Strom

Fragen zum Wechsel

Kann ich überall in Deutschland LichtBlick-Strom beziehen?

Ja, LichtBlick vertreibt seinen Strom bundesweit. Die nächste LichtBlick-Niederlassung in Ihrer Region finden Sie hier. Für Ihren Wechsel können Sie auch ganz einfach unser Online-Formular nutzen. Oder Sie rufen uns an: 040 / 80 80 30 30.

Wie funktioniert der Wechsel? Muss ich Angst haben, dass der Strom ausfällt?

Wenn Sie zu uns wechseln möchten, kündigen wir für Sie Ihren Vertrag bei Ihrem jetzigen Stromversorgungsunternehmen und übernehmen auch alle weiteren Formalitäten. Nach Ablauf der Kündigungsfrist und Abschluss eines Stromliefervertrags mit LichtBlick sind Sie übergangslos LichtBlick-Kunde. Es fallen keine Wechselgebühren an. Außerdem ist der örtliche Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, Ihre Stromversorgung zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen. Es besteht also keine Gefahr, dass Ihnen bei einem Wechsel des Stromanbieters kein Strom zur Verfügung steht.

Fragen zu Vertrag und Rechnung

Wann erfolgt die erste Jahresstromabrechnung?

Durch den Wechsel zu LichtBlick bleibt der Ablesezeitpunkt für Ihre Jahresabrechnung unverändert. Fand die bisherige Ablesung z. B. im Mai eines Jahres statt, wird die nächste Ablesung ebenfalls im Mai passieren, unabhängig davon, zu welchem Termin Sie zu LichtBlick gewechselt sind. Alle nachfolgenden Abrechnungen erfolgen danach im Abstand von jeweils ca. 12 Monaten.

Welche Konditionen gelten? Gibt es einen Mindestverbrauch oder eine Mindestvertragslaufzeit?

Um unseren Kunden die größtmögliche Flexibilität und Unabhängigkeit zu gewährleisten, besteht bei LichtBlick keine Mindestvertragslaufzeit. Der Vertrag ist mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende kündbar. Bei LichtBlick bezahlen Sie nur den Strom, den Sie auch tatsächlich verbrauchen – einen Mindestverbrauch gibt es bei uns nicht.

Warum sollte ich LichtBlick eine Einzugsermächtigung erteilen?

Erfahrungsgemäß ist das Lastschriftverfahren am besten geeignet, eine reibungslose Abwicklung Ihrer Abschlags- und Rechnungszahlungen zu ermöglichen. Wir bitten Sie daher, uns hierfür eine Bankeinzugsermächtigung zu erteilen. Die internen Kosten bei einem Bankeinzug sind außerdem wesentlich geringer als bei einer Überweisung oder einem Dauerauftrag. Als Anbieter von umweltfreundlich erzeugter Energie zu einem konkurrenzfähigen Preis ist LichtBlick besonders darauf angewiesen, alle Einsparpotenziale auszuschöpfen. Der Bankeinzug hat für Sie keinerlei Nachteile. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, einer Buchung zu widersprechen und Beträge zurückzufordern. Eine Abbuchung der Abschläge ist jeweils zum 1. oder 15. eines Monats möglich – je nach Banklaufzeit wird Ihr Konto dann entsprechend belastet.

Fragen zum Stromzähler

Wo finde ich den Zähler? Wie erkenne ich die Zählernummer?

Der Zähler befindet sich entweder direkt in Ihrer Wohnung oder im Keller. In einigen Wohnanlagen hat jedoch nur der Hausmeister Zugang zu den Zählern der jeweiligen Mietparteien. Die Zählernummer befindet sich direkt auf dem Zähler. Bei Umzügen stehen die Zählernummer und der Startzählerstand oftmals auf dem Übergabeprotokoll. Geht es nicht um einen Umzug, sondern um einen Anbieterwechsel, finden Sie die Zählernummer auf der letzten Abrechnung des alten Stromanbieters.

Wer liest den Zähler ab?

