Photovoltaik und Steuern: Das müsst ihr wissen

Zugegeben, Steuern sind in der Regel ein leidiges Thema. Wenn ihr euch eine Photovoltaikanlage, kurz: PV-Anlage, anschaffen möchtet, müsst ihr euch jedoch früher oder später damit auseinandersetzen. Gut informiert sein lohnt sich: Vor allem in den ersten Jahren könnt ihr mit eurer Solaranlage kräftig Steuern sparen.¹


Frau Notizen
Solaranlage Dach

Welche Steuern gibt es im Zusammenhang mit Photovoltaik?

Ob und welche Steuern das Finanzamt verlangt, hängt davon ab, wie groß die PV-Anlage ist, und welche unternehmerischen Entscheidungen ihr trefft, wenn ihr die Anlage in Betrieb nehmt. Wichtig sind vor allem folgende Fragen:

• Seid ihr durch den Betrieb einer PV-Anlage unternehmerisch tätig?
• Erzielt ihr mit dem Verkauf eures Solarstroms einen Gewinn?

Sobald ihr euren selbst erzeugten Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einspeist und dafür eine Einspeisevergütung erhaltet, geltet ihr steuerlich als Gewerbetreibende. Damit seid ihr verpflichtet, eure PV-Anlage beim Finanzamt anzumelden.

1. Einkommensteuer

Sie wird fällig, wenn ihr durch den Verkauf eures Solarstroms Gewinne erzielt.

2. Umsatzsteuer

Sofern ihr nicht die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmt, muss der Umsatz versteuert werden.

3. Gewerbesteuer

Sie muss erst ab einem Jahresgewinn von 24.500 € gezahlt werden.

4. Grunderwerbsteuer

Sie ist nur dann für euch relevant, wenn ihr eine Immobilie mit einer bereits vorhandenen PV-Anlage kauft.

Wann müsst ihr für euren Solarstrom Einkommensteuer zahlen?

Seit 2021 erkennt das Finanzamt Photovoltaikanlagen unter 10 Kilowatt-Peak (kWp) als „Liebhaberei“ – steuerdeutsch für Tätigkeit ohne Gewinnerzielungsabsicht – an. Die Regelung geht auf eine Verwaltungsanweisung des Bundesfinanzministeriums vom 2. Juni 2021 zurück, die im Oktober des gleichen Jahres noch einmal geändert wurde. Ein formloser Antrag reicht aus, um euch von der Steuerpflicht befreien zu lassen. Damit erspart ihr euch aufwendige Prognoseberechnungen und Gewinnermittlungen.²
Anlass für die neue Vereinfachungsregelung ist die stetig sinkende Einspeisevergütung: Konnte man vor wenigen Jahren noch satte Gewinne mit der Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Netz erwirtschaften, zählt heute der Eigenverbrauch. Das wirkt sich auf die Steuer aus, die für die Photovoltaikanlage anfällt.

Mann steht vor Haus

Um die Vereinfachungsregelung zu nutzen, müsst ihr bestimmte Bedingungen erfüllen:

  • Der erzeugte Strom wird neben der Einspeisung in das öffentliche Stromnetz ausschließlich in eigenen Wohnräumen verbraucht.

  • Die Nutzung durch Mieter oder Feriengäste ist nur erlaubt, wenn die Mieteinnahmen 520 Euro pro Jahr nicht überschreiten. Nehmt ihr mehr als 520 Euro Miete pro Jahr ein – etwa bei einem Zwei- oder Mehrfamilienhaus – oder nutzt euer Haus auch gewerblich, muss technisch ausgeschlossen sein, dass eure Mieter*innen oder ihr in den Betriebsräumen den Solarstrom nutzen könnt.

  • Betreibt ihr mehrere PV-Anlagen, darf die Summe der installierten Leistung 10 kWp nicht überschreiten. Das gilt auch, wenn sich die Anlagen auf verschiedenen Gebäuden oder Freiflächen befinden.

  • Die Anlage(n) ging(en) nach 2003 in Betrieb.

  • Mindestens eine PV-Anlage befindet sich auf einem Gebäude, das ihr zu Wohnzwecken nutzt – egal, ob ihr Eigentümer*innen oder Mieter*innen seid.

