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Politik

Umfrage: Wer kann Klima-Kanzler*in? Baerbock klar vor Laschet und Scholz

Mehr als ein Drittel der Befragten trauen keinem der Kandidat*innen zu, Deutschland beim Klimaschutz voranzubringen.

Hamburg, 22. April 2021 - Joe Biden trommelt heute die Regierungen zum Online-Klimagipfel zusammen. Klimaschutz ist eines der großen Themen - auch im Bundestagswahlkampf. Allerdings schauen viele Deutsche skeptisch auf die Kanzlerkandidat*innen von Union, SPD und Grünen. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) traut keinem der drei zu, Deutschland bei der CO₂-Wende voranzubringen. Es gibt aber eine klare Klima-Favoritin: 43 Prozent der Befragten setzen auf Annalena Baerbock (Grüne). Ihre Konkurrenten folgen deutlich abgeschlagen: 9 Prozent trauen das eher Armin Laschet (CDU), 6 Prozent Olaf Scholz (SPD) zu.

Das geht aus einer repräsentativen Civey-Umfrage im Auftrag des Klimaschutz-Unternehmens LichtBlick hervor. Am 21. April wurden 2500 Bundesbürger*innen online befragt.

Umfrage: Wer kann Klima-Kanzler*in?

Selbst die Wähler*innen von Union und SPD nennen bei der Frage, wer Deutschland beim Klimaschutz am ehesten voranbringen könne, zuerst die grüne Spitzenfrau. Bei den CDU/CSU-Wähler*innen trauen 28 Prozent Baerbock, nur 21 Prozent vertrauen dem eigenen Kandidaten Armin Laschet in Sachen CO₂-Wende. Bei der SPD setzen 45 Prozent auf die Grüne und lediglich 33 Prozent auf Scholz.

„Egal, wer im Herbst ins Kanzleramt einzieht – Klimaschutz muss eines der Top-Themen der kommenden Regierung sein. Bei der CO₂-Wende hat Deutschland in kurzer Zeit riesige Hausaufgaben zu bewältigen. Nur so können wir noch auf den 1,5-Grad-Kurs einschwenken. Dreckige Energie muss teurer, saubere Energie billiger werden. Wir müssen das Wachstum von Wind- und Solarstrom verdoppeln. Alle Kandidat*innen sind gefordert, der Gesellschaft ambitionierte und glaubwürdige Klima-Konzepte anzubieten“, so Ralph Kampwirth, Unternehmenssprecher von LichtBlick.

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Ralph Kampwirth

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Ralph KampwirthBei Rückfragen hilft Ralph Kampwirth gern per Mail weiter.

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