Der Zählerstand wird einmal im Jahr vom örtlichen Netzbetreiber ermittelt. Sie brauchen von sich aus nichts zu unternehmen.

Wer kümmert sich um Wartung oder Reparatur?

Für Ausbau, Austausch und Wartung des Stromzählers ist ausschließlich der lokale Netzbetreiber verantwortlich. Er ist gesetzlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Netzes verantwortlich – unabhängig davon, welcher Strom darüber verteilt wird. Das gilt auch für das Ablesen und Warten des Zählers. Diese Leistungen sind bereits im LichtBlick-Strompreis enthalten, d. h., für Sie entstehen keine weiteren Kosten – weder durch den Netzbetreiber noch durch uns. In allen Servicefragen rund um Ihren Stromzähler wenden Sie sich deshalb bitte an den Netzbetreiber. Sie sollten dabei auf jeden Fall die Zählernummer zur Hand haben. Sie finden sie auf dem Stromzähler selbst und auf Ihrer Jahresabrechnung.

Fragen zum Umzug

Was mache ich, wenn ich umziehe?

Bitte informieren Sie uns über Ihren geplanten Umzug möglichst früh. Am besten sobald Ihnen das Datum der Schlüsselübergabe zur neuen Wohnung bekannt ist (das Einzugsdatum kann davon abweichen und ist nicht relevant für den Vertrag). Wir benötigen für jede Abnahmestelle einen Auftrag, den Sie bitte mit dem Vermerk „Umzug“ kennzeichnen. Ihren Wohnortwechsel können Sie uns natürlich auch hier online oder telefonisch unter der Telefonnummer 040 / 80 80 30 30 mitteilen.

Kann ich den Vertrag von meinem/-r Mitbewohner/-in, Partner/-in oder Vormieter/-in übernehmen, wenn er/sie auszieht?

Nein, der Vertrag des bisherigen Vertragspartners müsste bei Aus- bzw. Umzug gekündigt und endabgerechnet werden. Von Ihnen benötigt LichtBlick einen neuen Auftrag. Sie können hier Ihren Auftrag online abschließen oder Sie nutzen ganz einfach unseren telefonischen Kundenservice. Sie erreichen uns unter der Nummer 040 / 80 80 30 30.

Fragen zu LichtBlick-Strom

Wer garantiert mir, dass LichtBlick den Strom auch wirklich nur aus umweltfreundlichen Anlagen einkauft?

Der TÜV SÜD hat uns auf Herz und Nieren geprüft. Und festgestellt: LichtBlick ist 100% Energiewende.

Das Qualitätssiegel „Wegbereiter der Energiewende“ garantiert unseren Kunden – den LichtBlickern -, dass sie ihren LichtBlick-Strom und ihr LichtBlick-Gas von einem ausgezeichneten Unternehmen beziehen. Einem Unternehmen, das zu 100% auf erneuerbare Energien setzt und das mit neuen Lösungen wie SchwarmEnergie® die Energiewende vorantreibt.

LichtBlick-Strom ist 100% Ökostrom und der Strom für unsere Privatkunden stammt ausschließlich aus Wasserkraftwerken aus Deutschland. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Wie setzt sich der LichtBlick-Strom zusammen?

LichtBlick handelt aus Überzeugung und leistet einen wertvollen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Deshalb besteht bei LichtBlick auch der gesamte Unternehmensmix zu 100 % aus Ökostrom – im Gegensatz zu anderen Anbietern, die neben Ökostrom auch Kohle- oder Atomstrom weitergeben.

LichtBlick Stromkennzeichnung 2015


Stromkennzeichnung 2015 Diagramm
Stromkennzeichnung 2015 Legende
Stromkennzeichnung 2015 Sternchentext
Stromkennzeichnung 2015
Was kostet LichtBlick-Strom und wie setzt sich der Strompreis zusammen?

