Suche
KontaktMein Konto

Marktlokations-ID (MaLo-ID): Alles über die Identifikationsnummer

Mit der Marktlokations-Identifikationsnummer, kurz Marktlokations-ID oder MaLo-ID, lässt sich jede Verbrauchsstelle eindeutig zuordnen und erleichtert den Anbieterwechsel. Warum sie für euch wichtig ist und wo ihr eure MaLo-ID findet, erfahrt ihr hier.


aktualisiert am24.09.25
7 MinutenLesezeit
Frau am Schreibtisch notiert sich ihre Marktlokations-ID (MaLo-ID)

Was ist eine MaLo-ID und wofür wird sie benötigt?

Die Marktlokations-Identifikationsnummer oder MaLo-ID ist eine Kennnummer, die jeder Ort erhält, an dem Energie erzeugt und/oder verbraucht wird – auch euer Haushalt als Stromverbraucher*in ist eine Marktlokation mit eigener Marktlokations-ID. Die Vergabe erfolgt für Strom durch den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und für Gas vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). 

Eingeführt wurde die Marktlokations-ID 2018 von der Bundesnetzagentur mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen den einzelnen Marktteilnehmern zu vereinheitlichen und zu vereinfachen. Denn früher wurde die MaLo-ID auch Zählpunkt, Entnahmestelle, Lieferstelle, Ausspeisestelle oder Messstelle genannt, was häufig zu Missverständnissen führte. 

Die Marktlokations-ID erlaubt eine eindeutige Zuordnung der Marktlokation: Mit eurer MaLo-ID ist also immer genau euer Haushalt als Verbrauchsstelle gemeint. Die ID ist notwendig für die korrekte Abwicklung sämtlicher Angelegenheiten rund um das Thema Energie. Dazu gehören beispielsweise  

Wenn ihr einmal im Jahr euren Zählerstand für die jährliche Stromabrechnung durchgebt, braucht ihr nur eure Zählernummer, die MaLo-ID jedoch nicht. 

Illustration einer Rechnung mit Malo ID

Wie finde ich meine MaLo-ID? ​

Eure Marktlokations-ID findet ihr auf eurer Gas- oder Stromrechnung – entweder im Rechnungskopf oder bei den weiteren Informationen. Es handelt sich um eine rein nummerische, 11-stellige Codenummer (Beispiel: 12345678910). Ihr könnt sie auch direkt bei eurem Netzbetreiber oder eurem Energieversorger erfragen.

Warum ist die Marktlokations-ID wichtig?

Es bringt einige Vorteile mit sich, dass die MaLo-ID die Verbrauchsstelle eindeutig identifiziert und nicht übertragbar ist, sowohl für die Energieversorger und Netzbetreiber als auch für euch als Verbraucher*innen: 

Marktlokation und Messlokation – was ist der Unterschied?

Wie bereits weiter oben beschrieben, wurden in der Vergangenheit abrechnungsrelevante Begrifflichkeiten oft synonym und manchmal auch widersprüchlich verwendet. Um Verständnisschwierigkeiten aus dem Weg zu räumen und elektronische Prozesse zu standardisieren, führte die Bundesnetzagentur die Bezeichnungen Marktlokation und Messlokation ein:  

Zukünftige Entwicklungen der Marktlokations-ID

Die Marktlokations-ID ist ein wichtiger Schritt beim Aufbau zukünftiger Energienetze, in denen es viele dezentrale Energieerzeuger geben wird. Die eindeutige Codenummer erleichtert nicht nur die Integration von Smart-Grid-Technologien, sondern ermöglicht im Zusammenspiel mit Smart Metern auch die bessere Planung von Energiebedarf und -verbrauch. Zudem könnte die MaLo-ID den grenzüberschreitenden Energiehandel vereinfachen, wenn sie sich auch in anderen Ländern als Standard etabliert. 

Was ändert sich beim Anbieterwechsel zu LichtBlick?

Ihr möchtet ÖkoStrom oder WärmeStrom von LichtBlick beziehen* und dabei von 100 % erneuerbarer Energie mit Herkunftsnachweisen profitieren? Damit der Anbieterwechsel noch schneller und sicherer vonstattengeht, müsst ihr neben z. B. eurer Postleitzahl auch entweder eure Zählernummer oder eure Marktlokations-ID angeben.   

