Strom und Stromversorgung in Zeiten von Corona – die wichtigsten Fragen und Antworten

Der Corona-Virus beeinflusst aktuell unser aller Leben. Aber auch die Stromversorung? Ist dein Strom sicher? Wird der Strom jetzt teurer? Erfahre jetzt mehr.

von Anke

In einer starken Gemeinschaft kommt es auf den Beitrag eines jeden Einzelnen an. Nur wenn alle zusammenhalten und jeder das tut, was für alle am besten ist, meistern wir Herausforderungen. Beim Klimaschutz ist das schon lange unser Credo. Durch die Bekämpfung des Corona-Virus bekommt es jetzt aber eine ganz neue Deutlichkeit. Denn hier gilt: Am besten für alle ist, dass gerade jeder zuhause bleibt.

Soweit so klar. Aber natürlich wirft das Fragen auf und ein Thema ist: Gibt es genug Strom, wenn alle zuhause sind und ununterbrochen Lichter brennen, Fernseher laufen und Smartphones glühen? Ist die Stromversorgung jederzeit gesichert oder kann es zu Überlastung kommen? Müssen wir in Deutschland jetzt auch Strom sparen? LichtBlick gibt zu den wichtigsten Fragen alle Antworten.

Ist die Versorgung mit Strom trotz Corona sichergestellt, auch langfristig?

Ja! Die Stromversorgung in Deutschland ist absolut sichergestellt. Corona hat zurzeit auf vieles Einfluss, aber nicht darauf, dass wir genügend Strom haben. Das hat verschiedene Gründe. Einer ist: Der Strommarkt – inklusive des Einkaufs – ist sehr langfristig angelegt und wird über Monate geplant. Und weil das so vorausschauend geplant ist, haben wir jetzt auch nicht das Nachsehen. Das gilt natürlich auch für die Stromversorgung mit umweltfreundlicher Energie von LichtBlick. Bei Windenergie ist es sogar so, dass durch die vielen starken Winde in den letzten Monaten ungewöhnlich viel Energie in Deutschland erzeugt wurde.

Welchen Einfluss hat Corona darauf, wieviel Strom wir brauchen?

Das Beispiel Wien zeigt ganz gut, was passiert: Als das öffentliche Leben auf ein Minimum reduziert wurde, ist der Energieverbrauch laut der Tageszeitung Der Standard am ersten Tag um rund ein Fünftel zurückgegangen. Denn obwohl in Privathaushalten plötzlich viel mehr Energie verbraucht wurde, ist durch die geschlossenen Geschäfte, Büros, Restaurants und Hotels auch viel eingespart worden.

Es geht also gerade weniger darum, dass Strom knapp wird, als darum, das Netz stabil zu halten. Und dabei sind die vier überregionalen Übertragungsnetzbetreiber gefragt. Für die ist das aber grundsätzlich eine bekannte Situation, da der allgemeine Stromverbrauch ja auch in normalen Zeiten kurzfristig schwankt – zum Beispiel zwischen Tag und Nacht oder zwischen Wochentag und Wochenende. Auch das längerfristig die Stromnachfragesinkt ist „normal“.

Wie arbeiten Stromanbieter jetzt? Und ist der LichtBlick-Kundenservice wie gewohnt erreichbar?

Wie bei vielen anderen Unternehmen arbeiten seit Mitte März alle Mitarbeiter*innen bei LichtBlick im Home-Office. Das ist aber an sich nichts Neues, denn Home-Office gehörte auch schon vor Corona zum Arbeitsalltag. LichtBlick ist also gut vorbereitet und der Geschäftsbetrieb läuft reibungslos weiter. Auch der Kundenservice funktioniert so weiterhin einwandfrei. Ihr könnt euch zu den üblichen Zeiten telefonisch unter 040 80 80 30 30 oder rund um die Uhr per E-Mail an info@lichtblick.de an LichtBlick wenden.