LichtBlick-Strom kostet 27,99 Cent je Kilowattstunde (kWh) plus 8,95 € monatliche Grundgebühr. Davon entfallen 27 % auf Kosten, die LichtBlick für die Nutzung der Stromnetze zahlen muss. Weitere 51 % des Strompreises werden durch Steuern und Abgaben bestimmt. Interne Kosten machen die verbleibenden 22 % aus, wobei drei Viertel davon für die Strombeschaffung aufgewendet werden und somit als durchlaufender Posten zu betrachten sind.

Strompreis
LichtBlick-Strompreis 2017 bei einem mittleren Verbrauch eines Haushalts (ca. 3000 kWh/a)

Zusätzlich zu unserem Standardtarif bieten wir auch spezielle LichtBlick-Strom-Tarife für Doppeltarifzähler, Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen an.

Stromwissen

Warum sollte ich umweltfreundlich erzeugten Strom beziehen?

Im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom schont Strom aus regenerativ erzeugten Energien erheblich die Umwelt. Strom ist umweltfreundlich erzeugt, wenn er entweder besonders effizient oder regenerativ produziert wird. Regenerativ erzeugter Strom stammt aus erneuerbaren Energien wie Wasserkraft, Windkraft, Biomasse oder Photovoltaik. Bei der Erzeugung von LichtBlick-Strom entstehen weder klimaschädliche CO2-Emissionen noch Atommüll! Besonders effizient, d. h. umweltschonend, entsteht Strom außerdem in sogenannten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf Erdgasbasis, so wie es z. B. bei unserem ZuhauseKraftwerk geschieht. Je mehr Menschen nach Ökostrom verlangen, desto schneller und kostengünstiger gelingt der Eintritt in ein neues, umweltfreundliches Energiezeitalter.

Was ist der Unterschied zwischen Netzbetreiber und Stromversorger?

Der Netzbetreiber ist gesetzlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Stromnetzes zuständig. In der Regel ist der Netzbetreiber das örtliche Stromversorgungsunternehmen. Während der Netzbetreiber immer gleich bleibt, ist seit der Liberalisierung des Strommarktes 1998 der Stromversorger frei wählbar. Das heißt, Sie können jederzeit zu einem alternativen Anbieter wechseln. Die unabhängigen Stromversorger nutzen die Stromnetze der Netzbetreiber zur Durchleitung des Stroms.

Wie kommt der Strom in meine Steckdose?

Der Strom kommt wie bisher über das bestehende Stromnetz, in das der Strom aus allen Kraftwerken eingespeist wird. Über Leitungen und Kabel wird Strom in Ihre Wohnung geleitet. Das nennt man Durchleitung oder auch Netzzugang. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, allen Anbietern ihre Leitungen und Anlagen diskriminierungsfrei zur Verfügung zu stellen. LichtBlick bezahlt für die Nutzung der Stromnetze eine Netznutzungsgebühr.

Angebote für Geschäftskunden

EnergieProfilOnline

Aktuelle Messdaten über das LichtBlick-EnergieProfilOnline Für Ihr Energie-Controlling stehen Ihnen die aktuellen Messreihen komfortabel über das Internet-Portal „LichtBlick-EnergieProfilOnline“ zur Verfügung. Hier erhalten Sie jederzeit eine tabellarische Übersicht über Ihren Verbrauch während eines bestimmten Zeitraums sowie die minimale oder maximale Leistung, die Nutzungsstunden oder die Anzahl der Leistungswerte. So erkennen Sie auf einen Blick ungeplante oder teure Lastspitzen und können im Anschluss analysieren, wie diese in Zukunft zu vermeiden sind.

EnergieProfilOnline

LichtBlick-Kommunikationspaket

Mit Ökostrom von LichtBlick unterstützen Sie die Energiewende und verbessern gleichzeitig die CO2-Bilanz Ihres Unternehmens. Informieren Sie Ihre Kunden und Mitarbeiter über Ihre nachhaltige Unternehmenspositionierung. Wir unterstützen Sie mit unserem kostenlosen Kommunikationspaket in Ihren Marketing- und PR-Maßnahmen.

LichtBlick-Logo
Wir stellen Ihnen unser LichtBlick-Logo zur individuellen Einbindung in Ihre Unternehmenskommunikation (z.B. Website, Geschäftsberichte, Werbematerialien für Ihre Kunden) zur Verfügung.

