Heizstrom 2026: für eine zukunftsorientierte Wärmeversorgung
Mit Heizstrom wird es zu Hause kuschelig warm. Aber spart das Heizen mit Strom auch Geld? Erfahrt mit einem Heizstrom-Vergleich, wie ihr euren Heizstromverbrauch berechnen und mit Heizstrom von LichtBlick Kosten sparen könnt.

Heizstrom bietet kostengünstige Wärme für euer Zuhause
- Was ist Heizstrom überhaupt?
- Was ihr braucht, um mit Öko-Heizstrom von LichtBlick zu heizen
- Heizstrom-Vergleich: Was kostet Heizstrom 2026?
- Was kostet das Heizen mit Gas?
- Günstig heizen mit Strom: Darum funktioniert’s
- Wie geht das mit den Zählern beim Heizen mit Strom?
- Ist das Heizen mit Strom besser für die Umwelt
- Noch Fragen zu Heizstrom? Hier gibt’s Antworten!


Was ist Heizstrom überhaupt?
Heizstrom, auch Wärmestrom genannt, ist Strom, der für elektrische Heizsysteme wie Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen genutzt wird. Anders als Haushaltsstrom, dient Heizstrom vor allem der Wärmeversorgung – also dem Heizen und je nach System auch der Warmwasserbereitung. Für diese Stromnutzung könnt ihr spezielle Heizstromtarife abschließen.


Mit Heizstromtarifen Kosten sparen
Heizstrom von LichtBlick ist dank spezieller Niedertarife günstiger als Heizstrom zum Hochtarif. Voraussetzung für die Vergünstigungen ist, dass die Lieferstelle steuerbar ist und ein separater Stromzähler vorhanden ist, mit dem der Strom zum Heizen gemessen wird. Dann kann euer verbrauchter Heizstrom über einen sogenannten Nachtstromtarif abgerechnet werden.


Heizen mit Strom aus Sonne und Wind? Ziemlich cool!
Wenn ihr zum Heizen Strom aus erneuerbaren Energien nutzt, entscheidet ihr euch für eine bewusstere Wärmeversorgung. Schluss mit Öl und Gas – her mit Sonne und Wind. Dazu braucht ihr nur einen Heizstromanbieter, der Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energien anbietet.*
Was braucht ihr, um mit erneuerbarem Heizstrom von LichtBlick zu heizen?
Um beim Betrieb eurer Heizung auf fossile Energieträger verzichten zu können, braucht ihr eine Heizung, die mit Strom betrieben werden kann – und den passenden Stromzähler dazu. Als Heizung kommen zum Beispiel infrage:



Um beim Heizstrom Kosten sparen zu können und eure Energieversorgung möglichst bewusst zu gestalten, könnt ihr verschiedene Komponenten zum Beispiel so kombinieren: Die eigene Solaranlage auf dem Dach produziert günstigen Strom, der nicht nur für den Haushalt, sondern auch für den Betrieb einer Wärmepumpe genutzt werden kann. Damit diese bei Bedarf auch nachts heizen kann, wird sie mit einem Wärmespeicher kombiniert. Dieser speichert während der sonnigsten Stunden fleißig Wärme und gibt sie ab, wenn die PV-Anlage in den dunklen Tagesstunden keinen Strom mehr produziert.
Heizstrom-Vergleich: Was kostet Heizstrom 2026?
Klar, die größte Rolle spielt bei den Kosten für Heizstrom immer noch euer Heizverhalten. Heizung aus beim Lüften, Temperatur runterregeln, wenn ihr nicht zu Hause seid – so könnt ihr die Kosten für Heizstrom reduzieren. Aber was, wenn ihr diese Möglichkeiten bereits ausschöpft? Dann kommt es hauptsächlich auf die Energieeffizienz eurer Heizanlage an. Die gute Nachricht: Für neue Heizstrom-Systeme gelten bereits bestimmte Richtlinien, sodass ineffiziente Systeme mit hohem Energiebedarf gar nicht mehr zugelassen werden. Dennoch lohnt es sich, beim Heizen mit Strom auf die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ) des Heizsystems zu achten: Diese sollte idealerweise mindestens bei 3,0 liegen – dann gilt das System als besonders effizient. Aber es kommen noch weitere Faktoren hinzu: Das Alter des Gebäudes, die vorhandene Wärmedämmung sowie die Wohnfläche.