So funktionierte der Anbieterwechsel bisher: 1. Füllt die Felder im Tarifrechner aus. 2. Wählt den Tarif, der am besten zu euch passt. 3. LichtBlick benötigt nur wenige Daten wie etwa den aktuellen Versorger und eure Adresse. 4. LichtBlick übernimmt die Kündigung des bisherigen Anbieters. 5. Ihr bekommt Bescheid, ab wann ihr ÖkoStrom bzw. WärmeStrom von LichtBlick bezieht.
So klappt der Wechsel in Zukunft: 1. Füllt die Felder im Tarifrechner aus. 2. Wählt den Tarif, der am besten zu euch passt. 3. LichtBlick benötigt dann nur wenige Daten wie etwa den aktuellen Versorger, eure Adresse und entweder eure Zähler- oder eure Marktlokationsnummer oder beide. 4. LichtBlick übernimmt die ordentliche Kündigung des bisherigen Anbieters. 5. Ihr bekommt Bescheid, ab wann ihr ÖkoStrom bzw. WärmeStrom von LichtBlick bezieht.

Anbieterwechsel leicht gemacht

Der Wechsel zu LichtBlick ist ganz einfach und erfordert nur wenige Klicks: Tarifrechner starten, Daten eingeben und Strom aus 100 % erneuerbaren Energien beziehen. Den Papierkram erledigt LichtBlick für euch. Mehr zum Wechsel

Häufig gestellte Fragen zur Marktlokations-ID

Weitere Artikel zu diesem Thema

erson nutzt Tablet mit Tastatur im Wohnzimmer auf dem Boden fuer Informationen zum aktuellen Gaspreis
Aktueller Gaspreis pro Kilowattstunde in Deutschland 2026: Preise, Entwicklung & SpartippsDer aktuelle Gaspreis pro kWh liegt in Deutschland im Oktober 2026 bei durchschnittlich 12,41 Cent für Neukund*innen. Hier erfahrt ihr, wie sich der Gaspreis zusammensetzt, welche Faktoren ihn beeinflussen und wie ihr eure Gaskosten effektiv senkt.Zum Artikel
24h-Lieferantenwechsel: Stromanbieter schnell wechseln Es kommt Bewegung in den Energiemarkt: Der Wechsel des Stromanbieters ist innerhalb eines Werktages möglich. Wie das funktioniert und welche Vorteile euch der 24-Stunden-Lieferantenwechsel bringt, erfahrt ihr hier. Zum Artikel
Nachtspeicherheizung: So sorgt ihr nachts für den Tag vor Nachtspeicherheizungen sind ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Diese Form der Heizung wird heute nur noch sehr vereinzelt genutzt. Aufgrund ihrer Ineffizienz und ihres hohen Stromverbrauchs sind sie sehr teuer im Betrieb. Was ihr bei der Verwendung beachten solltet und welche Möglichkeiten ihr beim Austausch des Heizsystems habt, lest ihr im Folgenden. Zum Artikel
*

„Ökostrom“ bedeutet: In Höhe eures Verbrauchs wird Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Der Nachweis erfolgt bilanziell zu 100 % über Herkunftsnachweise gemäß § 42 EnWG, die im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes entwertet werden. Die tatsächliche Stromlieferung an eure Steckdose erfolgt physikalisch über das allgemeine Stromnetz, in dem sich Strom aus verschiedenen Quellen mischt (Strommix). Es kann dabei nicht sichergestellt werden, dass der konkrete Strom, den ihr verbraucht, tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt. Trotzdem wird durch den Einkauf und die Entwertung sogenannter Herkunftsnachweise sichergestellt, dass eine einmal aus erneuerbaren Energien erzeugte und in das Netz eingespeiste Strommenge auch nur einmal unter Kennzeichnung dieser Eigenschaft wieder entnommen werden kann. Die Zuordnung von Verbrauch und Herkunftsnachweisen sowie die Aufstellung der Herkunftsländer erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Stromkennzeichnung. Diese findet ihr hier: Zusammensetzung unseres Strommix