Klimaschutz Zertifikat
Das Klimaschutz Zertifikat bescheinigt Ihre jährlich eingesparten CO2-Emissionen.

Exklusive Sonderkonditionen für Ihre Mitarbeiter
Für die Versorgung der Haushalte Ihrer Mitarbeiter bietet LichtBlick exklusiv ein einmaliges Startguthaben von 45 € für jeden Neukunden.

Werbematerialien für Ihren Außenauftritt
Wir stellen Ihnen beispielsweise Aufkleber für Schaufenster und Werbematerialien zur Verfügung.

Unterstützung bei Ihrer Pressearbeit
Informieren Sie die Öffentlichkeit über Ihren Wechsel zu LichtBlick und bieten Sie Hintergrundinformationen.

Kontakt:
Katharina Pagel
katharina.pagel@lichtblick.de
Tel. 040 – 63 60 14 27

Fragen zu HeizStrom

Ich wohne in einem Einfamilienhaus/Mehrfamilienhaus zur Miete und bin mir nicht sicher, welches Heizungssystem im Haus ist. Woran erkenne ich eine Nachtspeicherheizung?

Eine Nachtspeicherheizung ist eine Elektroheizung, die in der Regel über Nacht Speichersteine mit Strom aufheizt und dann bei Bedarf tagsüber als Wärme abgibt. Die Heizung wird ausschließlich mit Strom versorgt, so dass in der Wohnung keine Rohre und Leitungen verlegt sind. Die Wärmeerzeugung und Abrechnung erfolgt bei Nachtspeicherheizungen immer dezentral, es gibt also keine Zentralheizung bei Ihnen im Haus. Um absolut sicher zu gehen, können Sie bei Ihrem Vermieter bzw. Ihrer Hausverwaltung nach dem Heizungstyp in Ihrer Wohnung fragen.

Ich wohne in einem Einfamilienhaus / Mehrfamilienhaus zur Miete und bin mir nicht sicher, welches Heizungssystem im Haus ist. Woran erkenne ich eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie ein Kühlschrank – nur dass sie nicht kühlt, sondern wärmt. Bei der Wärmepumpe wird die Wärme aus der Luft oder dem Erdreich über das Heizungssystem in den Wohnraum geführt. Die zentralen Prozesse, die bei diesem Vorgang stattfinden, sind das Verflüssigen und Verdampfen von einem Kältemittel innerhalb der Wärmepumpe. Das Grundprinzip der Wärmepumpe ist es also, Wärme durch Verdampfung eines Kältemittels (bei relativ niedriger Temperatur) aufzunehmen und auf einem höheren Temperaturniveau durch Kondensation wieder abzugeben. Die Wärmepumpe wird mit Strom betrieben. Mit Hilfe von einer Kilowattstunde Strom werden rund zwei bis drei Kilowattstunden Wärme erzeugt. Bei Wärmepumpen liegt in der Regel im Haus eine Zentralheizung vor. [Zusatz Mehrfamilienhaus:] Sollte Ihr Vermieter die Wärmepumpen direkt betreiben, werden die dafür anfallenden Stromkosten mit den Nebenkosten abgerechnet, so dass Sie in der Regel nicht selbst entscheiden können, über welchen Anbieter der Strom bezogen wird.

Was ist der Unterschied zwischen Hoch- und Niedertarif?

Im Niedertarif (NT) wird die Strommenge verrechnet, die in der Regel werktags zwischen abends ab 20 Uhr und morgens ca. 8 Uhr und an Wochenenden sowie Feiertags ganztägig verbraucht wird. In der restlichen Zeit wird im Hochtarif (HT) bzw. Normaltarif abgerechnet. Um zwischen beiden Tarifen unterscheiden zu können, benötigt der Kunde einen Doppeltarifzähler.

Woran erkenne ich einen Eintarifzähler?

