Gute Vorsätze für 2021: 74 Prozent wollen klimafreundlicher konsumieren
LichtBlick-Umfrage: Müllvermeidung, Energiesparen und Umstieg auf Bio-Lebensmittel im Fokus. Fast jeder Zehnte plant Wechsel zu Ökostrom.
Hamburg, 10. Dezember 2020 - 74 Prozent der Deutschen nehmen sich gute Klima-Vorsätze für 2021 und wollen umweltbewusster konsumieren. Mehr als die Hälfte wollen Verpackungsmüll vermeiden (56%). Jeder Dritte will energiesparender Leben (35 Prozent) und 28 Prozent haben sich vorgenommen, mehr Bio-Lebensmittel einzukaufen. Lediglich jeder Vierte (26 Prozent) will sein Konsumverhalten nicht ändern. Das geht aus einer repräsentativen Civey-Umfrage unter 5000 Deutschen im Auftrag des Klimaschutz-Unternehmens LichtBlick hervor.
„Der gute Vorsatz ist der erste Schritt zur guten Tat. Unsere Umfrage zeigt: Klimaschutz ist im Alltag der Menschen angekommen. Das ist ein ermutigendes Signal. Denn jeder kann einen Beitrag leisten“, so Ralph Kampwirth, Unternehmenssprecher von LichtBlick.
Die Bandbreite der Klima-Vorsätze für das neue Jahr ist groß. Rund 24 Prozent der Deutschen wollen vermehrt umweltfreundliche Fortbewegungsmittel nutzen, weitere 14 Prozent beim Kleidungskauf auf Öko-Siegel achten. Und immerhin jeder achte Bundesbürger (13 Prozent) will sich 2021 vegetarisch oder vegan ernähren.
Auch der Wechsel zu Ökostrom ist für viele Menschen wichtig. Fast jeder Zehnte (9%) plant 2021 den Umstieg auf grünen Strom. „Angesichts der üblichen Zurückhaltung beim Stromanbieterwechsel ist das ein vielversprechender Wert“, so Kampwirth.
Junge Menschen und Frauen besonders engagiert fürs Klima
Die in der Bewegung „Fridays for Future“ besonders aktive Altersgruppe der 18 bis 29jährigen zeigt ein überdurchschnittliches Engagement bei den Themen umweltfreundliche Mobilität (34 Prozent), vegetarische Ernährung (25 Prozent) und mehr Bio-Lebensmittel kaufen (34 Prozent). Offenbar sind Frauen die engagierteren Klimaschützer. Denn während sich ein Drittel der Männer (32 Prozent) keine guten Vorsätze für 2021 nimmt, gilt das nur für ein Fünftel (21 Prozent) der Frauen.
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Ralph KampwirthBei Rückfragen hilft Ralph Kampwirth gern per Mail weiter.„Ökostrom“ bedeutet: In Höhe eures Verbrauchs wird Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Der Nachweis erfolgt bilanziell zu 100 % über Herkunftsnachweise gemäß § 42 EnWG, die im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes entwertet werden. Die tatsächliche Stromlieferung an eure Steckdose erfolgt physikalisch über das allgemeine Stromnetz, in dem sich Strom aus verschiedenen Quellen mischt (Strommix). Es kann dabei nicht sichergestellt werden, dass der konkrete Strom, den ihr verbraucht, tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt. Trotzdem wird durch den Einkauf und die Entwertung sogenannter Herkunftsnachweise sichergestellt, dass eine einmal aus erneuerbaren Energien erzeugte und in das Netz eingespeiste Strommenge auch nur einmal unter Kennzeichnung dieser Eigenschaft wieder entnommen werden kann. Die Zuordnung von Verbrauch und Herkunftsnachweisen sowie die Aufstellung der Herkunftsländer erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Stromkennzeichnung. Diese findet ihr hier: Zusammensetzung unseres Strommix