Stromfresser

Gestatten: Herr und Frau Stromfresser. Wir wohnen bei Ihnen.

Damit die Energiewende klappt, sind zwei Dinge wichtig: Strom aus erneuerbaren Quellen produzieren und – clever stromen. In jedem Haushalt sind Geräte in Betrieb, die besonders energiehungrig sind. Solche Stromfresser in den Griff zu bekommen, tut nicht nur der Umwelt gut, es hilft auch der Haushaltskasse auf die Beine.
Hier ein Überblick darüber, welche Geräte in puncto Stromverbrauch besonders unverschämt hinlangen. Interessant dabei: Den früheren Hauptverdächtigen wie Wasch- und Spülmaschine haben Unterhaltungs- und Büroelektronik inzwischen den Rang abgelaufen. Die aufgeführten Stromkosten beziehen sich übrigens auf den Jahresverbrauch und legen den aktuellen LichtBlick-Strom-Tarif zugrunde (8,95 € Grundpreis plus 27,99 Cent/ kWh).

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Quelle: Angaben stammen aus der Studie "Wo im Haushalt bleibt der Strom?" von der Energieagentur NRW (04/11)

* bezogen auf einen 2-Personen Haushalt
​Tipps
Kochen und Backen

Anschaffung

 

  • Lassen Sie sich bei der Anschaffung im Fachgeschäft über den Stromverbrauch informieren. Auch für Backöfen gilt das EU-Label mit den Einteilungen A–G.
  • Wenn Sie zwischen Gas- und Elektroherd wählen können, ist das Kochen und Backen mit Gas vorzuziehen, da es rund 50 % weniger Energie benötigt.
  • Beim Elektroherd ist zu beachten, dass die Wärme bei Herdplatten aus Glaskeramik effizienter übertragen wird als bei gusseisernen Platten. Am sparsamsten sind Induktionskochfelder. Dafür kann allerdings die Anschaffung von neuem Kochgeschirr nötig sein. Zudem raten Experten von Induktionskochfeldern wegen der damit verbundenen Elektrosmogbelastung ab.
  • Umluftbacköfen sind sparsamer als herkömmliche Backöfen.

Kochen und Backen

  • Pfannen und Töpfe sollten optimal auf der Herdplatte aufliegen und mit einem genau passenden Deckel verschlossen sein, damit Sie die Wärme vollausnutzen. Am besten eignen sich Kochtöpfe aus Edelstahl.
  • Nutzen Sie zum Erhitzen von Wasser einen Wasserkocher.
  • Die Restwärme von Kochplatten hält noch einige Minuten an. Stellen Sie die Kochplatten deshalb bereits kurz vor Ende der Garzeit ab.
  • Für lange Garzeiten, z. B. bei Kartoffeln oder Getreide, empfiehlt sich ein Schnellkochtopf: Er spart 70 % Zeit und 30–60 % Strom.
  • Nutzen Sie den Backofen möglichst voll aus, eventuell können Sie bei Ober- und Unterhitze auf einer Ebene zwei Kuchen gleichzeitig backen. Bei Umlufthitze können Sie mehrere Ebenen parallel belegen.
  • Heizen Sie den Backofen möglichst nicht vor.
  • Einzelne Brötchen möglichst nicht im Backofen aufbacken – der Toaster mit Brötchenaufsatz hilft Ihnen, bis zu 70 % Energie zu sparen.
  • Häufig ist die Mikrowelle im Energieverbrauch günstiger als eine Kochplatte. Dies ist bei Gerichten zum Erwärmen oder Garen bis zu 400 Gramm der Fall.
  • Eine Kaffeemaschine verbraucht 50 % weniger Strom als die Zubereitung von Kaffee durch Aufkochen von heißem Wasser. Der Eierkocher spart im Verhältniszum Kochtopf ebenfalls 50 % Strom.
Geschirr spülen