Wer mit einer Nachtspeicherheizung oder einer Wärmepumpe heizt, hat bei einem Eintarifzähler zwei getrennte Zähler, über die der Stromverbrauch abgerechnet wird: ein Zähler misst Haushalts-Stromverbrauch und ein Zähler den Stromverbrauch des Wärmeerzeugers. Die Zähler haben zwei unterschiedliche Zählernummern. Beide Zähler können von LichtBlick versorgt werden.

Woran erkenne ich einen Doppeltarifzähler?

Ein Doppeltarifzähler misst den Stromverbrauch im Hoch- und Niedertarif in einem Zähler mit Hilfe von zwei Zählwerken. Der Doppeltarifzähler unterteilt so den Stromverbrauch in zwei zeitabhängige Tarife, die jeweils mit einem eigenen Kilowattpreis abgerechnet werden. Die beiden Zählwerke zeichnen diese getrennt voneinander auf, so dass die Kosten korrekt abgerechnet werden können. Sie haben jedoch nur eine Zählernummer, mit der Sie den Zähler bei Ihrem Versorger anmelden. Die Zeiten, in denen der Hoch- und der Niedertarif gelten, werden vom örtlichen Netzbetreiber festgelegt.

Gas

Fragen zum Wechsel

Wie funktioniert der Wechsel? Muss ich Angst haben, dass das Gas ausfällt?

Wenn Sie zu LichtBlick wechseln möchten, kündigt LichtBlick für Sie Ihren Vertrag bei Ihrem jetzigen Versorger und übernimmt auch alle weiteren Formalitäten. Nach Ablauf der Kündigungsfrist und Abschluss eines Gasliefervertrags mit LichtBlick sind Sie übergangslos LichtBlick-Kunde. Es fallen keine Wechselgebühren an. Außerdem ist der örtliche Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, Ihre Gasversorgung zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen. Es besteht also keine Gefahr, dass Ihnen bei einem Anbieterwechsel kein Gas zur Verfügung steht. Sie können hier Ihren Auftrag online abschließen oder Sie nutzen ganz einfach unseren telefonischen Kundenservice, den Sie unter der Nummer 040 / 80 80 30 30 erreichen.

Wie wird mein Abschlag ermittelt?

Ihr monatlicher Abschlag ergibt sich durch die von Ihnen angegebene Verbrauchsmenge und unseren LichtBlick-Tarif. Dabei kalkulieren wir die Abschläge so, dass Nachzahlungen möglichst vermieden werden. Abschläge, die Sie im Rahmen Ihres alten Vertragsverhältnisses geleistet haben, werden Ihnen mit der Abrechnung Ihres Altversorgers gutgeschrieben.

Fragen zu Vertrag und Rechnung

Wann erfolgt die erste Jahresabrechnung?

Durch den Wechsel zu LichtBlick bleibt der Ablesezeitpunkt für Ihre Jahresabrechnung unverändert. Fand die bisherige Ablesung z. B. im Mai eines Jahres statt, wird die nächste Ablesung ebenfalls im Mai passieren, unabhängig davon, zu welchem Termin Sie zu LichtBlick gewechselt sind. Alle nachfolgenden Abrechnungen erfolgen danach im Abstand von jeweils ca. 12 Monaten.

Welche Konditionen gelten? Gibt es einen Mindestverbrauch oder eine Mindestvertragslaufzeit?

Um unseren Kunden die größtmögliche Flexibilität und Unabhängigkeit zu gewährleisten, besteht bei LichtBlick keine Mindestvertragslaufzeit. Der Vertrag ist mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende kündbar. Bei LichtBlick bezahlen Sie nur das Gas, das Sie auch tatsächlich verbrauchen – einen Mindestverbrauch gibt es bei uns nicht.

Warum sollte ich LichtBlick eine Einzugsermächtigung erteilen?

