Studie: LichtBlick größter Ökostromanbieter in Deutschland / „Energiewende steht erst am Anfang“
Hamburg, 16. Juli 2018 - Der Hamburger Ökostrompionier LichtBlick bestätigt auch im zwanzigsten Jahr seines Bestehens seine Rolle als Marktführer in Deutschland. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Branchenanalyse des Hamburg Instituts im Auftrag der Zeitung Energie & Management (E&M) hervor. LichtBlick beliefert 540.000 Haushalte und Betriebe – das entspricht mehr als einer Million Menschen. Kein anderer Anbieter versorgt so viele Kunden mit grünem Strom.
Laut der „E&M Ökostrom-Umfrage 2018“ erwartet die Branche in den kommenden Jahren steigende Absätze. „Die Ökostrom-Nachfrage von Privatkunden und Unternehmen steigt. Auch neue Geschäftsfelder wie die Elektromobilität und Stromheizungen kurbeln den Absatz von erneuerbaren Energien an. Wir sehen hier gute Wachstumspotentiale“, so Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von LichtBlick.
Steigende Nachfrage beschleunigt Energiewende
„Was häufig vergessen wird: die Energiewende steht erst am Anfang“, so Lücking weiter. Erst 13 Prozent der für Strom, Wärme und Verkehr verbrauchten Energie wird umweltfreundlich erzeugt. Insbesondere die steigende Nachfrage von Firmen, die sich zum Klimaschutz verpflichten, könne sich in den nächsten Jahren zu einem Treiber für den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie entwickeln. „Mit dem Wechsel zu einem echten Ökostromanbieter beschleunigen Unternehmen und Haushalte den dringend erforderlichen Wandel.“
Kritik übt LichtBlick an der fehlenden Transparenz von Stromprodukten. Durch die rechtlichen Vorgaben werde der Grünstromanteil der Versorger irreführend dargestellt. „Die meisten Stadtwerke und Konzerne weisen viel mehr Ökostrom aus, als sie für ihre Kunden einkaufen. Diese Verbrauchertäuschung schadet der Energiewende und dem Wettbewerb. Wir brauchen dringend eine Reform der Stromkennzeichnung“, fordert Lücking.
Zur „E&M Ökostrom-Umfrage 2018“: https://www.energie-und-management.de/oekostrom
„Ökostrom“ bedeutet: In Höhe eures Verbrauchs wird Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Der Nachweis erfolgt bilanziell zu 100 % über Herkunftsnachweise gemäß § 42 EnWG, die im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes entwertet werden. Die tatsächliche Stromlieferung an eure Steckdose erfolgt physikalisch über das allgemeine Stromnetz, in dem sich Strom aus verschiedenen Quellen mischt (Strommix). Es kann dabei nicht sichergestellt werden, dass der konkrete Strom, den ihr verbraucht, tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt. Trotzdem wird durch den Einkauf und die Entwertung sogenannter Herkunftsnachweise sichergestellt, dass eine einmal aus erneuerbaren Energien erzeugte und in das Netz eingespeiste Strommenge auch nur einmal unter Kennzeichnung dieser Eigenschaft wieder entnommen werden kann. Die Zuordnung von Verbrauch und Herkunftsnachweisen sowie die Aufstellung der Herkunftsländer erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Stromkennzeichnung. Diese findet ihr hier: Zusammensetzung unseres Strommix