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Die Gunst der Stunde: Euer bester Zeitpunkt, den Stromanbieter zu wechseln

Mit der Entscheidung, von fossiler Energie auf Ökostrom umzustellen, macht ihr euer Leben deutlich grüner. Aber wann könnt ihr den Stromanbieter wechseln? Und worauf müsst ihr achten? Hier findet ihr die wichtigsten Infos.

Stromanbieter wechseln für ein nachhaltigeres Leben

Über einen Wechsel eures Stromanbieters denkt ihr im Alltag vermutlich nicht allzu oft nach. Meist gilt: Licht leuchtet, Spülmaschine spült – läuft doch. Doch manchmal verändern sich wesentliche Dinge im Leben, und wir uns mit ihnen. Die Klimaschutz-Bewegungen wie #FridaysForFuture oder die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forstes haben viele von uns aufgerüttelt und dazu gebracht, unsere bisherige Lebensweise zu überdenken - wie auch die hohe Zustimmung zu den Grünen bei der Europawahl in Deutschland zeigt.

Auch auf persönlicher Ebene können Veränderungen langfristige Auswirkungen nach sich ziehen, zum Beispiel Kinder. Gerade, wenn sich Nachwuchs ankündigt oder schon auf der Welt ist, nehmen sich viele Eltern vor, künftig nachhaltiger zu leben.

Geht es euch auch so? Dann habt ihr den idealen Zeitpunkt für den Wechsel zu einem Ökostromanbieter wie LichtBlick gefunden.

Zwei Kinder laufen durch ein Kornfeld in Richtung mehrerer Windräder
Den Stromanbieter zu wechseln und auf Ökostrom umzustellen ist ganz leicht – und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.#© kamisoka/iStock

Stromanbieter wechseln: Wann ist es möglich?

Paar prüft Unterlagen vor dem Laptop.
Ihr wollt umziehen und den Stromanbieter wechseln? Dann schaut in euren bestehenden Vertrag. Vielleicht könnt ihr von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.#© fizkes/iStock

Ihr habt euch dazu entschieden, den Stromanbieter zu wechseln, aber fragt euch, wann ihr den Wechsel genau angehen sollt? Am besten schaut ihr dafür in den Vertrag mit eurem aktuellen Stromanbieter. Sofern ihr keinen Umzug plant, klärt ihr nur folgende Fragen:

  • Wie lange ist die vereinbarte Laufzeit?
  • Ist der Vertrag unbefristet oder befristet?

Häufig beträgt die Vertragslaufzeit ein Jahr mit einer Kündigungsfrist von sechs Wochen. Verstreicht diese Frist, verlängert sich der Vertrag in der Regel automatisch um ein weiteres Jahr.

Daher solltet ihr rechtzeitig handeln und den Anbieterwechsel am besten mehrere Monate vor Ablauf des Vertrages einleiten. So seid ihr auf der sicheren Seite.

Habt ihr euch noch nie aktiv um einen Stromversorger gekümmert? Dann seid ihr wahrscheinlich bei einem Grundversorger. Dort ist es sogar kurzfristig möglich, den Vertrag zu kündigen, und zwar

  • jederzeit
  • mit einer Frist von zwei Wochen.

Sonderkündigungsrecht bei Umzug oder Strompreiserhöhung

In einer besonderen Situation seid ihr, wenn ihr umzieht. Dann könnt ihr im besten Fall zwei fossile Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen müsst ihr eurem Stromanbieter sowieso Bescheid sagen, dass ihr umzieht.     Zum anderen könnt ihr bei den meisten unbefristeten Verträgen von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Daher ist ein Umzug die optimale Gelegenheit für einen Stromanbieterwechsel. Bei befristeten Verträgen solltet ihr die Bedingungen sicherheitshalber genau in den Unterlagen nachlesen.

Darüber hinaus habt ihr eine gute Gelegenheit zu kündigen, wenn euer aktueller Versorger die Strompreise erhöht. Dann greift ein gesetzlich festgelegtes Sonderkündigungsrecht. Es gilt allerdings nur für einen bestimmten Zeitraum. Meist sind das zwischen zwei und vier Wochen, die exakte Spanne nennt euch der Versorger in einer Mitteilung.

Wichtig: Lest die Mitteilungen eures Stromanbieters stets ganz genau. Bisweilen sind Preiserhöhungen so geschickt formuliert, dass sie kaum zu erkennen sind.

Den Papierkram übernimmt der neue Anbieter

Der Wechsel zum neuen Anbieter – zum Beispiel einem Ökostromanbieter wie LichtBlick – wird euch als Neukund*innen ganz leicht gemacht: Der neue Stromanbieter übernimmt die Kündigung und beginnt mit der Versorgung, sobald der alte Vertrag ausgelaufen ist. Ihr müsst nur Folgendes machen:    

Neuen Vertrag online ausfüllen, hierzu:

  • Name des bisherigen Lieferanten und des Netzbetreibers angeben
  • Kundennummer beim bisherigen Versorger (auf der Jahresrechnung)
  • Zählernummer (steht auf Plakette oder Aufkleber auf dem Stromzähler)

Bei einem Wechsel zu LichtBlick könnt ihr auch einfach eine Rechnung eures jetzigen Stromanbieters hochladen oder abfotografieren und LichtBlick übernimmt die für den Stromanbieterwechsel relevanten Infos.

Nach dem Wechsel: Zählerstand ablesen für die Abschlussrechnung

Später bekommt ihr von eurem bisherigen Versorger eine Kündigungsbestätigung und eine Abschlussrechnung. Zum Ende des bisherigen Vertrags fordert euch der Netzbetreiber außerdem dazu auf, den aktuellen Zählerstand zu nennen. Falls nicht, solltet ihr ihn trotzdem notieren oder fotografieren, um gegen mögliche Unklarheiten bei der Abrechnung gewappnet zu sein.

Wann kann ich den Stromanbieter wechseln? Das Wichtigste in Kürze

  • Wer auf Ökostrom umstellt, hilft dem Klima
  • Immer wichtig: alten Vertrag auf Kündigungsfristen hin prüfen
  • Könnt ihr ein Sonderkündigungsrecht nutzen? Bei Preiserhöhung: immer, bei Umzug: manchmal.
  • Zählerstand notieren!

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