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Medien-Mitteilung
Hamburg , den 09. Februar 2017

Immobilien-Umfrage: Niedriger Energieverbrauch ist den meisten Mietern und Käufern wichtig zurück

Für 56 Prozent der Deutschen ist eine optimale Wärmedämmung des Hauses oder der Wohnung ein wesentliches Auswahlkriterium bei Kauf oder Anmietung einer Immobilie. Eine energiesparende Heizanlage ist für 48 Prozent besonders wichtig und für 47 Prozent der Deutschen ist eine insgesamt gute Energieeffizienz der Wohnung oder des Hauses ausschlaggebend. Energiethemen haben bei der Wohnungs- und Haussuche damit  im Vergleich zum Vorjahr wieder an Bedeutung gewonnen. Zu diesem Ergebnis kommt die sechste repräsentative Immobilien-Umfrage von LichtBlick. Für die Umfrage hat das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens 2.030 Bundesbürger ab 18 Jahren in einer repräsentativen Untersuchung online befragt.

„Bei hohen Immobilienpreisen sind eine gute Energiebilanz und damit geringere Energiekosten relevante Kriterien für Mieter und Käufer. Damit bleibt auch die eigene Stromproduktion mit einer Solaranlage auf dem Dach und einem Stromspeicher im Keller interessant. Denn so können Haushalte ihre Energiekosten reduzieren und sich unabhängiger machen“, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von LichtBlick.

Bislang halten 16 Prozent der Deutschen die eigene Stromerzeugung und -speicherung bei der Wahl einer Immobilie für besonders wichtig. Doch dass die eigene Stromproduktion gerade auch für Mieter ein großes Potenzial hat, hat jetzt eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zu Mieterstrommodellen ergeben. Danach könnten bis zu 3,8 Millionen Mietwohnungen mit Sonnenenergie versorgt werden.

Zentrale Entscheidungskriterien für eine Immobilie sind weiterhin ihr Preis und ihre Lage. Für 76 Prozent der Befragten ist der Miet- oder Kaufpreis entscheidend. Er ist damit das wichtigste Kriterium und hat dem der Lage einer Immobilie gegenüber dem Vorjahr den Rang abgelaufen. Die Lage ist 73 Prozent der Deutschen besonders wichtig. Erst dahinter folgen die Zimmeraufteilung (65 Prozent) und die Größe des Hauses oder der Wohnung (64 Prozent).

Materialien zu dieser Meldung
Audiobeitrag zur Immobilienumfrage (MP3, 1,5 MB) Download
Grafik Immobilienumfrage 2017 (PDF, 1 Seite, 640 KB) Download
Medienmitteilung Immobilienumfrage 2017 (PDF, 1 Seite, 89 KB) Download
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