Muss ich mit Nachzahlungen rechnen, weil ich mehr verbrauche?

Die meisten Menschen sind nun fast den ganzen Tag Zuhause – Serien und Filme werden gestreamt, das Internet nach neuen Meldungen oder lustiger Ablenkung durchforstet und vielleicht auch wieder mehr gekocht als zuvor. Klar also, dass Zuhause jetzt mehr Strom verbraucht wird als sonst. Aber Entwarnung: All das wird nicht dafür sorgen, dass deine Stromrechnung explodiert. Wenn du es jedoch genau wissen willst, übermittle einfach deinem Stromanbieter deinen aktuellen Zählerstand – er sagt dir dann, wie dein Verbrauch im Vergleich zu der Zeit vor Corona ist. Wirklich deutlich wird das allerdings erst nach ein paar Monaten – daher warte am besten etwas ab, notiere dir deinen Zählerstand und sprich dann mit deinem Anbieter.

Du hast Lust, deinen Stromverbrauch jetzt genauer unter die Lupe zu nehmen und in Echtzeit zu wissen, was wieviel bei dir zuhause verbraucht? Dann kann dir die LichtBlick Energiespar App helfen – schau sie dir einfach mal hier an.

Wie kann ich Stromnachzahlungen durch Corona vermeiden?

LichtBlick hat hier 5 Tipps gesammelt, mit denen du deinen Stromverbrauch reduzieren kannst. Das ist gut für dich und fürs Klima: Du sparst Geld und gleichzeitig ist Energiesparen täglich gelebter Klimaschutz – selbst wenn ihr bereits LichtBlicker seid und 100 Prozent Ökostrom bezieht. Denn: Je weniger wir alle verbrauchen, desto weniger muss produziert werden. Und wenn jeder Einzelne von euch zuhause bleibt und auf seinen Energieverbrauch achtet, dann werden wir gemeinsam gleich zwei Herausforderungen meistern: Corona und dem Klimawandel.

Hast Du Fragen, Hinweise, Feedback?

Schreib uns Deinen Kommentar!

Was ist die Summe aus 9 und 9?
Die von Dir im Kommentarfeld eineggebenen Daten verarbeiten wir gemäß unserer Datenschutzerklärung.

Das könnte Dich auch interessieren

Teaser Bild

5 Energiespartipps für den Klimaschutz

Energiesparen im Haushalt ist täglich gelebter Klimaschutz– selbst wenn ihr bereits LichtBlicker seid und 100 Prozent Ökostrom bezieht. Denn je weniger Energie wir alle verbrauchen, desto weniger muss insgesamt erzeugt werden. Wir haben fünf Energiespartipps für euch, mit denen ihr dem Klima helft und Geld spart.

Zum Artikel
Teaser Bild

Wie ihr eure Solarenergie nicht nur tagsüber nutzen könnt und noch Stromkosten spart

Gehört ihr zu den mehr als 1,7 Millionen Photovoltaik-Besitzer*innen und erzeugt euren eigenen grünen Strom oder steht vor der Entscheidung, eine Photovoltaik-Anlage zu installieren? Wenn die Sonne scheint und ihr zuhause seid oder dank eures Smart Home die Waschmaschine von überall starten könnt, nutzt ihr die Solarenergie direkt. Doch bei vielen verschwindet der grüne Strom tagsüber meist ungenutzt im Stromnetz. Das müsste aber nicht sein.

Zum Artikel
Teaser Bild

Strom anmelden: So kommt der Strom schnell in die neue Wohnung

Bei einem Umzug heißt es für euch nicht nur Kisten packen, sondern auch ans geistige Gepäck denken, sprich: Orga-Kram erledigen. Dazu gehört zum Beispiel, euren Stromanbieter zu informieren. Warum ihr schon vor dem Einzug in die neue Wohnung den Strom anmelden solltet und wie das geht, erfahrt ihr hier.

Zum Artikel