Solar Steuern

Aber die Steuerpflicht kann sich auch lohnen: Gerade in den ersten Jahren kommt es aufgrund von Finanzierungen und Sonderabschreibungen zu Verlusten. Da diese mit anderen Einkünften verrechnet werden, können sie eure Steuerlast mindern. Ihr könnt Verluste jedoch nur geltend machen, wenn eure Photovoltaikanlage über die gesamte Nutzungsdauer von 20 Jahren einen Gewinn erzielt. Dafür benötigt ihr einen Nachweis, beispielsweise eine Amortisationsberechnung des Anlagenbauers. Die bekommt ihr zum Beispiel über die Partnerbetriebe von LichtBlick.

Der allgemeine Grundfreibetrag all eurer Einkünfte – darunter fallen Erwerbstätigkeit, Vermietung und Verpachtung, Zinsen und Kapitalerträge und auch die Erträge aus dem Stromverbrauch – liegt bei 9.984 Euro. Bei Eheleuten verdoppelt sich der Betrag. Einkommenssteuern werden erst für den darüber liegenden Betrag fällig.

Umsatzsteuer für Photovoltaik: ja oder nein?

Die Umsätze, die ihr mit eurer Photovoltaikanlage erwirtschaftet, unterliegen der Umsatzsteuerregelung. Dies gilt unabhängig von der Vereinfachungsregelung bei der Einkommensteuer. Das betrifft sowohl die Einspeisevergütung als auch den selbst verbrauchten Solarstrom. Ihr habt zwei Optionen, die steuerliche Behandlung eurer Photovoltaikanlage zu organisieren: die Regelbesteuerung oder die Kleinunternehmerregelung.

RegelbesteuerungKleinunternehmerregelung
Bedingungen• mindestens 10  % des Solarstroms müssen in das öffentliche Netz eingespeist werden• die Umsätze dürfen im laufenden Jahr max. 22.000 € betragen

• im Folgejahr müssen sie unter 50.000 € liegen

• die Höchstgrenze gilt für alle Umsätze, auch die aus anderen unternehmerischen Tätigkeiten
Vorteile• Umsatzsteuer, die in den Anschaffungskosten (Planung, Kauf und Installation) enthalten ist, wird erstattet (Vorsteuererstattung)

• auch bei Wartungs- und Reparaturarbeiten kann die Mehrwertsteuer erstattet werden
• Befreiung von der Umsatzsteuer

• bequemer Weg, wenig Bürokratie
Nachteile• auf die Umsätze durch die PV-Anlage muss 19 % Umsatzsteuer gezahlt werden (das schließt den Eigenverbrauch ein)

• monatliche Umsatzsteuervoranmeldung in den ersten 2 Jahren und jährliche Umsatzsteuererklärung
• keine Erstattung der Vorsteuer

Zugegeben, das klingt ganz schön kompliziert. Bevor ihr eine Option wählt, solltet ihr eure finanziellen Vorteile grob abschätzen. Vielleicht erinnert ihr euch noch an unser Rechenbeispiel aus dem Artikel „Was kostet eine Solaranlage“? Nehmen wir also an, ihr habt auf eurem Dach eine PV-Anlage mit 8 kWp installiert. Legt man einen durchschnittlichen Preis von 1.200 €/kWp zugrunde, kommt ihr auf Anschaffungskosten von 9.600 €. Im Jahr produziert ihr mit der Anlage knapp 6.870 kWh Solarstrom. 1.720 kWh davon verbraucht ihr selbst, 5.150 kWh speist ihr in das öffentliche Stromnetz ein.

Schauen wir uns nun an, mit welcher Kostenersparnis durch die Regelbesteuerung zu rechnen ist. Achtung: Es handelt sich hierbei um eine vereinfachte Rechnung, in der weder die Betriebskosten noch Strompreissteigerungen berücksichtigt sind!

Regelbesteuerung

Eine Regelbesteuerung lohnt sich in diesem Fall also – wie übrigens bei den meisten privaten Photovoltaikanlagen.

In die Kleinunternehmerregelung wechseln

Eure Wahl ist nicht in Stein gemeißelt: Nach frühestens fünf Jahren könnt ihr von der Regelbesteuerung zum Kleinunternehmer wechseln. So lange kann das Finanzamt den gewährten Vorsteuerabzug berichtigen. Bei Indach-Anlagen beträgt dieser Berichtigungszeitraum sogar 10 Jahre. Für einen Statuswechsel müsst ihr folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Ihr dürft keine weiteren unternehmerischen Tätigkeiten ausüben.