Wie viel Heizstrom kostet, lässt sich pauschal nicht sagen. Die folgende Rechnung für den Heizstromverbrauch für eine Wärmepumpe hilft euch aber, eine ungefähre Orientierung zu bekommen. Analog könnt ihr für euren Heizstrom die Kosten pro Jahr berechnen. Im zweiten Schritt könnt ihr dann einen Heizstrom-Vergleich mit den Preisen für Heizstrom und den Preisen für Gas machen und herausfinden, ob der Wechsel zu Heizstrom für euch Sinn ergibt.
So könnt ihr vereinfacht euren Heizstromverbrauch berechnen und euren Heizstrom vergleichen:
Auf dieser Basis berechnet ihr also schrittweise den Heizstromverbrauch:
Heizwärmebedarf = spezifischer Wärmebedarf × beheizte Wohnfläche
Warmwasserbedarf = spezifischer Warmwasserbedarf × Bewohner*innen
Wärmebedarf = Heizwärmebedarf + Warmwasserbedarf
Heizstromverbrauch = Wärmebedarf x 1,1 geteilt durch JAZ
Der Vergleich: Heizstrom vs. Heizen mit Gas
Das kostet das Heizen mit Strom
Angenommen ihr zahlt mit einem Ökostrom-Tarif zum Heizen im Durchschnitt 45,31 Cent pro kWh plus eine fixe Grundgebühr von 163,40 € im Jahr. Daraus ergeben sich die folgenden Kosten für Heizstrom:
3.300 kWh x 0,4531€ pro kWh + 163,40€ pro Jahr = 1.658,63€ pro Jahr
Das kostet das Heizen mit Gas
Angenommen ihr zahlt mit einem Gas-Tarif im Durchschnitt 18,90 Cent pro kWh plus eine fixe Grundgebühr von 188,16 € pro Jahr. Daraus ergeben sich folgende Kosten für das Heizen mit Gas: 11.550 kWh² × 0,189 € pro kWh + 188,16 € pro Jahr = 2.371,11 € pro Jahr

Kosten für das Heizen mit Strom und Gas im Vergleich
Die Effizienz einer Gasheizung ist im Vergleich zur Effizienz einer Wärmepumpe deutlich niedriger. Eine Gasheizung kann aus einem Teil Gas nur etwa einen Teil Wärme produzieren – das entspricht einem Wirkungsgrad von etwa 100 %, bzw. dem Faktor 1. Das sieht bei einer Wärmepumpe schon anders aus: mit ihrem Faktor von mindestens 3,5 JAZ (Jahresarbeitszahl) kann sie also aus einem Teil elektrischer Energie 3,5 Teile Wärmeenergie gewinnen.Günstig heizen mit Strom: Darum funktioniert’s
Es gibt drei Gründe, warum das Heizen mit Strom sogar günstiger sein
kann, als auf konventionelle Art mit fossilen Materialien wie Gas oder
Öl zu heizen:
Heizungsstrom zum Hoch- und Niedrigtarif: Die Unterscheidung zwischen Hoch- und Niedertarif für Heizstrom wurde ursprünglich eingeführt, um den Stromverbrauch konstanter zu halten. Das ist wichtig, damit weder das Stromnetz überlastet wird noch Engpässe in der Stromversorgung entstehen. Der Niedertarif sollte also einen Anreiz schaffen, nachts mehr Strom zu beziehen und diesen dann zu den Bedarfsspitzen tagsüber zu nutzen. So verteilte sich der Stromverbrauch gleichmäßiger über den ganzen Tag. Auch heute ist es noch möglich, von Heizstrom zum Niedertarif zu profitieren – zum Beispiel mit einer Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung. In beiden Fällen könnt ihr selbst kontrollieren, wann genau diese heizen sollen, und so die günstigsten Tarife mitnehmen.
Für das Heizen mit Strom bedeutet das: Je mehr ihr nachts heizen und/oder Wärme speichern könnt, desto mehr Sparpotenzial habt ihr auf eurer Stromrechnung. In der Zukunft könnte sogar noch eine Niedertarif-Periode zur Mittagszeit hinzukommen. Dann arbeiten Photovoltaikanlagen nämlich besonders effizient, weshalb mehr Strom aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht.
