

Hoch hinaus für Wald und Mensch.
LichtBlick und „GEO schützt den Regenwald e.V.“ engagierten sich viele Jahre gemeinsam, um die Lebensqualität der Menschen in Nepal zu verbessern und Aufforstungsprojekte umzusetzen.
Umweltschutz ist Teamwork
Seit mehr als 20 Jahren kooperieren LichtBlick und „ GEO schützt den Regenwald e.V.“. Zunächst in Ecuador, seit 2020 auch in Nepal. Gemeinsam förderten wir vor Ort unterschiedliche Projekte, beispielsweise in den Bereichen Waldschutz, Wiederaufforstung und lokale Infrastruktur. Wie die Zusammenarbeit aussah, erfahrt ihr auf dieser Seite.
Nepal ist besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Die Bevölkerung des Landes hat sich in den vergangenen Jahrzehnten mehr als verdoppelt – und mit ihr auch die Fläche der abgeholzten Wälder. Und wo Bäume fehlen, haben Schlamm- und Schneelawinen sowie schlechte Lebensbedingungen freie Bahn.
Besonders betroffen sind die abgelegenen Gemeinden in den nepalesischen Middle Mountains. Wer etwa in Nilkantha lebt, braucht zwei Stunden zu Fuß zur nächsten Arztstation. Dazu kommt: Nur ein Viertel der Einwohner*innen kann Lesen und Schreiben. Und weil berufliche Perspektiven fehlen, sind vor allem junge Menschen abgewandert. Deshalb sind wir und der „GEO schützt den Regenwald e.V.“ genau hier aktiv.
Zusammen forsteten wir 350 Hektar Brachflächen auf, pflegten langfristig den Waldbestand, machten seinen Wert und den Schutz greifbar und sorgten für bessere Lebensbedingungen. All das half in ganz unterschiedlichen Punkten.
Gemeinsam für den Erhalt der Wälder.
Ein Wald besteht aus vielen verschiedenen Elementen, die eng miteinander verbunden sind. Deshalb unterstützte das Projekt unterschiedliche Maßnahmen, beispielsweise zum Erhalt von Waldflächen, zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und zur Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort.


Bildung und Waldnutzung in Nilkantha.
Ein Projekt, zwei Partner, drei Schwerpunkte – dafür setzten wir uns in Nepal ein.

Vielfältige Baumarten auf neuen Waldflächen
Auf 350 Hektar wurden rund 300.000 Setzlinge gepflanzt, die in einer eigenen Baumschule herangezogen werden. Die neuen Waldflächen umfassten verschiedene einheimische Baumarten, darunter zahlreiche Fruchtbäume. Dadurch entstanden unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten für die Menschen vor Ort. Nach Projektangaben entwickeln sich rund 90 Prozent der Setzlinge in den ersten zwei Jahren erfolgreich.

Infrastruktur, die gesund macht
Hygiene und Gesundheitsfürsorge sind elementar. Deshalb sorgten wir und „GEO schützt den Regenwald e.V.“ dafür, dass die Menschen vor Ort gesünder leben können. Vor allem durch den Bau von Latrinen, Brunnen, Wasserleitungen und Speichern konnten wir die Trinkwasserversorgung in Nilkantha deutlich verbessern. Und heute muss niemand mehr stundenlang zur nächsten Arztstation laufen – grundlegende Medikamente sind nun im Dorf vorrätig.