  • Euer Umsatz betrug im Vorjahr max. 22.000 € und ihr erzielt im kommenden Jahr höchstens 50.000 €.

Gut zu wissen

Der Berichtigungszeitraum beginnt mit dem 1. Januar, der auf das Jahr der Inbetriebnahme (nicht der Investition) folgt!

Frau am Laptop

Bevor ihr euch entscheidet, solltet ihr überlegen, ob in den nächsten Jahren eventuell größere Ausgaben im Zusammenhang mit der PV-Anlage anstehen. In der Regel lohnt sich ein Wechsel nach sechs Jahren. Das liegt daran, dass ihr auch auf den Eigenverbrauch Umsatzsteuer abführen müsst – und zwar in derselben Höhe wie für den Netzstrombezug. Je teurer also der Strom aus dem Netz ist, desto höher fällt die Umsatzsteuer aus. Aktuell liegt sie bei etwa 7,4 Cent pro kWh (Stand April 2022).

Wie wirkt sich ein Stromspeicher auf die Steuern aus?

Kauft ihr den Stromspeicher zeitgleich mit der Photovoltaikanlage – beispielsweise als LichtBlick Solar-Komplettpaket – dann könnt ihr die Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend machen. Steuerrechtlich zählen beide Anlagen dann zu einem System, sofern ihr sie gewerblich nutzt und Strom ins Netz einspeist. Durch den Batteriespeicher erhöht sich eure Investition um mehrere Tausend Euro – die Vorsteuererstattung ist so hoch, dass sie die Umsatzsteuer für den selbst erzeugten Strom in den ersten fünf bis sechs Jahren deutlich aufwiegt.

Schauen wir dazu noch einmal auf unser Beispiel: Euer Komplettpaket aus Stromspeicher und Photovoltaikanlage kostet 15.500 €. Dafür könnt ihr euren Eigenverbrauch auf 3.040 kWh steigern.

Kostenersparnis

Je nachdem, wie hoch eure Betriebskosten nach den ersten fünf Jahren ausfallen, müsst ihr abwägen, ob sich ein Wechsel zum Kleinunternehmer lohnt.

Rüstet ihr dagegen einen Stromspeicher zu einer bestehenden PV-Anlage nach, gibt es die Umsatzsteuer nicht zurück, weil der Speicher als eigenes Zuordnungsobjekt betrachtet wird.

Eine weitere Besonderheit gibt es bei der Einkommensteuer: Habt ihr zeitgleich mit eurer PV-Anlage einen DC-gekoppelten Stromspeicher gekauft, könnt ihr die Anschaffungskosten für beide Anlagen über 20 Jahre abschreiben. Bei einer Nachrüstung geht das noch über die verbleibende Laufzeit der PV-Anlage. Einen AC-gekoppelten Speicher könnt ihr nur in Sonderfällen abschreiben – etwa, wenn ihr nachweist, dass ihr mehr als 10 % des gespeicherten Stroms ins öffentliche Netz einspeist.

Müsst ihr für den Betrieb einer PV-Anlage ein Gewerbe anmelden?

Ob ihr für eure Photovoltaikanlage ein Gewerbe anmelden und Gewerbesteuern zahlen müsst, hängt von der Größe der Anlage bzw. eurem Gewinn ab. Ist die Anlage kleiner als 10 kWp, seid ihr von der Gewerbesteuer befreit und müsst damit auch kein Gewerbe anmelden. Diese Regelung gilt seit 2020. Die Gewerbeanmeldung für PV-Anlagen ist – unabhängig vom Steuerrecht – nicht bundeseinheitlich geregelt. Auf Nummer sicher geht ihr, wenn ihr euch direkt beim zuständigen Gewerbeamt erkundigt.³

Dach mit Solaranlage

Bei größeren Anlagen über 10 kWp müsst ihr der Stadt oder Gemeinde innerhalb von vier Wochen mitteilen, dass ihr Solarstrom ins öffentliche Netz einspeist. Ein entsprechendes Formular zur Gewerbeanmeldung findet ihr zumeist auf der Internetseite der Kommune. Die Kommune leitet die Daten dann ans Finanzamt weiter. Bei einem Gewinn von mehr als 24.500 € im Jahr werden Gewerbesteuern fällig.

