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Durchleitungsmodell
LichtBlick Ladesaeule E-AutoLichtBlick Ladesaeule E-Auto
100 % ÖkoStrom laden

Durchleitungsmodell für E‑Flotten: transparent und wirtschaftlich.

Das Durchleitungsmodell ermöglicht die Vision „Bring your own power“: An Ladepunkten den eigenen Stromvertrag oder den der Firma zu nutzen – unabhängig davon, wem die Ladeinfrastruktur gehört. Das schafft maximale Wahlfreiheit bei gleichzeitiger Transparenz hinsichtlich des Preises und der Stromherkunft.

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Transparente Preise

Strom stammt aus dem gewählten Liefervertrag, Kosten für die Infrastruktur werden klar getrennt ausgewiesen.

Maximale Flexibilität

Bestehende Stromlieferverträge bleiben gültig, unabhängig davon, wer die Ladeinfrastruktur betreibt.

CSRD-konformer ÖkoStrom

ÖkoStrom aus dem Liefervertrag ist vollständig für das Nachhaltigkeits-Reporting nach CSRD anrechenbar.
Nahaufnahme Ladestation von LichtBlick

Was ist das Durchleitungsmodell?

Das Durchleitungsmodell beschreibt ein energiewirtschaftliches Prinzip, bei dem Stromlieferung und Ladeinfrastruktur getrennt voneinander organisiert sind. Der an einem Ladepunkt entnommene Strom wird dabei nicht dem Betreiber der Ladesäule zugerechnet. Stattdessen erfolgt eine virtuelle Bilanzierung zum Stromliefervertrag der nutzenden Person oder des Unternehmens. Grundlage dafür sind präzise Messwerte, die den Ladevorgang eindeutig erfassen und energiewirtschaftlich korrekt zuweisen. Die Stromlieferung und Abrechnung erfolgen somit über den jeweils gewählten Stromanbieter – unabhängig vom Standort des Ladepunkts. Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur stellen die technische Verfügbarkeit und den Betrieb sicher und erhalten dafür eine nutzungsabhängige Infrastrukturabgabe. 

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Durchleitungsmodell: die zentralen Bausteine.

Ladestation Netzt Icon

Durchleitung von Strom an der Ladesäule.

  • Nutzung des eigenen oder fremden Stromvertrages (z. B. Unternehmensliefervertrag) an öffentlichen oder nicht-öffentlichen Ladepunkten. 

  • Entkopplung von Stromlieferant und Betreiber der Ladeinfrastruktur.

Computer Icon

Zuordnung der Lademengen durch virtuelles Bilanzieren.

  • Gewährleistet, dass jede Lademenge dem korrekten Bilanzkreis und dem richtigen Stromanbieter zugeordnet wird. 

  • Die Abwicklung erfolgt über die Standard-Marktkommunikation.

Buch Icon

Regelwerk für E-Mobilität (NZR-eMob).

  • Legt die Rahmenbedingungen für den Netzzugang von Ladepunkten fest. 

  • Sorgt dafür, dass jeder Ladevorgang korrekt bilanziert und dem richtigen Bilanzkreis zugewiesen wird.

Durchleitung: viele Anwendungsfälle.

Durch die virtuelle Bilanzierung an der Ladesäule profitieren sowohl Unternehmen mit E-Flotten als auch deren Mitarbeitende. Auch Logistik- und Speditionsunternehmen gewinnen, da sie Durchleitung an öffentlichen Ladepunkten nutzen können.

Ihre Vorteile mit dem Durchleitungsmodell von LichtBlick:

CO 2 Wolken Icon

Saubere Bilanzierung für Ihr Nachhaltigkeits-Reporting

Vertrag Icon

Vereinfachte Abrechnung und weniger Verwaltungsaufwand

Teamwork Icon

Mehr Transparenz und volle Kontrolle über Ladevorgänge

Geldmuenzen Icon

Reduzierte und planbare Betriebskosten

Gamechanger Durchleitung

Transparente Abrechnung für das Firmenwagen-Laden zuhause.

Beim Durchleitungsmodell schließt das Unternehmen einen zentralen Stromvertrag für das Laden seiner E-Fahrzeuge ab. Dieser Vertrag gilt auch für das Laden der Firmenwagen am Wohnsitz der Mitarbeitenden. Der benötigte Strom wird dabei direkt über den Unternehmensstromvertrag abgerechnet – der private Stromvertrag der Mitarbeitenden bleibt dabei unberührt. Im Unterschied zum Rückvergütungsmodell ist das Unternehmen dadurch vorsteuerabzugsberechtigt und spart spürbar Betriebskosten. Gleichzeitig entfällt interner Verwaltungsaufwand, da keine manuelle Rückerstattung und keine Verrechnung mehr nötig sind.

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Durchleitungsmodell Grafik

Ihr Fuhrpark ist bereit für nachhaltige Ladeinfrastruktur?