Erfahrungsgemäß ist das Lastschriftverfahren am besten geeignet, eine reibungslose Abwicklung Ihrer Abschlags- und Rechnungszahlungen zu ermöglichen. Wir bitten Sie daher, uns hierfür eine Bankeinzugsermächtigung zu erteilen. Die internen Kosten per Bankeinzug sind außerdem wesentlich geringer als bei einer Überweisung oder einem Dauerauftrag. Als Anbieter von umweltfreundlich erzeugter Energie zu einem konkurrenzfähigen Preis ist LichtBlick besonders darauf angewiesen, alle Einsparpotenziale auszuschöpfen. Der Bankeinzug hat für Sie keinerlei Nachteile. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, einer Buchung zu widersprechen und Beträge zurückzufordern. Eine Abbuchung der Abschläge ist jeweils zum 1. oder 15. eines Monats möglich – je nach Banklaufzeit wird Ihr Konto dann entsprechend belastet.

Besteht die Möglichkeit einer Zwischenabrechnung wie beim Strom?

Aufgrund der jahreszeitlich bedingten Temperaturunterschiede verbrauchen Sie in den einzelnen Monaten unterschiedlich viel Gas. Bei den Abschlagszahlungen handelt es sich jedoch um monatliche Pauschalen, die nicht dem tatsächlichen monatlichen Verbrauch entsprechen. Mehr als eine Abrechnung im Jahr würde daher einen unplausiblen Abrechnungsbetrag ergeben.

Warum verringert sich mein Abschlag nicht, obwohl ich eine Gutschrift erhalten habe?

Eine Heizperiode ist nicht wie die andere. In einem Jahr setzt der Winter sehr früh ein und wird sehr kalt, im nächsten Jahr gibt es einen kurzen und eher milden Winter. Entsprechend variiert auch der Heizenergieverbrauch in Wohnungen und Gebäuden. Bei der Abschlagskalkulation im Zuge einer Verbrauchsabrechnung werden die Witterungsdaten aus dem abgerechneten Zeitraum ins Verhältnis zu den Durchschnittswerten des Normjahres gesetzt. Daraus wird eine Verbrauchsprognose für den zukünftigen Abrechnungszeitraum abgeleitet. So kann es nach einem milden Winter dazu kommen, dass sich der Abschlag trotz einer Gutschrift in der Abrechnung erhöht. Andersherum kann sich die Höhe der monatlichen Vorauszahlungen nach einem längeren und kälteren Winter verringern, obwohl aus der Abrechnung eine Nachzahlung hervorgeht. Ein Normjahr ergibt sich aus möglichst repräsentativen durchschnittlichen Witterungsdaten für insgesamt 15 verschiedene Regionen in Deutschland und wird anhand der Mittelwerte von 1988 - 2007 vom DWD berechnet und veröffentlicht.

Fragen zum Gaszähler

Wo finde ich den Zähler? Wie erkenne ich die Zählernummer?

Der Zähler befindet sich entweder direkt in Ihrer Wohnung oder im Keller. In einigen Wohnanlagen hat jedoch nur der Hausmeister Zugang zu den Zählern der jeweiligen Mietparteien. Die Zählernummer befindet sich direkt auf dem Zähler. Bei Umzügen stehen die Zählernummer und der Startzählerstand oftmals auf dem Übergabeprotokoll. Geht es nicht um einen Umzug, sondern um einen Anbieterwechsel, finden Sie die Zählernummer auf der letzten Abrechnung des alten Gasanbieters.

Wer liest den Zähler ab?

Der Zählerstand wird einmal im Jahr vom örtlichen Netzbetreiber ermittelt. Sie brauchen von sich aus nichts zu unternehmen.

Wer kümmert sich um Wartung oder Reparatur?

Für den Ausbau, den Austausch und die Wartung des Gaszählers ist ausschließlich der lokale Netzbetreiber verantwortlich. Der Netzbetreiber ist gesetzlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Netzes verantwortlich – unabhängig davon, welches Gas darüber verteilt wird. Das gilt auch für das Ablesen und Warten des Zählers. Diese Leistungen sind bereits im LichtBlick-Gaspreis enthalten, d. h., für Sie entstehen keine weiteren Kosten – weder durch den Netzbetreiber noch durch uns. In allen Servicefragen rund um Ihren Gaszähler wenden Sie sich deshalb bitte an den Netzbetreiber. Sie sollten dabei auf jeden Fall die Zählernummer zur Hand haben. Sie finden sie auf dem Stromzähler selbst und auf Ihrer Jahresabrechnung.