Anschaffung

  • Geschirrspüler sind nicht nur bequem, sondern sparen gegenüber dem Abspülen von Hand auch Wasser und Strom: Moderne Spülmaschinen drücken mithilfe von Sensoren den Wasser- und damit den Stromverbrauch.
  • Der meiste Strom wird bei einem Spülwaschgang zum Aufheizen des Wassers benötigt. Achten Sie deshalb beim Neukauf einer Geschirrspülmaschine auch aufden Wasserverbrauch.
  • Mit 7 bis 10 Litern Wasser und 0,73 bis 1 Kilowattstunden Strom werden rund 140 Geschirr- und Besteckteile sauber. Abspülen von Hand benötigt 3 bis 5Mal so viel Wasser und Strom.
  • Übersichten über aktuelle Geräte und Tests finden Sie unter www.spargeraete.de und unter www.test.de.

Geschirr spülen

  • Schalten Sie den Geschirrspüler nur voll beladen an. Das Vorspülen von Hand ist meist unnötig.
  • Das Kurz- oder Sparprogramm mit 50 °C Wassertemperatur reicht aus, wenn das Geschirr leicht bis normal verschmutzt ist. Die Ersparnis von Energie und Wasser beträgt ca. 20 %.
  • Schließen Sie die Spülmaschine an die Warmwasserleitung an, wenn Sie eine moderne Zentralheizung, einen Fernwärmeanschluss oder eine Solaranlage besitzen. Die Leitungswege sollten möglichst kurz sein. Bis auf Geräte mit Wärmerückgewinnung sind fast alle Modelle für den Anschluss ans Warmwassernetz geeignet.
  • Wenn Sie keinen Geschirrspüler besitzen, spülen Sie Ihr Geschirr am besten gleich nach dem Essen nicht unter laufendem Warmwasser, sondern mit eingelassenem Wasser im Spülbecken.
  • Ist ein elektrischer Kleinspeicher bei der Spüle installiert, schalten Sie ihn nach dem Aufheizen auf die niedrigste Stufe oder am besten ganz ab. Je höher die Temperatur im Warmwasserspeicher, desto größer ist der Wärmeverlust.
Kühlen und Einfrieren

Anschaffung

  • Kühl- bzw. Gefriergeräte machen durchschnittlich rund ein Fünftel des Gesamtstromverbrauchs im Haushalt aus.
  • Seit 01.07.2012 dürfen nur noch Kühl- und Gefriergeräte verkauft werden, deren Stromverbrauch den Klassen A+, A++ und sogar A+++ genügt. Darüber hinaus zeigt das EU-Energiesparlabel neue Symbole. Die Milchtüte steht für das Kühlvolumen und die Schneeflocke für das Gefriervolumen. Unverändert bleibt die Angabe des jährlichen Energieverbrauchs.
  • Bei einer Kombination von Kühl- und Gefrierschrank erkundigen Sie sich nach Geräten, die sich getrennt öffnen und abtauen lassen. Falls Sie schon ein Gefriergerät besitzen, können Sie beim Neukauf eines Kühlschranks auf das Tiefkühlfach verzichten und damit 20 % Strom einsparen.
  • Kaufen Sie Kühl- und Gefriergeräte nicht zu groß. Für einen Singlehaushalt sind 100 bis 140 Liter Volumen ausreichend. Familien rechnen mit 50 Liter pro Person.
  • Seit 1990 ist der Stromverbrauch von Kühl- und Gefriergeräten um 60 % und mehr gesunken, die Strompreise sind gestiegen. Die Anschaffung eines neuen Gerätes lohnt sich also.