Unsere Expert*innen beraten Sie gerne zur passenden Ladelösung für Ihr Unternehmen. Füllen Sie einfach das Formular aus.

Durchleitungsmodell Grafik Vertragsbeziehungen
Einfach erklärt

Vertragsverhältnisse bei der Durchleitung für das Firmenwagen-Laden zuhause.

Zwischen der LichtBlick eMobility GmbH und dem Unternehmen besteht ein Rahmenvertrag, der die Hardware-Konditionen, die Durchleitung, das Hosting, den Service sowie die Koordination aller Gewerke abdeckt. Zusätzlich schließt das Unternehmen mit der LichtBlick SE einen GewerbeStrom‑Vertrag ab, über den der Firmenstromtarif für die Fahrzeuge bereitgestellt wird. Die Mitarbeitenden schließen darüber hinaus zwei weitere Einzelverträge ab: einen Wallbox-Vertrag für die Lieferung und Installation der Wallbox sowie einen Messstellenbetriebsvertrag für die Installation und den Betrieb des intelligenten Messsystems (iMSys). Gemeinsam bilden diese vier Vertragsbausteine eine rechtssichere, transparente und automatisierte Grundlage für die Abrechnung der Ladevorgänge zu Hause.

Die richtige Technik für Durchleitung beim Firmenwagen-Laden zuhause:

Für das Laden eines Firmenwagens zuhause mit Durchleitung braucht es eine eichrechtskonforme Wallbox, die den tatsächlichen Stromverbrauch exakt misst. Zusätzlich ist ein intelligentes Messsystem (iMSys) erforderlich, das alle Ladevorgänge eindeutig erfasst und digital übermittelt. Der Messstellenbetreiber ordnet die geladene Energie in einem virtuellen Bilanzierungsgebiet dem richtigen Bilanzkreis und damit direkt dem Stromanbieter des Unternehmens zu. So wird jeder Ladevorgang sauber, transparent und automatisiert dem Firmenstromvertrag zugeordnet. 

KEBA P30 LadestationKEBA P30 Ladestation

Eichrechtskonforme Ladestation

Eine eichrechtskonforme Ladestation bildet die Grundlage für rechtssichere und eindeutig messbare Ladevorgänge. Für die Durchleitung müssen alle Ladevorgänge exakt nach Eichrecht erfasst werden. Eine kompatible Wallbox mit marktüblichen Schnittstellen stellt sicher, dass jede geladenen Energiemenge korrekt dem jeweiligen Authentifizierungsmittel (z. B. einer Ladekarte) und damit eindeutig dem Firmenfahrzeug zugeordnet wird. Zusätzlich ermöglicht sie alle notwendigen und sinnvollen Steuerungsfunktionen für einen reibungslosen Betrieb.

Smart MeterSmart Meter

TAF7-aktives, intelligentes Messsystem (iMSys)

Das iMSys – bestehend aus zertifiziertem Smart Meter und Smart-Meter-Gateway – bildet die Messgrundlage für die Durchleitung. Über TAF7 werden die Verbrauchsdaten viertelstundenscharf erfasst und so übermittelt, dass jeder Ladevorgang technisch sauber getrennt, korrekt zugeordnet und marktprozessfähig verarbeitet werden kann. Dadurch lassen sich die Ladeverbräuche eindeutig einem Stromlieferanten und dem jeweiligen Bilanzkreis zugewiesen und zuverlässig abrechnen.

In wenigen Schritten zur Durchleitung:

Eins Icon

Anfrage stellen

Stellen Sie eine Anfrage über unser Formular. Wir prüfen gemeinsam Ihren Bedarf, beraten zu den technischen Voraussetzungen und bewerten das Projekt hinsichtlich Machbarkeit und Umfang.
Zwei Icon

Rahmenvertrag schießen

Sie schließen einen Rahmenvertrag mit LichtBlick, in dem Hardware-Konditionen, Durchleitung, Service und alle benötigten Leistungen geregelt sind.
Drei Icon

Status quo bei Mitarbeitenden

Mitarbeitende erhalten einen Link und geben Daten zu Wohnsituation, gewünschter Ladestation, Installationsort, Strom- und Netzanbieter und weiteren steuerbaren Verbrauchseinheiten an.
Vier Icon

Pre-Check durchführen

Wir prüfen digital oder vor Ort, ob Installation von Wallbox und iMSys möglich ist und welche Schritte dafür notwendig sind.
Fuenf Icon

Individuelles Angebot annehmen

Auf Basis der Angaben aus der Klickstrecke und dem Pre-Check erhalten Ihre Mitarbeitenden ein individuelles Angebot. Nach Annahme des Angebots wird die Ladestation installiert.
Sechs Icon

Installation & Aktivierung

Sobald die Hardware verbaut ist und die Rahmenbedingungen für das virtuelle Bilanzieren erfüllt sind, werden die Ladevorgänge automatisch dem Firmenstromtarif zugeordnet.
FAQ

Häufige Fragen zum Durchleitungsmodell