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Heizung richtig ablesen: Tipps für alle Arten von Zählern

Auch wenn einmal im Jahr der Ableseservice kommt, ist es für euch sinnvoll, selbst den Zählerstand eurer Heizung abzulesen. So vermeidet ihr, dass falsche Werte festgestellt werden, und könnt Kosten sparen. Erfahrt hier, wie ihr den Heizungszähler, auch Heizkostenverteiler genannt, richtig ablest.


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Heizkostenverteiler ablesen: Alles, was ihr wissen müsst

Auch wenn der Messdienst ins Haus kommt, kann es für euch gleich mehrere Vorteile haben, selbst den Heizkostenverteiler bzw. den Wärmezähler für die Heizung abzulesen. Wo ihr diesen findet und was die Werte bedeuten, erfahrt ihr im Ratgeber.

Das Wichtigste beim Ablesen des Heizungszählers

Ihr habt es eilig? Dann findet ihr hier eine Kurzzusammenfassung. Weiter unten könnt ihr im Detail nachlesen, wie das Ablesen der Heizung gelingt.

Darum solltet ihr eure Heizung selbst ablesen

Die Werte, die euer Heizungszähler anzeigt, dienen als Grundlage für eure Heizkostenabrechnung. Daher ist es sinnvoll, euren Heizkostenverteiler selbst abzulesen – idealerweise am Stichtag. So könnt ihr nach dem Vier-Augen-Prinzip Fehler bei der Ablesung und damit zu hohe Kosten in eurer Abrechnung vermeiden.

Es lohnt sich aber auch, in regelmäßigen Abständen die Heizung abzulesen, um euren Verbrauch im Blick zu haben. So könnt ihr euren Energieverbrauch mit dem Vorjahr vergleichen und im Voraus berechnen, wie hoch eure Abrechnung ungefähr sein wird. Auch ein ungewöhnlich hoher Verbrauch – zum Beispiel wegen eines undichten Fensters – fällt euch schnell auf. Hier könnt ihr unter Umständen ebenfalls Geld sparen.

Wo befindet sich der Heizkostenverteiler?

Es gibt drei unterschiedliche Arten von Heizungszählern: Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip, elektronische Heizungszähler und Wärmezähler. Die ersten beiden Arten werden direkt am Heizkörper angebracht. Der Wärmezähler befindet sich dort, wo die Wasserleitungen in die Wohnung oder in das Haus gelangen – oft im Keller, manchmal aber auch in der eigenen Wohnung.

Mehr zu Heizkostenverteilern

Die drei Arten von Heizungszählern im Detail

Heizungszähler, auch Heizkostenverteiler genannt, arbeiten nach unterschiedlichen Prinzipien. Darum geht ihr beim Ablesen der Heizung unterschiedlich vor – je nachdem, um welche Art es sich handelt.

Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip

Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip

Diese Art von Zähler besteht aus einem kleinen Glasröhrchen, das nach oben hin offen ist. Im Inneren befindet sich eine Flüssigkeit, die unter Wärmeeinwirkung langsam verdunstet. Eine Skala zeigt an, wie viel Flüssigkeit bereits verdunstet ist. Auf dieser Basis wird der Verbrauch berechnet. Verdunstungszähler sind die ungenaueste Art, die Heizung abzulesen. Gerade an heißen Tagen verdunstet Flüssigkeit auch dann, wenn nicht geheizt wird.
elektronischer Heizungszähler

Elektronische Heizungszähler

Genauer sind elektronische Heizungszähler. Sie sind auch für Fachfremde deutlich leichter abzulesen. Die meisten Modelle haben zwei Sensoren: Der eine misst die Raumtemperatur, der andere die Temperatur des Heizkörpers. Aus der Differenz wird der Verbrauch berechnet. Das könnt ihr zwar nicht selbst tun, aber ihr könnt trotzdem die Heizung ablesen und so eure Verbrauchswerte mit denen aus dem Vorjahr vergleichen.
Wärmezähler

Wärmezähler

Wärmezähler für die Heizung erfassen die aktuellen Werte genau. Sie befinden sich nicht am Heizkörper, sondern sind in den Wasserkreislauf integriert. Sie erfassen, wie viel Wasser durch die Heizungsrohre fließt, und messen beim Ein- und Ausfließen die Temperatur. Die Differenz dient auch hier zur Berechnung des Verbrauchs. Da der Temperaturunterschied recht exakt festgestellt werden kann, entstehen hier kaum Ungenauigkeiten.

Elektronische Heizkostenverteiler ablesen: Was bedeuten die Werte?

Je nach Hersteller fallen die Anzeigenwerte von elektronischen Heizungszählern etwas anders aus. Auf den meisten Anzeigen werdet ihr aber einige oder alle der folgenden Kennzeichnungen finden. Mit ihrer Hilfe könnt ihr eure Heizung einfach selbst ablesen:

elektronischen Heizkostenverteiler ablesen

Achtung, Ablesefehler! Darauf solltet ihr achten

Fehler beim Ablesen können dazu führen, dass euer Verbrauch in der Heizkostenabrechnung höher angegeben wird, als er tatsächlich war. Allein deshalb solltet ihr regelmäßig selbst eure Heizung ablesen. Achtet auch darauf, dass Zähler am Heizkörper korrekt montiert sind: Sie müssen sich im oberen Drittel und dort in der Mitte des Heizkörpers befinden. Außerdem muss das Modell für eure Heizung geeignet sein – fragt im Zweifel beim Hersteller nach. 

Heizungszähler nach dem Verdunstungsprinzip sind für Fachfremde schwer abzulesen. Die Skala muss genau im rechten Winkel abgemessen werden – zumindest darauf könnt ihr am Ablesetag achten. Bei elektronischen Heizkostenverteilern passieren am häufigsten Fehler, weil die Messwerte falsch notiert werden. Daher empfiehlt es sich, selbst die Heizung abzulesen und anschließend die Werte zu vergleichen.

Verbrauch zu hoch? So spart ihr Energie.

Wenn alles korrekt abgelesen wurde und die Werte dennoch hoch sind, bleibt nur eines: Energie sparen. Diese Tipps helfen euch dabei.Tipps zum richtigen Heizen
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Noch Fragen? Hier gibt's Antworten

Ihr wollt noch mehr über das korrekte Ablesen der Heizung erfahren? Hier findet ihr Antworten auf häufig gestellte Fragen.

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