Neue Preise für LichtBlick Kund*innen

Auf dieser Seite findest du viele Antworten auf deine Fragen.  


Steigende Netzentgelte

Die Bundesregierung hat kurzfristig beschlossen, die Subvention für die Netzentgelte 2024 zu streichen. Das hat Auswirkungen auf den Strompreis und es entstehen zusätzliche Kosten, auf die LichtBlick keinen Einfluss hat. Was das für deinen Strompreis bedeutet, haben wir hier zusammengefasst:

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Alles Wichtige zur Preisanpassung

    1. Kosten von LichtBlick
      Die machen den größten Anteil aus. Allerdings fließt der Löwenanteil davon als durchlaufender Posten in die Energiebeschaffung.

    2. Steuern und Abgaben
      Der zweite große Brocken verteilt sich auf Steuern, Abgaben und Umlagen.¹

    3. Netzentgelte
      Der Rest sind die Entgelte für die Netznutzung und den Messstellenbetrieb.

    Was ihr sonst noch über die Zusammensetzung eures Strompreises wissen müsst

  • Generell wird Energie langfristig eingekauft, um Kund*innen ein stabiles Preisniveau zu ermöglichen. Für Bestandskund*innen bedeutet das, dass ihre Tarife nicht sofort von kurzfristigen Marktschwankungen beeinflusst werden. Deshalb haben sich z. B. im Frühjahr 2022 nicht unmittelbar die Tarife für Bestandskund*innen erhöht. Denn: Für sie war (bei seriösen Versorgern) die Energie für diesen Zeitraum zu großen Teilen schon längst eingekauft. Bei Neukund*innen ist das Gegenteil der Fall. Der Vertrieb läuft flexibler und schneller, Versorger können jeden Tag neue, steigende Preise kommunizieren und auf den Markt reagieren.

    Die Energie, die Bestandskund*innen ab dem 1. Januar 2024 beziehen, hat LichtBlick bereits einige Monate im Voraus zu den damaligen Kosten eingekauft. Auch wenn diese Kosten dann teilweise höher waren als sie es jetzt sind, bieten sie Schutz vor aktuellen Preisschwankungen. Werden also der Herbst und Winter deutlich kälter oder geopolitische Konflikte spitzen sich zu, steigen die Preise wieder an – und die aktuellen Tarife für Bestandskund*innen lägen unter den Neukund*innentarifen. Aber auch die Preise für Neukund*innen können täglich wieder anziehen. Neukund*innen „profitieren“ also kurzfristig von fallenden Preisen. Bestandskund*innen sind jedoch viel besser vor steigenden Preisen geschützt, da sie länger von ihren Tarifen profitieren, die den Marktschwankungen nicht so stark ausgesetzt sind. Ihnen können nicht von einem auf den anderen Tag neue Preise kommuniziert werden, da das Preisniveau stabiler ist.  

  • Preisanpassungen sind komplex und von vielen Faktoren abhängig. Das kann zum Beispiel je nach Vertragsbeginn und -laufzeit variieren. Kurze Kündigungsfristen sind teurer, denn sie erhöhen für Versorger das Risiko in der Energiebeschaffung. Die Beschaffungspreise selbst wirken sich auch immer erst zeitverzögert auf Bestandstarife aus, da viele Versorger die Energie bereits weit im Voraus einkaufen, um keine Versorgungsengpässe zu riskieren.  

    Darüber hinaus spielen zahlreiche andere Faktoren wie zum Beispiel der Wohnort eine Rolle. Je nach Region fallen unterschiedlich hohe Netzentgelte an. Die durch die Haushaltskrise aus 2023 sehr kurzfristig gestrichenen Subventionen sorgen nun für steigende Netzentgelte. Das wirkt sich ebenfalls auf die Energiepreise aus. Weitere Infos rund um das Thema findest du hier: Steigende Netzentgelte

  • Energieversorger befinden sich momentan in der Situation, dass es häufig unvorhersehbare regulatorische Anpassungen gibt. 
    Diese haben auch Auswirkungen auf unsere Beschaffungs- und Vertriebskosten. Unterjährige Preisanpassungen (wie z. B. Erhöhung der Netzentgelte und geänderte Umlagen) verursachen Zusatzkosten, die nicht eingeplant werden konnten.  

  • Eine Erhöhung oder Senkung des Grundpreises ergibt sich u. a. aus veränderten Entgelten für die Netznutzung und den Messstellenbetrieb. Auf diese Kosten hat LichtBlick keinen Einfluss. 

  • Die Beschaffungskosten sind ein Preisbestand deines Tarifs. Sinken die Beschaffungspreise, wirkt sich das allerdings erst zeitverzögert auf Bestandstarife aus: Viele Versorger kaufen die Energie nämlich bereits weit im Voraus ein, um Versorgungsengpässe zu vermeiden.  

  • Generell erfolgt die Berechnung des neuen Abschlags auf Basis des aktuellen Jahresplanverbrauchs. Das bedeutet, wenn du deinen monatlichen Abschlag vorher mit einem "Puffer" versehen hast, können wir diesen mit unserer Preisanpassung nicht berücksichtigen. Du kannst deinen Abschlag jedoch im Kundenportal oder über unseren Chatbot Maxi direkt hier auf dieser Seite selbst erhöhen bzw. reduzieren. 

    Von dieser Regelung ausgenommen sind aktuell Verträge mit Wärmestromtarifen. Hier wird für die Neuberechnung der aktuelle Abschlag herangezogen. Hintergrund sind die nicht immer plausiblen Messwerte, die uns seitens der Netzbetreiber übermittelt werden. Diese können zu falschen Abschlägen führen. 

  • Die Energiepreisbremsen liefen zum 31.12.2023 aus. Deine Abschläge werden nun wieder wie zuvor berechnet, vergleiche dazu den Abschnitt „Wie berechnet sich mein Abschlag?“. 

    Weitere Infos rund um das Thema findest du hier: Energiepreisbremsen und Entlastungen

  • LichtBlick berücksichtigt zu viel oder zu wenig gezahlte Abschlagsbeträge automatisch bei der Erstellung der nächsten Jahresrechnung. Du musst dafür nicht mit dem Kundenservice in Kontakt treten. Zu viel bezahlte Abschlagsbeträge werden mit der nachfolgenden Abrechnung ausgezahlt oder mit bestehenden Forderungen verrechnet.   

    Tipp: Am einfachsten ist es, wenn du am SEPA-Lastschriftverfahren teilnimmst. Teile uns über das Kundenportal oder die App deine Bankverbindung mit, und du brauchst dich nicht weiter um die Buchungen rund um dein Kundenkonto zu kümmern. 

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Genauer: Stromsteuer, Umsatzsteuer, Konzessionsabgabe, Abschaltbare-Lasten-Umlage, Umlage Offshore-Anbindungskosten und KWK-Umlage, Sonderkundenumlage