewählten Kooperationspartner besitzen langjährige Expertise und kümmern sich um alles – von der Beratung über ein individuelles Angebot bis hin zur professionellen Installation eurer Hardware durch einen lokalen Fachbetrieb.Jetzt Solarlösung entdecken

Warum überhaupt Energie selbst erzeugen? Das bringt es euch

Familie im Garten vor dem Zuhause
Ihr macht euch unabhängiger. Mit einer Photovoltaikanlage und dem passenden Speicher könnt ihr in einem Einfamilienhaushalt beispielsweise einen Autarkiegrad von bis zu 70-80 % erzielen¹. Das bedeutet: Ihr müsst deutlich weniger Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen – und seid damit auch unabhängiger von schwankenden Preisen und begrenzten Ressourcen.
Frau steckt Ladekabel ins Auto
Ihr spart Stromkosten. Klar, eine PV-Anlage und der Stromspeicher kosten erst einmal Geld. Aber wenn euer Dach für eine PV-Anlage geeignet ist, amortisiert sich die Anlage über die Jahre – und ihr produziert noch lange danach selbst Strom, der euch kaum etwas kostet. Bei einem Strompreis von 40 Cent pro kWh spart ihr im Jahr bis zu 1.504 € Stromkosten².
Dachfläche mit mehreren Solarpanelen
Für euren zukunftsweisenden Lebensstil: Mit den erneuerbaren Energien für zuhause tut ihr natürlich auch etwas fürs Klima. Bei der Stromerzeugung mit einer PV-Anlage entsteht nämlich kein CO₂. Lediglich bei der Herstellung und dem Aufbau der PV Anlage kommt es einmalig zu einem CO₂-Ausstoß.Lest hier mehr darüber, was eine Solaranlage für zuhause alles leistet.Solaranlage mit Speicher für zuhause

Drei Möglichkeiten, selbst Strom zu erzeugen

Ihr habt die Wahl: Welche der erneuerbaren Energien passt am besten zu euch? Es gibt drei Möglichkeiten, eigenen erneuerbaren Strom zu erzeugen. Welche darf’s für euch sein?

Schon sicher? Dann informiert euch jetzt über die Vorteile der LichtBlick Solarlösung.

Sonne scheint auf Hausdach
Kraft der Sonne
Sauberer Strom aus Photovoltaikanlagen und Wärme aus Solarthermieanlagen: Sonnenenergie nutzt ihr gleich doppelt. Mit einer Solaranlage versorgt ihr euren Haushalt klimafreundlich mit Strom und Wärme – ganz unabhängig von fossilen Brennstoffen.
Wind treibt Windrad an
Starke Windenergie
Strom aus Windkraft ist ebenso nachhaltig und gut fürs Klima. Mit On- und Offshore-Windrädern werden heute große Mengen Strom erzeugt. Eigene Windräder, die zuhause Strom produzieren, sind jedoch noch nicht weit verbreitet und bisher nicht wirtschaftlich.
Blockheizkraftwerk unter großer Wohneinheit
Brennstoff mal anders
Im Blockheizkraftwerk (BHKW) oder in der Brennstoffzellenheizung erzeugt ihr mit erneuerbaren Brennstoffen wie Biogas selbst Strom und Wärme ‒ und zwar klimaneutral. BHKW eignen sich eher für große Wohneinheiten, Brennstoffzellenheizungen auch für kleinere Häuser.

Welche ist die beste Art, zuhause Strom zu erzeugen?

Ob Solaranlage, Windrad oder Brennstoffzellenheizung: Alle drei Verfahren sind gute Möglichkeiten, selbst erneuerbaren Strom zu erzeugen. Bei Privatpersonen haben allerdings Solaranlagen die Nase vorn: Sie sind mit wenig Aufwand umsetzbar und in Kombination mit einem Speicher noch kraftvoller.

Jetzt LichtBlick Solarlösung entdecken

Was kostet erneuerbare Energie für zuhause?

Was ihr heute in Sonnenenergie investiert, hat sich in einigen Jahren amortisiert – und ihr profitiert von nahezu kostenlosem Strom. Trotzdem müssen die Finanzen natürlich stimmen. Die folgende Tabelle zeigt euch, welche Kosten ungefähr anfallen, wenn ihr selbst Strom erzeugen und speichern möchtet. 

LeistungOhne SpeicherMit SpeicherSpeichergröße
4 kWp9.700 €12.700 €3 kWh
5 kWp10.300 €13.300 €3 kWh
6 kWp11.200 €14.200 €3 kWh
7 kWp11.800 €14.800 €7 kWh
8 kWp13.000 €19.000 €10 kWh
9 kWp13.500 €19.500 €10 kWh
10 kWp14.300 €20.300 €10 kWh
11 kWp15.200 €21.200 €10 kWh
12 kWp15.800 €21.800 €10 kWh

Gut zu wissen

Ihr wollt genau wissen, wie sich die Kosten für eine PV-Anlage zusammensetzen und wie viel Stromkosten ihr sparen könnt? Dann schaut hier vorbei:Was kostet eine Solaranlage?