Gedeckelte Konzessionsabgabe für Heizungsstrom: Der Strompreis setzt sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen. Einer davon ist die Konzessionsabgabe. Sie fällt dafür an, dass Stromleitungen im öffentlichen Raum genutzt werden dürfen. Bei bestimmten Heizstromtarifen kann nach der Konzessionsabgabenverordnung ein niedrigerer Satz gelten. Ob das im Einzelfall zutrifft, hängt unter anderem vom Tarif, der Messung und der konkreten Vertragsgestaltung ab. Das kann ein Faktor sein, der Heizstrom günstiger macht. Hier schlummert Sparpotenzial für das Heizen mit Strom!
Sperrzeit für noch günstigeres Heizen mit Strom: „Sperrzeit“ klingt erst einmal nicht so vielversprechend, doch tatsächlich kann dadurch euer Heizstrom günstiger werden. Der Grund: Die Verteilnetzbetreiber – die für die Verteilung des Stroms zuständig sind – bieten euch sozusagen einen Deal an, wenn ihr steuerbare Verbrauchseinrichtungen nutzt (zum Beispiel eine Wallbox, aber auch Wärmepumpen – §14a EnWG neu). Ihr bekommt dann ein reduziertes Netznutzungsentgelt (NNE). Dafür dürfen die Verteiler zu bestimmten Tageszeiten die Stromzufuhr zu den betroffenen Geräten kappen. Aber warum solltet ihr das tun? Zum einen können die Verteiler besser dafür Sorge tragen, dass der Strom überall gleichmäßig fließt. Zum anderen entsteht euch kein Nachteil daraus, wenn ein Wärmespeicher vorhanden ist. Der gibt nämlich während der Sperrzeit trotzdem Wärme ab und ihr könnt ohne Verlust von günstigerem Strom zum Heizen profitieren.
Noch mehr Sparpotential bei Wärmepumpen: Zusätzlich können nach § 22 EnFG für den separat gemessenen Strom einer elektrisch angetriebenen Wärmepumpe die KWKG-Umlage und die Offshore-Netzumlage auf null sinken, wenn die Wärmepumpe über einen eigenen Zählpunkt mit dem Netz verbunden ist und die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Auch Nachtspeicherheizungen konnten nach der früheren Rechtslage als unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen von reduzierten Netzentgelten profitieren. Für neue steuerbare Verbrauchseinrichtungen gilt heute das neue § 14a-EnWG-Regime, das insbesondere Wärmepumpen, Wallboxen, Batteriespeicher und Klimageräte erfasst; für bestehende Nachtspeicherheizungen können Übergangs- bzw. Bestandsschutzregelungen relevant sein.
Und wie geht das mit den Zählern beim Heizen mit Strom?
Natürlich könnt ihr theoretisch ein elektrisches Heizgerät einfach in die Steckdose einstecken und es auf diese Weise betreiben. Das ist allerdings keine gute Idee. Damit der Heizstrom günstiger wird, ist ein angepasster Tarif sinnvoll. Darüber wird der Heizungsstrom anders abgerechnet als der übliche Haushaltsstrom – auch dann, wenn ihr für beides schon ÖkoStrom von LichtBlick nutzt. Die getrennte Zählung des verbrauchten Stroms gelingt so:
Zwei Eintarifzähler: Ihr habt für Haushaltsstrom und Heizstrom jeweils einen gewöhnlichen Stromzähler, und beide messen separat voneinander, wie viel Strom für Haushalt beziehungsweise Heizung verbraucht wird.
Doppel- bzw. Zweitarifzähler: Diese Zähler vereinen zwei Zähler in einem Gerät. Sie haben zwei Zählwerke und können daher den Hochtarif und den Niedrigtarif unabhängig voneinander berechnen. Praktisch!
Ist das Heizen mit Strom besser für die Umwelt?
Bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas werden endliche Energieressourcen verbraucht, während gleichzeitig Treibhausgasemissionen entstehen – so weit, so logisch. Wer mit Strom heizen möchte, muss sich daher vor allem fragen, wie dieser produziert wird. Auch hier gibt es Lösungen auf Basis fossiler Energieträger und auf Basis erneuerbarer Energien.