Mit der Gewerbeanmeldung werdet ihr in der Regel Mitglied bei der Industrie- und Handelskammer (IHK). Solange euer Gewinn unter 5.200 € liegt, ist die Mitgliedschaft kostenlos. Ihr könnt aber trotzdem die Leistungen der IHK in Anspruch nehmen.

Anmeldung der Photovoltaikanlage beim Finanzamt – das müsst ihr beachten

Sobald ihr Solarstrom ins öffentliche Netz einspeist und damit Geld verdient, müsst ihr eure PV-Anlage beim zuständigen Finanzamt anmelden. Das ist meist auch dann der Fall, wenn ihr einen Stromspeicher nutzt.

Für die Meldung habt ihr ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme der PV-Anlage vier Wochen Zeit. Sie kann formlos erfolgen. Ihr erhaltet dann vom Finanzamt einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Auf der Seite des Bundesfinanzministeriums gibt es den Fragebogen auch zum Download. Wichtig sind hier die Felder zur Einkommen-, Umsatz- und Gewerbesteuer. Gebt an, welchen Umsatz ihr voraussichtlich erzielen werdet, und ob ihr Umsatzsteuer zahlen möchtet.

Tipp:

Seid ihr noch anderweitig unternehmerisch tätig, müsst ihr den Umsatz aus dieser Tätigkeit mit dem Stromgeschäft zusammenrechnen! Entscheidet ihr euch für die Regelbesteuerung, könnt ihr über den Fragebogen gleich eine Steuernummer beantragen.

Frau vor dem Laptop

EÜR – einfach erklärt

Sofern ihr nicht die Vereinfachungsregelung in Anspruch nehmt, müsst ihr im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung (ESt) eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) beim Finanzamt einreichen. Dabei werden alle Einnahmen (Zuschüsse und Fördergelder, Einspeisevergütung sowie Eigenverbrauch) den Betriebsausgaben (Anschaffungs- und Instandhaltungskosten, Versicherungen, Zinsen und Umsatzsteuer) gegenübergestellt. Aus der Differenz ergibt sich der Gewinn. Diesen tragt ihr dann in Anlage G für Einkünfte aus Gewerbebetrieb ein. Bei der elektronischen Einkommensteuererklärung über ELSTER wird der Gewinn automatisch in den Hauptvordruck der ESt übertragen. Die Frist zur Abgabe ist der 31. Juli des Folgejahres.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer

Habt ihr euch für die Regelbesteuerung entschieden, müsst ihr zudem jedes Jahr eine Umsatzsteuererklärung (USt) abgeben. Das geht ebenfalls elektronisch über das ELSTER-Portal. Tragt dort einfach eure Netto-Einkünfte sowie eure geleisteten Vorsteuerbeträge ein. Der offene Steuerbetrag wird automatisch berechnet.

Ein weiterer Punkt auf eurer To-do-Liste bei der Regelbesteuerung ist – zumindest in den ersten beiden Jahren nach Anschaffung eurer PV-Anlage – die Umsatzsteuervoranmeldung. Dabei handelt es sich um eine grobe Schätzung der voraussichtlichen Umsatzsteuer, die ihr monatlich bis zum 10. Tag des Folgemonats einreichen müsst. Hierfür ist eine Dauerfristverlängerung um einen Monat empfehlenswert.

Fazit

Sofern ihr nicht 100 % eures Solarstroms selbst verbraucht, müsst ihr eure Solaranlage beim Finanzamt anmelden. Wie eure Anlage steuerlich behandelt wird, hängt nicht zuletzt von euren Entscheidungen ab.

Maßgeblich sind vor allem die Einkommens- und die Umsatzsteuer. Von ersterer könnt ihr euch auf Antrag befreien lassen – vorausgesetzt, ihr erfüllt einige Bedingungen. Wählt ihr zudem die Kleinunternehmerregelung, habt ihr mit eurer Photovoltaikanlage den geringsten bürokratischen Aufwand. Allerdings habt ihr dann keine steuerlichen Vorteile.

Wenn ihr euch bereits vor der Anschaffung der Photovoltaikanlage mit dem Thema Steuern beschäftigt, werdet ihr merken, dass es gar nicht so kompliziert ist, wie es im ersten Moment scheint. Auf jeden Fall sollte es euch nicht davon abhalten, eine Anlage samt Stromspeicher zu kaufen.

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Quelle: net4energy

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