Wie groß sollte eure Photovoltaikanlage sein?

Eure Dachfläche bestimmt, wie groß eure PV-Anlage höchstens sein kann. Aber wie viel Fläche braucht ihr, um sinnvoll zu eurem Strombedarf beizutragen? Hier ein Überblick:

Ooh, Cookies sind deaktiviert!

Um das Video abzuspielen, musst du sie zulassen.Daten? Voll geschützt!

Strom selbst erzeugen – effizienter dank Speicher

Sicher wisst ihr schon, dass eine Photovoltaikanlage zur Mittagszeit am meisten Strom produziert – vorausgesetzt, der Himmel ist klar. Für berufstätige Personen oder Menschen, die aus anderen Gründen tagsüber nicht zuhause sind, ist das nicht ideal ‒ sie verpassen dieses Mittagshoch. Sie können also nur die geringere Energieausbeute in den Morgen- und Abendstunden nutzen, wenn die Sonneneinstrahlung geringer ist.

Was passiert mit dem überschüssigen Strom, der mittags nicht genutzt werden kann? Er wird meist ins Stromnetz eingespeist und verkauft. Dafür erhaltet ihr dann eine Einspeisevergütung. Die liegt aber deutlich unter der Ersparnis, die ihr hättet, wenn ihr den selbst hergestellten Strom auch direkt nutzen würdet. Hier kommt LichtBlick StromWallet Dynamic Pro ins Spiel: Das Power-Duo aus dynamischem Stromtarif und intelligenter Energiesteuerung vernetzt eure Geräte zu einem hocheffizienten System. Dies sorgt zum einen dafür, dass ihr euren eigenen Strom optimal nutzt. Gleichzeitig werden Verbrauch und Kosten automatisch optimiert.

Apropos Stromspeicher: Wenn ihr euch einen zulegt, könnt ihr von den Mittagsstunden besonders profitieren. Der tagsüber erzeugte Strom wird gespeichert und steht euch dann auch am Abend zur Verfügung. Ihr steigert also euren Eigenverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit eurer PV-Anlage. Beispielsweise steigt auch der Autarkiegrad bei einem Einfamilienhaus mit oder ohne Speicher – von rund 30-40 % auf bis zu 70-80%¹. Schaut euch hier eine konkrete Beispielrechnung an, wie viel ihr mit einem Stromspeicher sparen könnt

entspannter Modulbesitzer geniesst die Sonne

Ihr wollt maximale Unabhängigkeit und niedrige Stromkosten?

Entdeckt die Vorteile einer Solarlösung von LichtBlick – mit starken Kooperationspartnern und intelligenter Verbrauchssteuerung.

Jetzt Solarlösung entdecken

Weitere Artikel zu diesem Thema

Stromspeicher-Förderung: ein Überblick Nicht nur Photovoltaikanlagen werden mit verschiedenen Programmen gefördert, es gibt auch Förderungen für Stromspeicher, die ihr an verschiedenen Stellen beantragen könnt. In diesem Artikel erhaltet ihr einen Überblick, welche bundesweiten, landesweiten oder kommunalen Förderprogramme ihr beantragen könnt.
Zum Artikel
Eine Frage der Größe: Solarmodule und ihre AbmessungenSolarmodule gehören zu den wichtigsten Komponenten einer Photovoltaikanlage, denn sie sorgen dafür, dass die Sonnenenergie in Strom umgewandelt wird. Bei der Auswahl der PV-Module kommt es unter anderem auf deren Größe an: Sie beeinflusst nicht nur die benötigte Installationsfläche, sondern auch die Leistung der gesamten Anlage. Welche Abmessungen es gibt und wie ihr die optimale Größe von Solarmodulen findet, erfahrt ihr hier.
Zum Artikel
Solaranlage Kosten: Was kostet eine PV-Anlage 2026?Wer mit dem Gedanken spielt, mittels Photovoltaik (PV) Strom zu erzeugen, der möchte natürlich vorab wissen, welche Kosten auf ihn zukommen. Nur so lässt sich ermitteln, ob sich eine Photovoltaikanlage wirklich lohnt. Aber woraus setzt sich der Preis zusammen und was kostet eine Solaranlage eigentlich genau?
Zum Artikel
1

Quelle: HTW

-

* Der Strommarktpreis verändert sich fortlaufend – darauf haben Energielieferanten keinen Einfluss. Gründe hierfür können unter anderem Wetterereignisse oder politische Entwicklungen sein. Steigt der Börsenpreis, können auch die Stromkosten entsprechend zunehmen; eine Preisabsicherung besteht nicht. Liegt der Börsenpreis dagegen unter dem eines Festpreistarifs, sind je nach individuellem Verbrauch und Verbrauchszeitpunkt (ggf. erhebliche) Einsparungen möglich.