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E-Bike-Ladestation: Die Stromtanke für euer Rad

An bestimmten Ladestationen ist es möglich, das E-Bike aufzuladen. Wie funktioniert das?  Hier erfahrt ihr mehr dazu – und außerdem, wie ihr für euer E-Bike die nächste Ladestation ganz leicht finden könnt.

E-Bike-Ladestationen: Vom Schließfach bis zur Säule

An immer mehr Orten könnt ihr euer E-Bike inzwischen auch unterwegs aufladen.  E-Bike-Ladestationen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Systemen. Vor allem, wer eine längere Tour plant, sollte sich besser vorher informieren, wo es Strom mit passendem Anschluss für das Fahrrad gibt. Die verschiedenen Ladestationen für E-Bikes funktionieren unterschiedlich. Es gibt:

  • Ladestationen mit Steckdosen, die teils mit einem Fahrradständer kombiniert sind. Für diese Vorrichtungen solltet ihr allerdings das eigene Ladegerät dabeihaben.
  • Schließfächer inklusive Ladestation für den Akku: Diese setzen allerdings voraus, dass ihr den Energiespeicher auch vom Rad abnehmen könnt.
  • Ladesäulen einiger Anbieter sind regenfest, benötigen allerdings das hauseigene Anschlusskabel.
  • Zudem gibt es in vielen Gaststätten mobile Ladegeräte zur Ausleihe.

Ladesäulen und -Ständer für E-Bikes sind als Ladestation recht einfach zu benutzen: Ihr steckt das Ladegerät ein und legt los. Da es sich um handelsübliche Steckdosen handelt, solltet ihr bei schlechtem Wetter nur überdachte Systeme nutzen. Wasser im Ladegerät wäre schließlich, wie bei den meisten Elektrogeräten, fatal.

Wettergeschützt sind Schließfächer für die Akkus. Informiert euch vorher, ob ihr hier eine Münze als Pfand benötigt, oder ob es sich um Codeschlösser handelt. Der Akku ist damit diebstahlgeschützt und lädt auf, während ihr etwas esst oder verschnauft.

Manche Anbieter  stellen Ladesäulen zur Verfügung, bei denen ihr das eigene Ladegerät daheim lassen könnt. Allerdings braucht ihr bei diesen regengeschützten Ladestationen für E-Bikes ein eigenes Kabel. Das lässt sich häufig vor Ort ausleihen, doch zu 100 Prozent könnt ihr euch darauf nicht verlassen. Für alle Fälle solltet ihr eines dabeihaben, wenn ihr eine Route mit Stationen von spezifischen Anbietern plant.

Ein Mann fährt mit dem E-Mountainbike durch ein Gebirge.
Ein E-Bike-Ausflug ist mit vollem Akku unbeschwerter.#© Saro17/iStock

Raststätte für Mensch und Fahrrad

Da viele Gaststätten den immer stärker werdenden Fahrradtourismus mit E-Bike und Pedelec für sich entdeckt haben, sind dort häufig auch Ladegeräte der gängigsten Hersteller verfügbar. Das heißt aber nicht, dass ihr diese auch immer dann nutzen könnt, wenn ihr wollt: Kommt ihr etwa an einem warmen Sommertag zur Mittagszeit an, kann es gut sein, dass genau euer Gerät gerade in Benutzung ist. Entsprechend solltet ihr für den Fall der Fälle das eigene Netzteil dabei haben, um Wartezeiten zu vermeiden.

E-Bike-Ladestationen: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Auch ein langer Weg ist mit dem E-Bike kein Problem, wenn ihr die Ladestationen unterwegs kennt.
  • Es gibt verschiedene Modelle
  • Bei längeren Touren lohnt sich eine gute Vorbereitung
  • Mithilfe einer App findet ihr schnell die nächste Ladestation

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