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Direktliefervertrag über mehrere Jahre: LichtBlick versorgt Gardena mit Grünstrom

Hamburg, 27. Januar 2026 Der integrierte Energieversorger LichtBlick beliefert Gardena mit deutschem Ökostrom aus Solar- und Windparks. Dafür haben beide Unternehmen einen gemeinsamen Direktliefervertrag (CPPA – Corporate Power Purchase Agreement) abgeschlossen. Die Leistung der Anlagen beläuft sich auf insgesamt 9,8 Megawatt. Die erwartete Produktion über die Laufzeit von fünfeinhalb Jahren beträgt rund 63,8 Gigawattstunden.

Solar- und Windparks aus Deutschland liefern Energie

Für die exklusive Belieferung hat LichtBlick einen neuen Solarpark in Betrieb genommen. Die restliche Grünstrommenge liefern bereits bestehende Windkraftanlagen an Land. „Mit der Gardena haben wir einen starken Partner gefunden, der gemeinsam mit uns die Energiewende aktiv vorantreiben möchte. Die Partnerschaft ermöglichte es uns erst, einen neuen Solarpark zu bauen. Darüber hinaus sichert sie den Weiterbetrieb eines Windparks, dessen Förderung nach 20 Jahren ausgelaufen ist – und der andernfalls abgebaut worden wäre“, sagt Dennis Pötter, Lead cPPA Business Development bei LichtBlick.

„Als Teil der Husqvarna Group verfolgt Gardena ambitionierte Klimaziele. Einer unserer Schwerpunkte liegt dabei bei einer nachhaltigen Stromversorgung. Nachdem seit 2023 alle Gardena Standorte 100% Ökostrom einkaufen, war es für uns wichtig, über ein cPPA den nächsten Schritt zu gehen und eine klare Verknüpfung zwischen unserem Verbrauch und zeitgleicher Erzeugung von Strom aus konkreten Anlagen zu schaffen“, sagt Marina Bylinsky, Sustainability Manager bei Gardena.

Direktlieferverträge sichern Unternehmen langfristig Grünstrom zu Fixpreisen

Direktlieferverträge zwischen Grünstromerzeugern und Unternehmen stellen eine echte Marktalternative bei der Belieferung dar. Der Vorteil liegt in der langfristigen Grünstromversorgung zu vertraglich fixierten Preisen – unabhängig von der Entwicklung an der Börse. Sie beschleunigen die Energiewende vor Ort abseits der Förderung, indem sie den Weiterbetrieb oder den Neubau von EE-Anlagen ohne EEG-Vergütung (teil-)finanzieren. Das wiederum ermöglicht diesen Anlagen auch, Herkunftsnachweise zu produzieren, da sie keine staatliche Förderung erhalten.

Diese besonders hochwertigen, nationalen Herkunftsnachweise wirken sich positiv auf die Klimabilanz des Unternehmens aus. Grünstromerzeuger wie LichtBlick unterstützen wiederum energieintensivere Unternehmen beim Umstieg auf klimafreundliche Energie und der Reduktion des CO₂-Fußabdrucks. Gardena wird dabei die Beschaffung granularer Herkunftsnachweise testen, die erstmals eine direkte, stündliche Verknüpfung zwischen der Stromerzeugung aus den erneuerbaren Anlagen und dem tatsächlichen Stromverbrauch des Unternehmens herstellt.

„Corporate PPAs unterstützen Unternehmen maßgeblich bei der Erreichung ihrer Klimaschutzziele. Sie können flexibel gestaltet werden, sodass sie den spezifischen Anforderungen von kleineren und mittleren Unternehmen gerecht werden – und das über einen langen Zeitraum hinweg. Mit Direktlieferverträgen werden Planungssicherheit und Klimaschutz wirkungsvoll miteinander verknüpft“, so Pötter. LichtBlick bietet Corporate PPAs für Industrie- und Gewerbekunden mit einem Energiebedarf ab drei Gigawattstunden im Jahr an.

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Medienmitteilung

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Ata Mohajer

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