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Solardach: Voraussetzungen für eine Solaranlage auf dem Dach

Mit einem Solardach versorgt ihr euren Haushalt mit selbst produziertem Strom und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Ob die Installation einer Solaranlage auf jedem Hausdach möglich ist und welche Mindestvoraussetzungen euer Dach mitbringen sollte, erfahrt ihr im Ratgeber.


Solaranlage fürs Dach: Diese Voraussetzungen solltet ihr erfüllen
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Geeignete Dachflächen für Photovoltaik

Nicht alle Hausdächer eignen sich durch ihre Ausrichtung oder ihre Bauart für die Installation einer Photovoltaikanlage. Grundsätzlich können dabei aber viele Herausforderungen durch Aufständerungen und die Wahl des richtigen Einstrahlungswinkels gemeistert werden, sodass sich zum Beispiel auch Flachdächer eignen können. Welche Voraussetzungen euer Dach erfüllen muss und welche ihr selbst mitbringen solltet, hat LichtBlick für euch zusammengefasst. So holt ihr das Beste aus eurer Photovoltaikanlage heraus.

Anforderungen für ein Solardach

Damit ihr eine Anlage für Photovoltaik auf eurem Dach installieren könnt, solltet ihr die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  1. Ihr seid Eigentümer*innen und Bewohner*innen des Hauses, auf dem ihr eine Solaranlage installieren wollt. Das Dach darf nicht anderweitig vermietet sein (z.B.Werbezwecke).

  2. Euer Dach ist nicht durchgängig verschattet, zum Beispiel durch große Bäume oder Gebäude in der Nachbarschaft.

  3. Ihr wollt bzw. müsst euer Dach in den nächsten 20 Jahren nicht sanieren.

  4. Die Statik des Dachs erlaubt die Installation einer Photovoltaikanlage.

  5. Die PV-Anlage ist gesetzlich zulässig. Hier sind insbesondere die Bestimmungen des Denkmalschutzes, die Landesbauordnung sowie ggf. der Bebauungsplan wichtig.

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Wie groß sollte das Solardach sein?

Die Größe eurer Photovoltaikanlage bestimmt in erster Linie, wie viel Strom ihr produzieren könnt. Natürlich erfordert sie aber auch eine größere Investition, je mehr Solarmodule ihr installiert. Die optimale Größe der Anlage ist davon abhängig, wie viel Dachfläche euch zur Verfügung steht und welchen Bedarf an Strom ihr im Haushalt habt. Bezieht die folgenden Faktoren in eure Entscheidung ein:

Welche Anforderungen muss euer Dach für die Montage erfüllen?

Habt ihr die Größe und die nutzbare Fläche eures Dachs geklärt, geht es an die Prüfung der Montagevorgaben. Denn nur wenn die Statik gegeben und das Dach richtig ausgerichtet ist, sollte eine Solaranlage installiert werden. Dazu gelten unter anderem folgende Voraussetzungen:

Illustration zum Thema „Tragfähige Statik“

Tragfähige Statik

Die meisten Dächer in Deutschland eignen sich für die Installation einer PV-Anlage, trotzdem sollte die Statik vorher von einer Fachperson geprüft werden. Diese bezieht in die Berechnung auch die zusätzliche Belastung durch Schnee oder Wind ein. Grundsätzlich gilt: Je größer das Dach, desto mehr Gewicht kann es in der Regel tragen.
Illustration zum Thema „Optimale Ausrichtung“

Optimale Ausrichtung

In den Mittagsstunden ist die Sonneneinstrahlung am höchsten, weshalb sich eine Südausrichtung des Dachs am besten für eine Solaranlage eignet. Aber auch nach Osten oder Westen ausgerichtete Anlagen liefern zuverlässig Solarstrom – insbesondere in den Morgen- und den Abendstunden, was dem Eigenverbrauch zugutekommt.
Illustration zum Thema „Richtige Dachneigung“

Richtige Dachneigung

Die optimale Neigung der Solaranlage beträgt 30 bis 35 Grad. Auf Flachdächern bedeutet das etwa, dass Unterkonstruktionen die Solarmodule aufständern müssen. Zusätzlich spielt der Einfallwinkel eine Rolle.
Illustration zum Thema „Verschattung“

Wenig bis keine Verschattung

Je unmittelbarer die Sonne auf die PV-Module fällt, desto höher ist der Ertrag. Verschattungen wie hohe Bäume, benachbarte Gebäude, Schornsteine, Strommasten etc. mindern den Solarertrag. Das volle Potenzial eurer Anlage schöpft ihr nur dann aus, wenn ihr möglichst geringe Schattenzeiten habt.

Gut zu wissen

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Solaranlage auf dem Dach installieren: Diese Vorschriften sind zu beachten

Vor der Installation der PV-Anlage muss diese bei eurem Energieversorger angemeldet werden. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) muss der Energieversorger zunächst zustimmen, wodurch gleichzeitig auch die Genehmigung für die Einspeisung erteilt wird. In manchen Fällen sind damit Auflagen verbunden, die ihr dann mit eurem Fachbetrieb klärt. Die Anmeldung müsst ihr in der Regel nicht selbst vornehmen – das übernimmt der Fachbetrieb für euch. Dazu stellt ihr eine Vollmacht aus.