Fragen zum Umzug

Was mache ich, wenn ich umziehe?

Bitte informieren Sie uns über Ihren geplanten Umzug möglichst früh. Am besten sobald Ihnen das Datum der Schlüsselübergabe zur neuen Wohnung bekannt ist (das Einzugsdatum kann davon abweichen und ist nicht relevant für den Vertrag). Wir benötigen für jede Abnahmestelle einen Auftrag, den Sie bitte mit dem Vermerk „Umzug“ kennzeichnen. Ihren Wohnortwechsel können Sie uns natürlich auch hier online oder telefonisch unter der Telefonnummer 040 / 80 80 30 30 mitteilen.

Kann ich den Vertrag von meinem/-r Mitbewohner/-in, Partner/-in oder Vormieter/-in übernehmen, wenn er/sie auszieht?

Nein, der Vertrag des bisherigen Vertragspartners müsste bei Aus- bzw. Umzug gekündigt und endabgerechnet werden. Von Ihnen benötigt LichtBlick einen neuen Auftrag. Sie können hier Ihren Auftrag online abschließen oder Sie nutzen ganz einfach unseren telefonischen Kundenservice, den Sie unter der Nummer 040 / 80 80 30 30 erreichen.

Fragen zu LichtBlick-Gas

Was für ein Gas bietet LichtBlick an? Wer kontrolliert die Zusammensetzung?

LichtBlick-Gas ist ein umweltfreundliches Erdgas-Biogas-Produkt. Dank der Beimischung von mindestens 5 % Biogas ist LichtBlick-Gas klimafreundlicher als herkömmliche Gasprodukte. Denn Biogas setzt bei seiner Verbrennung nur so viel CO2 frei, wie seine Ausgangsstoffe der Atmosphäre vorher entzogen haben. Der Biogas-Anteil in Höhe von mindestens 5 % wird jährlich vom TÜV Nord überprüft und zertifiziert. Unser Ziel ist eine kontinuierliche Erhöhung des Biogas-Anteils – immer jedoch unter Berücksichtigung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Gasproduktes.

Woher bezieht LichtBlick sein Biogas? Welche ökologischen Kriterien gelten?

LichtBlick bezieht das Biogas für seine Kunden aus Biogasanlagen in Niederndodeleben und Zörbig (beide Sachsen-Anhalt). Die Anlagen haben 2009 bzw. 2010 die Einspeisung von Biogas in das Gasnetz aufgenommen. Wir haben die Betreiber der Biogasanlagen vertraglich darauf verpflichtet, auf gentechnisch veränderte Pflanzen zu verzichten. Außerdem achtet LichtBlick darauf, dass in den Biogasanlagen keine Gülle aus Massentierhaltung eingesetzt wird. Grundsätzlich gilt: Gülle ist ein sinnvoller Rohstoff zur Biogas-Herstellung. Darum unterstützen Umweltverbände wie der B.U.N.D. ihren Einsatz. Es ist ökologisch sinnvoll, Gülle in Biogas umzuwandeln, statt sie auf Felder auszubringen und damit die Gewässer zu belasten.

Trägt der Anbau nachwachsender Rohstoffe (NaWaRo) wie Mais oder Raps für Bioenergie nicht zu Monokultur, Artensterben und Nahrungsmittelkonkurrenz bei?

