Natur schützen, Entwicklung fördern



Die Abholzungsrate in Ecuador ist eine der höchsten in ganz Südamerika. Bereits 96 % des Bergregenwaldes, der früher den Westen des Landes vollständig bedeckte, sind vernichtet. Rigorose wirtschaftliche Ausbeutung und Armut unter der Landbevölkerung spielen dabei entscheidende Rollen.

Gemeinsam mit „GEO schützt den Regenwald e. V.“ und der örtlichen Initiative DECOIN realisiert LichtBlick in der Region ein Projekt, das diesem Trend Einhalt gebieten soll. Das Ziel: die Zerstörung einer einzigartigen Naturlandschaft stoppen und der lokalen Bevölkerung nachhaltige Entwicklungschancen eröffnen.

LichtBlick stellt monatlich für jeden Kunden mindestens einen Quadratmeter Regenwald unter Schutz. Bis heute sind das mehr als 5.500 Hektar, eine Fläche, die etwa der Größe von 11.000 Fußballfeldern entspricht.

Intag Region Geo

Das Schutzgebiet

Die Andenregion Intag liegt etwa 200 Autokilometer nördlich von Ecuadors Hauptstadt Quito zwischen dem tropischen Tiefland und den Nebelwäldern, die an der Westflanke der bis 6000 m hohen Gebirgskette wachsen. Im Norden grenzt die Intag-Region an das Cotacachi-Cayapas-Naturreservat, wo rund 28 vom Aussterben bedrohte Säugetier- und Vogelarten leben.

Das Schutzgebiet

Das Schutzgebiet

Die Andenregion Intag liegt etwa 200 Autokilometer nördlich von Ecuadors Hauptstadt Quito zwischen dem tropischen Tiefland und den Nebelwäldern, die an der Westflanke der bis 6000 m hohen Gebirgskette wachsen. Im Norden grenzt die Intag-Region an das Cotacachi-Cayapas-Naturreservat, wo rund 28 vom Aussterben bedrohte Säugetier- und Vogelarten leben.

Regenwald Bild 1

Seit 2005 realisiert LichtBlick im Rahmen seines freiwilligen Engagements für Umwelt- und Klimaschutz ein Projekt das dem Schutz des Regenwaldes in Ecuador dient.

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Für jeden Kunden und jeden Monat, in dem Energie von LichtBlick bezogen wird, kauft LichtBlick mindestens einen Quadratmeter Regenwald.

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Ecuador weist eine der höchsten Abholzungsraten von Südamerika auf. Kahlschlag, Brandrodungen, Straßen- und Siedlungsbau, Ölförderung und Erzabbau haben im Westen Ecuadors bereits 96 Prozent des einst flächendeckenden Bergregenwaldes vernichtet.

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Gemeinsam mit den Kooperationspartnern will LichtBlick den Teufelskreis der Zerstörung stoppen. Waldflächen sollen unter Schutz gestellt und gerodete Flächen wiederaufgeforstet werden, um die Erosion zu verhindern und den Schutz des Trinkwassers sicherstellen zu können. Effektivere, umweltverträgliche Landbaumethoden, Kleingewerbe und Öko-Tourismus sollen das Einkommen der Bauern verbessern. Parallel werden in Gemeinden, Schulen und Jugendgruppen Schulungen in Naturschutz und nachhaltiger Nutzung natürlicher Ressourcen veranstaltet. Langfristig sollen sich die Maßnahmen selbst tragen.

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Sukzessive soll in der gesamten Intag-Region, vom Rio Cristopamba bis zum Rio Intag, ein Netz aus geschützten Wassereinzugsgebieten, aufgeforsteten und nachhaltig bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen sowie Gewerbebetrieben entstehen. Die Ausgangslage der Dörfer ist dabei ganz verschieden. Manche der künftigen Schutzgebiete sind noch mit Urwald bedeckt, andere sind vollständig abgeholzt oder werden intensiv landwirtschaftlich genutzt. Für jede Fläche entwickeln die Bewohner individuelle Aufforstungs-, Wirtschafts- und Schutzprogramme.

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Bei dem Engagement handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem Unternehmen LichtBlick, der Initiative "GEO schützt den Regenwald e. V." als erfahrenem Träger von Regenwald-Schutzprojekten in aller Welt und der ecuadorianischen Umweltschutzorganisation DECOIN.

Parallel setzt sich die gemeinsame Regenwald-Initiative dafür ein, dass effektivere, umweltverträgliche Landbaumethoden, Kleingewerbe und Öko-Tourismus das Einkommen der Bauern verbessern helfen. In Gemeinden, Schulen und Jugendgruppen werden Schulungen in Naturschutz und nachhaltiger Nutzung natürlicher Ressourcen veranstaltet.