Lebensmittel kühlen und einfrieren

  • Auf den richtigen Standort achten: Je kühler der Raum, umso geringer ist der Stromverbrauch. Senkt man die Umgebungstemperatur schon um ein Grad, verbraucht ein Kühlgerät 6 % weniger Strom! Schlecht steht der Kühlschrank neben Herd, Spülmaschine, Waschmaschine, Heizung oder an einem sehr sonnigen Ort.
  • Eine Kühlschranktemperatur von 8 °C ist ausreichend. Diese wird meist schon auf der niedrigsten Stufe des Temperaturreglers erreicht.
  • In Gefriergeräten genügt eine Lagertemperatur von –18 ºC. Überprüfen Sie die Temperatur mit einem Thermometer.
  • Ist Ihr Gefriergerät zu 70 % gefüllt, arbeitet es am sparsamsten. Achten Sie bei halber Füllung auf eine Sparschaltung, die einige Hersteller anbieten.
  • Schadhafte Türdichtungen im Kühlschrank zügig auswechseln.
  • Halten Sie die Lüftungsgitter frei und sauber, um einen Wärmestau zu verhindern.
  • Denken Sie an das regelmäßige Abtauen des Kühlschranks und des Gefriergerätes, spätestens wenn die Eisschicht dicker als einen Zentimeter ist.
  • Sind Sie längere Zeit nicht zu Hause, lohnt es sich, den Kühlschrank abzutauen und auszuschalten. Lassen Sie die Tür dann offen stehen, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Waschen und Trocknen

Anschaffung

Waschmaschine:

  • Größe ist nicht alles. Waschmaschinen mit 7 oder 8 Kilo Fassungsvermögen lohnen sich nur für wirklich große Familien. Der Effekt: Je Kilo Wäsche steigt der Verbrauch von Strom und Wasser. Für vierköpfige Familien mit viel Wäsche sind 6-Kilo-Modelle ideal. Kleinere Haushalte sind auch mit der klassischen 5-Kilo-Maschine gut bedient.

Wäschetrockner:

  • Auf einen Wäschetrockner sollte man am besten verzichten, doch das ist nicht in allen Wohnungen oder Familien möglich. Und oft nicht sinnvoll: Denn wenn im Winter die durchs Wäschetrocknen feuchte Raumluft häufiger weggelüftet werden muss, benötigt das mehr Energie als ein Wäschetrockner.
  • Wichtig ist das Zusammenspiel mit einer Waschmaschine mit hoher Schleuderzahl (1.400 Umdrehungen). Denn trockenere Wäsche braucht weniger Strom zum Trocknen.

Waschen und Trocknen

Waschen

  • Versuchen Sie erst dann zu waschen, wenn die Waschmaschine wirklich voll ist – aber stopfen Sie nicht zu viel Wäsche in die Maschine.
  • Nur bei sehr stark verschmutzter Kleidung ist eine Vorwäsche erforderlich.
  • Bei nicht so stark verschmutzter Wäsche reichen 40 °C aus. 60 °C sind für weiße Wäsche, Unterwäsche und gegebenenfalls Bettwäsche richtig. Das Programm für 90°-Kochwäsche brauchen Sie nur für sehr stark verschmutzte Wäsche (Waschempfehlung auf dem Etikett beachten).
  • Wenn Sie kleinere Mengen waschen müssen, benutzen Sie das Spar- oder 1/2-Programm. In Wirklichkeit sparen diese Einstellungen aber nicht die Hälfte, sondern nur etwa 15 bis 40 % des Stroms. Wasser wird nur zu 25 bis 40 % eingespart. Der Verbrauch pro Wäschestück ist also höher als im Normalprogramm.
  • Die Zeitschaltuhr von Waschmaschinen und Trocknern ist zwar praktisch, verursacht aber vor allem bei älteren Geräten häufig erstaunlich hohe Stromverbräuche. Also nur nutzen, wenn es wirklich nötig ist, und die Maschine gleich nach dem Ablauf des Waschprogramms ausschalten.