Die Bioenergie ist in Deutschland keine Konkurrenz zur Nahrungsindustrie, da ausreichend Flächen zum Anbau von z. B. Mais oder Raps zur Verfügung stehen. Zur Biogas-Erzeugung eignen sich nicht nur Mais oder Rübenschnitzel, sondern auch viele eher unbekannte Pflanzen. Abwechslungsreiche Fruchtfolgen fördern die Erträge, verbessern die Bodenqualität, senken den Düngerverbrauch und können sich – im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft – positiv auf den Artenreichtum auswirken. Grundsätzlich verfolgt LichtBlick bei den Ausgangsstoffen eine Strategie der Vielfalt. Der Fokus liegt allerdings auf der Verwertung von Abfällen organischen Ursprungs (Inhalte der Biotonne, Nebenprodukte aus der Lebensmittelerzeugung, Grünschnitt aus der Landschaftspflege etc.). Hier liegt ein großes, noch ungenutztes energetisches Potenzial.

Was kostet LichtBlick-Gas und wie setzt sich der LichtBlick-Gaspreis zusammen?

Der Preis für LichtBlick-Gas setzt sich aus einem Arbeitspreis von 6,44 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inkl. MwSt. und einer monatlichen Grundgebühr von 9,90 Euro inkl. MwSt. zusammen. Unsere Preise enthalten sämtliche Kostenkomponenten, zusätzliche Gebühren fallen nicht an.




LichtBlick-Gaspreis 2017 bei einem mittleren Verbrauch einer Wohnung (7.000 kWh/a)

Gaswissen

Wie rechne ich meinen Verbrauch von kWh in m³ oder von m³ in kWh um?

Für die Umrechnung von Kubikmeter (m³) in Kilowattstunden (kWh) und umgekehrt benötigen Sie einen Umrechnungsfaktor. Dieser setzt sich unter anderem aus dem Brennwert und der sogenannten Zustandszahl zusammen und ist Ihrer letzten Gasabrechnung zu entnehmen. Multiplizieren Sie den Verbrauch in m³ mit dem Umrechnungsfaktor, erhalten Sie den Verbrauchswert in kWh. Soll eine Umrechnung von kWh in m³ erfolgen, wird der Verbrauch in kWh durch den Umrechnungsfaktor geteilt.

Wie wird Biogas erzeugt?

Zur Erzeugung von Biogas werden organische Materialien bei bestimmten Temperaturen unter Luft- und Lichtabschluss in Biogasanlagen vergoren. Als Ausgangsstoffe eignen sich neben nachwachsenden Rohstoffen verschiedene Reststoffe wie pflanzliche Abfälle aus der Landwirtschaft, Gülle, Nebenprodukte aus der Lebensmittelindustrie sowie Abfälle organischen Ursprungs, z. B. Inhalte der Biotonne oder Grünschnitt aus der Landschaftspflege. Im ersten Schritt entsteht zunächst Rohbiogas, das sich vor allem aus Methan und Kohlendioxid zusammensetzt. Weitere Bestandteile sind Stickstoff, Sauerstoff und Schwefelwasserstoff. Rohbiogas ist direkt am Herstellungsort energetisch nutzbar. Es wird normalerweise in ein Blockheizkraftwerk geleitet und dort in einem Gasmotor zur Strom- und Wärmeerzeugung verbrannt. Inzwischen kann Rohbiogas aber auch auf Erdgasqualität aufbereitet und in das bestehende Erdgasnetz eingespeist werden. Dazu wird das Rohbiogas von Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff gereinigt und der Methangehalt auf 98 Prozent gesteigert. Das so veredelte Biogas, auch als Biomethan bezeichnet, muss vor der Einspeisung in das Erdgasnetz nur noch auf den entsprechenden Betriebsdruck verdichtet werden.

Ist Biogas CO2-frei?

Biogas ist CO2-frei, da es bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid freisetzt, wie die zur Erzeugung eingesetzten grünen Grundstoffe der Atmosphäre zuvor entzogen haben. Biogas verbrennt aufgrund dieses geschlossenen CO2-Kreislaufs also im Gegensatz zu Erdgas und allen anderen fossilen Energieträgern klimaneutral.

Wie kommt Biogas zum Kunden?

Das Biogas wird direkt in das vorhandene Erdgasnetz eingespeist. Je höher die Nachfrage nach der umweltfreundlichen Alternative zu Erdgas ist, umso mehr Biogas wird erzeugt und in das Erdgasnetz eingespeist