Unser Plan für eine lebenswerte Zukunft.
Mit dem One Planet Plan bündeln wir unsere Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Biodiversität und Lieferketten – gemeinsam mit unserem niederländischen Mutterkonzern Eneco.


Verantwortung, die wir gemeinsam übernehmen.
LichtBlick wurde vor über 25 Jahren mit einem Nachhaltigkeitsgedanken gegründet. Verbraucher*innen sollten die Möglichkeit erhalten, sich für einen Ökostromtarif zu entscheiden – in einer Zeit, als es diesen noch nicht gab. Als Energieanbieter setzen wir uns seit unserer Gründung aktiv dafür ein, die Energiewende in Deutschland mitzugestalten und zu beschleunigen. Dabei unterstützen wir das Ziel der Bundesregierung, Deutschland bis 2045 klimaneutral zu gestalten. LichtBlick ist seit 2018 Teil des niederländischen Energieunternehmens Eneco, das schwerpunktmäßig in den Niederlanden, Deutschland und Belgien aktiv ist. Als deutsche Konzerngesellschaft agieren wir eigenständig am Markt, folgen aber der gemeinsamen Nachhaltigkeitsstrategie – dem One Planet Plan. Der One Planet Plan bündelt unsere messbaren Ziele für Klimaschutz und Biodiversität sowie klare Anforderungen an unsere Lieferanten.
Highlights aus unserem gemeinsamen One Planet Plan mit Eneco.
Der One Planet Plan gilt für die gesamte Eneco-Gruppe, zu der auch LichtBlick gehört, und berichtet daher über Ziele, Maßnahmen und Fortschritte auf Konzernebene. Die Werte beziehen sich auf das Jahr 2025.¹

Klimaschutz mit messbaren Fortschritten.
Als Energieversorger tragen wir eine besondere Verantwortung dafür, die Treibhausgasemissionen im Einklang mit dem 1,5 Grad-Limit zu reduzieren. Gemeinsam mit der Science Based Targets Initiative (SBTi) haben wir einen Transformationspfad² für die Eneco-Gruppe aufgesetzt.
In diesem Transformationspfad werden die erforderlichen Emissionsreduktionen über festgelegte Zwischenziele bis hin zum Erreichen der sogenannten Netto Null beschrieben. Netto Null bedeutet, dass alle vermeidbaren Emissionen reduziert sind. Verbleibende Restemissionen werden durch festgelegte Ausgleichs- oder Carbon-Removal-Maßnahmen kompensiert. Die Fortschritte durch unsere Maßnahmen werden regelmäßig im Sustainability Statement der Eneco-Gruppe berichtet.
Die wichtigsten Hebel, um unsere Ziele zu erreichen:
Treibhausgasemissionen reduzieren.
Um Treibhausgasemissionen gezielt zu reduzieren, betrachtet LichtBlick Emissionen ganzheitlich und entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dafür werden sie nach dem international anerkannten GHG Protocol in die Bereiche Scope 1, 2 und 3 eingeteilt.
Wir erfassen jährlich alle Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Scope 1–3)³. Seit 2019 wurden diese konzernweit um 42 % reduziert (Stand: März 2026). Im Jahr 2025 lagen wir mit rund 9,4 Mio. t CO₂-Äquivalenten unter dem geplanten Reduktionspfad (im Vgl. 2019: ca. 16,55 Mio. t CO₂e).
Ein wesentlicher Teil der Emissionen entsteht bei der Nutzung der gelieferten Energie durch Kund*innen (Scope 3). Genau hier setzt unsere strategische Ausrichtung an: Durch den konsequenten Ausbau erneuerbarer Erzeugung, Elektrifizierung und flexibler Lösungen wollen wir den Anteil fossiler Energien in unserem Portfolio schrittweise senken.

Fokus der nächsten Jahre.
Die vollständige Umsetzung des One Planet Plans hängt von externen Faktoren wie Regulierung, Marktbedingungen und technologischen Entwicklungen ab. Der Fokus liegt künftig auf:
Weiterem Ausbau erneuerbarer Energien und Wärme
Elektrifizierung
Flexiblen Lösungen wie Batteriespeichern
Geplante konzernweite Investitionen bis 2031: 1,5 bis 2 Milliarden Euro¹.
Diese Mittel bilden die finanzielle Grundlage für die Umsetzung der Dekarbonisierungsstrategie. Ein relevanter Anteil ist für den deutschen Markt vorgesehen – vor allem für Solar- und Batterieprojekte, die LichtBlick entwickelt und betreibt. Der One Planet Plan wird hier greifbar: durch konkrete Projekte, die vor Ort Wirkung entfalten.
Biodiversität schützen – Natur stärken.

Erneuerbare Energien und Natur gemeinsam denken. Deshalb ist Biodiversität für uns kein Nebenschauplatz des Klimaschutzes, sondern eine strategische Verantwortung. Wir sind überzeugt: Nur eine Energiewende, die Natur mitdenkt, ist langfristig tragfähig – ökologisch wie gesellschaftlich.
Bei der Planung und dem Bau von Photovoltaikanlagen berücksichtigen wir daher von Anfang an die Auswirkungen auf Natur und Umwelt. Für jedes Projekt entwickeln wir passende Maßnahmen, um Lebensräume zu schützen und die Artenvielfalt zu fördern.
Unser Ziel ist es, Eingriffe in die Natur möglichst zu vermeiden oder gering zu halten. Wo das nicht vollständig gelingt, gleichen wir die Auswirkungen durch geeignete Maßnahmen aus und werten Flächen gezielt ökologisch auf. Grundlage dafür sind anerkannte Bewertungsmethoden (Biodiversity Metric⁴) und das Ziel, die biologische Vielfalt am Ende um mindestens 10 % zu verbessern (Biodiversity Net Gain⁴).

Dabei orientieren wir uns auch am Branchenstandard „Gute Planung” des bne (Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V.). Das bedeutet: Wir planen standortspezifisch, vermeiden unnötige Eingriffe wie übermäßige Mahd, „aufgeräumte” Solarparks, unnötige Gehölzpflanzungen oder den Einsatz von Dünger – und integrieren unsere Solarparks möglichst gut in die bestehende Landschaft.
Gemeinsam mit externen Expert*innen und lokalen Partner*innen planen wir die Maßnahmen frühzeitig, überprüfen ihre Wirkung regelmäßig und passen sie bei Bedarf an. Über die gesamte Laufzeit eines Projekts beobachten wir, wie sich die Biodiversität entwickelt. Wenn möglich, setzen wir die Maßnahmen direkt auf den Projektflächen um.
Lieferketten transparent gestalten.
Der Ausbau erneuerbarer Energien beginnt für uns bereits bei der Auswahl unserer Partner. Beim Bau und Betrieb von Solarparks und Batteriespeichern ist uns unsere Verantwortung für die Auswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfung wichtig. Deshalb berücksichtigen wir bei der Auswahl unserer Lieferanten und Dienstleister neben Qualität und Wirtschaftlichkeit auch Kriterien wie Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen sowie Umwelt- und Sozialstandards.
Nur gemeinsam bewegen wir mehr.
Stand: 2026, öffentlich einsehbar im Sustainability Statement von Eneco
Arcadis (2023): Biodiversity Monitoring Plan Eneco Die Methodik wurde für die Anwendung bei LichtBlick und innerhalb der Eneco-Gruppe durch externe Fachgutachter (Arcadis) weiterentwickelt.
LichtBlick bietet verschiedene Energieprodukte an, darunter auch Gasprodukte.