Ist die Anlage schließlich installiert und betriebsbereit, erfolgt die Eintragung ins Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Das könnt ihr ebenfalls dem Fachbetrieb überlassen – oder die Anmeldung selbst vornehmen. Als Privatpersonen braucht ihr keine zusätzliche Gewerbeanmeldung.

Ihr baut ein neues Haus? Dann gilt für euch wahrscheinlich die Solardachpflicht. Mehr dazu lest ihr im ergänzenden Ratgeber.

Was kostet ein Solardach?

Eine Solaranlage inkl. Speicher für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einer 8 kWp Anlage kostet ca. 19.000€. Wie hoch die Gesamtkosten für eine Photovoltaikanlage letztendlich ausfallen, hängt jedoch von den individuellen Gegebenheiten ab.

Mehr zu Solaranlage Kosten

Solaranlage nachrüsten: Das gilt für euer altes Dach

Durch die Solardachpflicht seid ihr beim Neubau eines Hauses in den meisten Fällen an die Installation einer Photovoltaikanlage gebunden. Aber was ist bei der Nachrüstung einer Photovoltaikanlage zu beachten? Im Prinzip geht ihr ähnlich vor wie beim Neubau – nur, dass ihr die Dachausrichtung oder -form nicht mehr nachträglich bestimmen könnt, sondern mit dem arbeitet, was bereits da ist. In diesem Fall kann es natürlich auch sein, dass eine Solaranlage gar nicht für euer Hausdach infrage kommt. In den meisten Fällen können Herausforderungen aber gut bewältigt werden – zum Beispiel mit Aufständerungen.

Solaranlage nachrüsten: Das gilt für euer altes DachSolaranlage nachrüsten: Das gilt für euer altes Dach

Folgendes ist beim Nachrüsten einer Photovoltaikanlage auf einem alten Dach zu beachten:
  • Energiebedarf ermitteln: Wie groß ist euer Energiebedarf im Jahr? Diese Angabe ist wichtig bei der Frage, ob sich eine PV-Anlage für euch lohnt. Bei der Ermittlung solltet ihr die Größe eures Hauses und die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen berücksichtigen. Orientiert euch dazu auch gern an eurer bisherigen Stromabrechnung. Habt ihr in der nächsten Zeit Anschaffungen wie eine Wallbox oder eine Wärmepumpe geplant, steigt der Bedarf entsprechend.

  • Professionelle Beratung: Lasst euch von erfahrenen Energie-Expert*innen zu eurer passenden Energielösung beraten – persönlich, kostenlos und exakt auf eure Bedürfnisse abgestimmt.

  • PV-Anlage planen lassen: Photovoltaikanlagen sollten immer vom Profi geplant werden. Dafür arbeitet LichtBlick mit ausgewählten Fachpartnern zusammen, die euch ein individuelles Angebot zusammenstellen können.

  • Förderungen einholen: Bundesweit und in jedem Bundesland gibt es Förderungen für Solaranlagen, die euch die Finanzierung erleichtern. Informiert euch vor der Planung deshalb genau darüber, wie ihr bei der Installation eurer PV-Anlage Geld spart.

Solardach vom ProfiIhr könnt nicht genau einschätzen, ob euer Dach die Voraussetzungen auch wirklich erfüllt? Keine Sorge – unsere Premium-Partner unterstützen euch bei der Beurteilung eures Hausdachs. Mit einer Solarlösung von LichtBlick werdet ihr unabhängiger vom Strommarkt und könnt gleichzeitig Kosten sparen. Klingt gut? Entdeckt alle Vorteile.Jetzt Solarlösung entdecken

Noch Fragen zur Solaranlage auf dem Dach? Hier gibt’s Antworten

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Quelle: dz4.de

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„Ökostrom“ bedeutet: In Höhe eures Verbrauchs wird Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Der Nachweis erfolgt bilanziell zu 100 % über Herkunftsnachweise gemäß § 42 EnWG, die im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes entwertet werden. Die tatsächliche Stromlieferung an eure Steckdose erfolgt physikalisch über das allgemeine Stromnetz, in dem sich Strom aus verschiedenen Quellen mischt (Strommix). Es kann dabei nicht sichergestellt werden, dass der konkrete Strom, den ihr verbraucht, tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt. Trotzdem wird durch den Einkauf und die Entwertung sogenannter Herkunftsnachweise sichergestellt, dass eine einmal aus erneuerbaren Energien erzeugte und in das Netz eingespeiste Strommenge auch nur einmal unter Kennzeichnung dieser Eigenschaft wieder entnommen werden kann. Die Zuordnung von Verbrauch und Herkunftsnachweisen sowie die Aufstellung der Herkunftsländer erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Stromkennzeichnung. Diese findet ihr hier: Zusammensetzung unseres Strommix