Eine Alternative könnte es sein, eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach zu nutzen, um den gewonnenen Strom für die Heizung zu verwenden. Das ist nicht nur energiebewusster, sondern in der Regel auch besser für den Geldbeutel. Ein Wärmespeicher hilft, den mittags im Überschuss produzierten Strom für die kalten Nachtstunden aufzubewahren – so nutzt ihr euren selbst erzeugten Strom optimal.
Jetzt zu ÖkoStrom von LichtBlick wechseln!
So einfach geht’s in drei Schritten zum Heizstromtarif von LichtBlick:
Jetzt wechselnDaten angeben: Ihr braucht nur wenige Daten, zum Beispiel eure Adresse und den aktuellen Versorger.
Wunschtarif wählen: Wählt den Heizstromtarif aus, der für euch am günstigsten ist.
Auf erneuerbaren Heizstrom freuen: LichtBlick gibt euch sofort Bescheid, wenn die Umstellung erfolgt ist.
Hier gibt’s Antworten auf die wichtigsten Fragen
Ihr habt noch Fragen zu Heizstrom? Hier erhaltet ihr Antworten auf die häufigsten Fragen:
"Emissionsreduziert" bedeutet, dass durch die Einspeisung von Biogas (je nach vereinbartem Tarif 10 %, 30 % oder 100 % eures Verbrauchs) in das Gasnetz die mit eurem Gasverbrauch verbundenen Emissionen bilanziell reduziert werden. Die konkreten Emissionsfaktoren (in g CO₂e/kWh) sowie die daraus resultierende prozentuale Emissionsreduktion gegenüber reinem Erdgas hängen von eurer Tarifwahl ab und sind in den jeweiligen Tarifdetails transparent ausgewiesen. Ergänzend gilt der Hinweis zur bilanziellen Beimischung (siehe Fußnote 3).
Die Beimischung von Biogas erfolgt bilanziell: In Höhe des in eurem Tarif ausgewiesenen Biogas-Anteils (10 %, 30 % oder 100 % eures Jahresverbrauchs) wird Biogas aus erneuerbaren Quellen (z. B. Reststoffen) erzeugt und in das deutsche bzw. europäische Erdgasnetz eingespeist. Der Nachweis erfolgt über zertifizierte Biogas-Herkunftsnachweise, die in einem anerkannten Register (Biogasregister der dena bzw. Herkunftsnachweisregister für Gas beim Umweltbundesamt) entwertet werden. Die tatsächliche Gaslieferung erfolgt physikalisch über das allgemeine Gasnetz, in dem sich Gase unterschiedlicher Herkunft mischen. Es kann daher nicht sichergestellt werden, dass das konkret bei euch ankommende Gas physisch aus Biogas besteht. Durch Einkauf und Entwertung der Herkunftsnachweise wird jedoch sichergestellt, dass eine einmal aus erneuerbaren Quellen erzeugte und ins Netz eingespeiste Gasmenge auch nur einmal unter dieser Eigenschaft entnommen und beworben werden kann.
„Ökostrom“ bedeutet: In Höhe eures Verbrauchs wird Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Der Nachweis erfolgt bilanziell zu 100 % über Herkunftsnachweise gemäß § 42 EnWG, die im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes entwertet werden. Die tatsächliche Stromlieferung an eure Steckdose erfolgt physikalisch über das allgemeine Stromnetz, in dem sich Strom aus verschiedenen Quellen mischt (Strommix). Es kann dabei nicht sichergestellt werden, dass der konkrete Strom, den ihr verbraucht, tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt. Trotzdem wird durch den Einkauf und die Entwertung sogenannter Herkunftsnachweise sichergestellt, dass eine einmal aus erneuerbaren Energien erzeugte und in das Netz eingespeiste Strommenge auch nur einmal unter Kennzeichnung dieser Eigenschaft wieder entnommen werden kann. Die Zuordnung von Verbrauch und Herkunftsnachweisen sowie die Aufstellung der Herkunftsländer erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Stromkennzeichnung. Diese findet ihr hier: Zusammensetzung unseres Strommix