Trocknen

  • Achten Sie darauf, möglichst eine ganze Waschmaschinenfüllung in den Trockner zu geben. 2 Mal die halbe Menge kostet ca. 30 % mehr Strom.
  • Reinigen Sie jedes Mal den Luftfilter bzw. das Flusensieb des Trockners. Eine starke Verschmutzung verlängert die Trocknungszeiten.
  • „Extratrocken“ muss nicht immer sein. Bei niedrigeren Temperaturen knittert die Wäsche weniger. Soll sie anschließend gebügelt werden, ist sie „bügelfeucht“ am schnellsten glatt.
Wasserverbrauch
  • Hätten Sie gedacht, dass bei einem tropfenden Wasserhahn 170 Liter Wasser monatlich verschwendet werden (bei 10 Tropfen pro Minute)? Also: Defekte Wasserhähne schnellstmöglich reparieren.
  • Gehen Sie sparsam mit Wasser um. Ein Vollbad benötigt ca. 3 Mal so viel Energie wie eine 5-minütige Dusche.
  • Das meiste Wasser verbraucht die Toilettenspülung. Spülkästen mit Spartaste und eine Regenwassernutzungsanlage dämmen den Verbrauch ein.
  • Schalten Sie Warmwasserspeicher während längerer Abwesenheit, etwa im Urlaub, ganz ab.
  • Stellen Sie bei elektronischen Durchlauferhitzern nur die Temperatur ein, die tatsächlich benötigt wird, z. B. 38 °C zum Duschen. So wird an der Armatur kein Kaltwasser beigemischt und unnötiger Strom- und Wasserverbrauch bis zum Erreichen der Wunschtemperatur vermieden.
Beleuchtung
  • Überlegen Sie vor dem Kauf einer Leuchte genau, wo sie stehen und welchen Zweck sie erfüllen soll. Indirektes Licht ist meist ineffizient.
  • Nutzen Sie Ihre Leuchten nur dann, wenn Sie sie wirklich brauchen. Für häufig nur kurzzeitig genutzte Bereiche sind Bewegungsmelder eine mögliche Lösung.
  • Eine Energiesparlampe verbraucht bei etwa gleicher Helligkeit bis zu 80 % weniger Energie als normale Glühlampen. Eine Energiesparlampe mit 11 oder 12 Watt wird von den Herstellern mit einer 60-Watt-Glühlampe verglichen.
  • LED-Lampen sind momentan die effektivste Variante, bei der Beleuchtung Strom zu sparen. Gute Modelle sind sogar heller als vergleichbare Glühlampen und haben ein besseres Lichtspektrum als Energiesparlampen. Auch ihre Lebensdauer ist nach Herstellerangaben mit 25.000 Stunden sehr hoch.
  • Spezielle Energiesparlampen sind auch dimmbar. Entweder stufenlos mit einem Drehdimmer oder in 2 oder 4 Stufen mit dem normalen Lichtschalter, der dafür mehrmals hintereinander betätigt wird.
  • Achten Sie auf die Lichtfarbe, die in Kelvin (K) gemessen wird. Üblich sind folgende Lichtfarben: Warmweiß (ww) entsprechend 2.700–2.900 K, Kaltweiß 3.300–5.000 K, Tageslichtweiß (tw) > 5.000 K. Während in Wohnräumen warmweiße Lampen zum Einsatz kommen, sind es in Büros und Werkstätten häufig tageslichtweiße Lampen.
  • Weiterer Vorteil von Energiesparlampen und LED-Lampen: In vielen Leuchten kann man aus Sicherheitsgründen nur Glühlampen bis 40 oder 60 Watt einsetzen. Wem das zu dunkel ist, der erzielt mit einer entsprechend helleren Energiesparlampe mehr Licht und spart trotzdem – ohne die Leuchte zu überlasten.
  • Energiespar- und LED-Lampen sind heute keine klobigen Klötze mehr. Sogar für Strahler, Downlights und Kleinleuchten sind entsprechende Modelle im Handel.
  • Sind Ihre Räume hell gestrichen? Je heller Wände und Decken, desto weniger Licht benötigen Sie.
Fernsehen/Radio

Anschaffung

  • Moderne Fernseher verbrauchen bis zu 80 % weniger Strom als alte Röhrenfernseher. Besonders sparsam sind LCD-Fernseher mit LED-Technik. Mit diesen Geräten kann man auch im Großformat Strom sparen.
  • Bei Plasma- und LCD-Fernsehern steigt jedoch der Stromverbrauch mit der Bildschirmgröße stark an. Überlegen Sie, ob Sie wirklich einen besonders großen Fernseher benötigen, und vergleichen Sie den Stromverbrauch.
  • Auch für Fernseher ist das EU-Energieeffizienzlabel Pflicht. Der Kauf eines sparsamen Geräts lohnt sich: Bei gleicher Ausstattung verursachen sparsame Geräte bis zu 70 % geringere Stromkosten als stromhungrige Modelle der Klasse F.
  • Achten Sie beim Neukauf auf den Verbrauch im Ruhezustand (Stand-by). Dieser muss nach der neuen EU-Ökodesign-Richtlinie seit Anfang 2010 unter 1 Watt und bei einer Informationsanzeige unter 2 Watt liegen.