Wissen, das allen guttut
Was braucht es, damit ein Projekt langfristig erfolgreich ist? Bildung, genau. Aus diesem Grund spielten auch Workshops für Farmer*innen, an Schulen und speziell für Frauen eine wichtige Rolle. Sie verfolgten alle ein Ziel: Empowern für ein eigenverantwortliches Handeln, das die immense Bedeutung des Waldes im Blick behält. Für die Welt und den eigenen Alltag. Neben Wissen zum richtigen Umgang mit dem Waldbestand gehört auch Mülltrennung zur Agenda.
Findet ihr gut?
Dann entscheidet euch für Strom aus erneuerbaren Energien mit Herkunftsnachweisen von LichtBlick*. Darüber hinaus arbeitet LichtBlick mit Partnerorganisationen in unterschiedlichen Projekten zusammen, unter anderem in den Bereichen Bildung, Energieversorgung und Waldentwicklung.Jetzt wechselnSchaut mal, in Nepal entwickelt sich noch viel mehr zum Guten:
Das Engagement von uns und dem „GEO schützt den Regenwald e.V.“ wirkt sich auch auf andere Bereiche aus. Positiv natürlich.





Noch mehr Details zu Nepal gewünscht?
Alle zwei bis drei Monate erstellt der „GEO schützt den Regenwald e.V.“ einen ausführlichen Projektbericht. Jede Ausgabe beschäftigt sich mit einem speziellen Thema. Also, taucht gern weiter ein in die Entwicklung von Nilkantha.
2026 / 2025 / 2024 / 2023 / 2022 / 2021
2026
Ein Projekt auf dem Prüfstand – und ein Dorf, das überzeugt. 08/26
Tomaten satt – jetzt wird verkauft! 06/26
Dörfer im Wandel: Was bleibt, wenn die Männer gehen? 04/26
Tröpfchenbewässerung und Kompost: Wie nepalesische Bauern voneinander lernen. 02/26
2025
Ein Dorf schafft Einkommen – Bilanz und Ausblick unseres Projektes in Nepal. 12/25
Wie ein kleines Dorf in Nepal seinen Wald zurückholte – eine Bilanz. 10/25
Für Zusammenhalt und Bildung – ein neuer Weg für Jamune. 08/25
Eine Frau packt an. Und ein Dorf verändert sich. 06/25
Ich bin stolz, eine Frau zu sein. 04/25
Schneidern für mehr Unabhängigkeit 02/25
2024
Die Baumschule von Gole Gurung 12/24
Spätmonsun-Regenfälle in Nepal 10/24
Es läuft wieder: Neue Bewässerungskanäle für Jamune 08/24
Banenenboom in Danda Basaha 06/24
350.000 Bäume fürs Mittelgebirge 04/24
Tanz in die Selbstständigkeit 02/24
2023
Aus Selbstversorger*innen werden Produzent*innen 12/23
Weltumwelttag in Danda Basaha 10/23
Trinkwasser: ein Haus, ein Hahn 08/23
Waldbrand-Saison in Nepal 06/23
Schutzkleidung? Braucht er nicht. 04/23
Gärten der Hoffnung 02/23
2022
Ausflug zu einem Modelldorf 12/22
Imker Ausbildung 10/22
Gesundheit: Wenn Shuvadra Gurung nicht käme 02/22
2021
Unser Dorf soll grüner werden 02/21
Zusammen machen wir aus noch mehr Hürden Chancen:
Deshalb unterstützen wir noch mehr Projekte


„Ökostrom“ bedeutet: In Höhe eures Verbrauchs wird Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Der Nachweis erfolgt bilanziell zu 100 % über Herkunftsnachweise gemäß § 42 EnWG, die im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes entwertet werden. Die tatsächliche Stromlieferung an eure Steckdose erfolgt physikalisch über das allgemeine Stromnetz, in dem sich Strom aus verschiedenen Quellen mischt (Strommix). Es kann dabei nicht sichergestellt werden, dass der konkrete Strom, den ihr verbraucht, tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt. Trotzdem wird durch den Einkauf und die Entwertung sogenannter Herkunftsnachweise sichergestellt, dass eine einmal aus erneuerbaren Energien erzeugte und in das Netz eingespeiste Strommenge auch nur einmal unter Kennzeichnung dieser Eigenschaft wieder entnommen werden kann. Die Zuordnung von Verbrauch und Herkunftsnachweisen sowie die Aufstellung der Herkunftsländer erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Stromkennzeichnung. Diese findet ihr hier: Zusammensetzung unseres Strommix