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Auch Batterien brauchen Pflege: So erhöht ihr die Lebensdauer eures E-Bike-Akkus

Ein E-Bike-Akku, der auf halber Strecke schlapp macht, bringt keinen Spaß.  Daher ist es wichtig, den Energiespeicher gut zu pflegen. Denn das dankt er euch durch lange Haltbarkeit. Wir haben Tipps, wie ihr die Lebensdauer eures E-Bike-Akkus erhöhen könnt.

Lebensdauer von E-Bike-Akkus: Wie viele Jahre hält der Energiespeicher?

Ein Ersatzakku fürs E-Bike ist teuer und kostet zwischen 300 und 700 Euro. Da wünscht sich wohl jeder, dass der Energiespeicher möglichst lange gut funktioniert. Aber wie viele Jahre hält ein Akku überhaupt? Herstellern zufolge sind es zwischen 500 und 1.000 Ladezyklen. Die Lebensdauer in Jahren hängt allerdings stark davon ab, um was für einen Akku es sich handelt und wie ihr ihn nutzt. Sprich: wie oft ihr mit eurem E-Bike fahrt, welche Strecken ihr damit zurücklegt und wie oft ihr es an der Ladestation anschließt. Durchschnittlich hält ein Akku etwa fünf Jahre.

Für langen Fahrspaß: Lebensdauer von E-Bike-Akkus erhöhen

Handhabung und Pflege haben einen großen Einfluss darauf, wie lange Akkus optimal funktionieren. Daher solltet ihr mit der Batterie sorgsam umgehen. Wichtig ist:     

  • Akku regelmäßig laden: Früher galten Teilladungen als schädlich, da die Batterien so an Kapazität einbüßten. Das ist bei modernen Akkus anders: E-Bikes sind heutzutage vielfach mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet. Bei dieser Technologie ist es sinnvoll, die Akkus nach jeder Nutzung aufzuladen und zu vermeiden, dass sie sich komplett entleeren. Denn eine sogenannte Tiefentladung verkürzt die Lebensdauer dieser Batterien. Aber auch ganz voll solltet ihr den Akku nicht laden, auch das schadet dem Energiespeicher. Ideal ist ein Ladestand zwischen 30 und 70 Prozent.
  • Nur das originale Ladegerät benutzen: Um mögliche Schäden zu verhindern, solltet ihr den Akku ausschließlich mit dem dazugehörigen Ladegerät laden. Ansonsten könnten Schäden entstehen, die von der Garantie ausgeschlossen sind.
  • Akku vor extremen Temperaturen schützen: Hitze kann den Akku schädigen, Kälte die Kapazität reduzieren: Daher solltet ihr den Energiespeicher vor extremen Temperaturen schützen. Lasst euer Bike also im Sommer besser nicht lange in der prallen Sonne stehen und bringt den Akku an frostigen Wintertagen erst kurz vor Fahrtbeginn am Rad an.
  • Akku richtig lagern: Im Winter seid ihr so gut wie nie mit eurem E-Bike unterwegs? Dann solltet ihr den Akku im Idealfall bei einer Temperatur von ca. 10 bis 15 Grad Celsius und einem Ladestand von 30 bis 90 Prozent Da der Ladestand bei einer längeren Lagerung nicht unter 30 Prozent fallen sollte, schaut ihr zwischenzeitlich am besten immer mal wieder nach und ladet gegebenenfalls nach.
  • Regelmäßige Reinigung: Euer E-Bike solltet ihr regelmäßig putzen - und den Akku ebenfalls. Verschmutzt er zu stark, wirkt sich das auf seine Funktionstüchtigkeit aus. Zur Reinigung reicht es, den Energiespeicher mit einem leicht feuchten Tuch zu säubern. Auch die Kontakte sollten sauber sein. Deren Pflege sollte aber besser ein Profi übernehmen.

Lebensdauer von E-Bike-Akkus erhöhen: Alles Wichtige zusammengefasst

Person sitzt auf einem E-Bike.
Um die Lebensdauer eures E-Bike-Akkus zu verlängern, könnt ihr einiges tun!#© Studio4pic/iStock
  • E-Bike-Akkus nicht komplett entladen
  • Akkus vor extremen Temperaturen schützen
  • Akkus bei ca. 10 bis 15 Grad Celsius und einem Ladestand von 30 bis 90 Prozent lagern und regelmäßig reinigen

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