Fernsehen und Audio

  • Sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht dem laufenden Radio oder Fernseher schenken, schalten Sie das Gerät ganz aus.
  • Der Stand-by-Betrieb bei älteren Fernsehern verbraucht ca. 150 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Gute neuere Modelle verbrauchen zwar mit 1 Watt und darunter weit weniger, trotzdem raten wir Ihnen: Ganz ausschalten! Dazu sollte das Gerät über einen echten Ausschalter verfügen.
  • Ein Vorschaltgerät (Preis ca. 20 €) reduziert den Stand-by-Verbrauch auf ein Minimum (0,3 Watt) und erspart Ihnen das Ausschalten am Netzschalter. Das lohnt vor allem bei älteren Geräten. Ein Tastendruck auf der Fernbedienung schaltet den Fernseher und alle dazugehörenden Geräte wieder ein. Nicht ganz so bequem, aber preiswerter in der Anschaffung ist eine schaltbare Steckerleiste.
  • Eine Ausnahme bilden Pay-TV-Receiver: Diese laden auch nachts Updates durch den Anbieter herunter. Deshalb sollten diese Geräte besser im Stand-by-Zustand sein.
Computer
  • Notebook oder Desktop-PC? Tragbare Computer sind stromsparender als die stationären PCs – sie brauchen nur etwa ein Drittel so viel Strom. Dafür lassen sich die klassischen Modelle leichter erweitern oder aufrüsten, was den Neukauf erspart oder das Gerät länger aktuell hält.
  • Falls Ihr Computer noch über einen Röhrenbildschirm verfügt und dieser in die Jahre gekommen ist: Tauschen Sie ihn gegen einen Flachbildschirm aus! Das schafft nicht nur Platz auf dem Schreibtisch, sondern spart auch noch bis zu 75 % Strom.
  • Leistung gibt es nicht umsonst: Leistungsstarke Computer brauchen auch besonders viel Strom. Für normale Büroarbeiten und das Surfen im Internet reicht eine Normalausstattung meist völlig aus.
  • Verzichten Sie auf einen Bildschirmschoner, bei Flachbildschirmen sind sie technisch nicht mehr nötig und kosten unnötiges Geld, da Bildschirm und PC nicht in den Ruhezustand gehen können. Ein nach fünf Minuten auf schwarz schaltender Bildschirm ist besser. Die Einstellung können Sie direkt am Bildschirm vornehmen oder in der Systemsteuerung.
  • Benötigen Sie Ihren Computer längere Zeit nicht, schalten Sie das Gerät ganz aus.
Drucken, Kopieren, Faxen
  • Die Gesamtkosten für einen Drucker oder Kopierer hängen entscheidend von der Druckmenge ab. Deshalb sollte man die Zahl der bedruckten Seiten so gering wie möglich halten.
  • Achten Sie auch beim Kauf eines Druckers auf die niedrige Stromaufnahme im Bereitschaftszustand und einen echten Ausschalter.
  • Tintenstrahlgeräte verbrauchen weniger Strom als Laserdrucker, sowohl beim Drucken als auch im Stand-by-Betrieb. Im Durchschnitt am hungrigsten nach Strom sind Farblaser-Multifunktionsgeräte.
  • Multifunktionsgeräte zum Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen sparen Strom – allerdings nur wenn sie mehrere Einzelgeräte ersetzen. Brauchen Sie keine Faxfunktion, sparen Sie sich die Ausgabe. Denn als solches müssen die meisten Geräte dauerhaft unter Strom stehen, das kostet.
  • Laserdrucker oder Laser-Multifunktionsgeräte ohne Faxfunktion können Sie bedenkenlos vom Stromnetz trennen. Ideal ist ein Ausschalter am Gerät oder eine Steckdosenleiste mit Schalter.