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Richtig heizen und lüften: Fünf Energiespartipps für Herbst und Winter

Mit einem überlegten Einsatz der Heizung im Herbst und Winter lassen sich der Energieverbrauch und damit natürlich auch die Energiekosten eines Haushalts deutlich reduzieren.

Wer im Alltag seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchte, sollte vor allem darauf achten, Energie einzusparen. "Schon mit kleinen Verhaltensänderungen im Alltag können Verbraucher viel erreichen", meint Volker Walzer, Unternehmenssprecher bei LichtBlick. In einem Gespräch mit Volker haben wir fünf leicht umsetzbare Energiespartipps gesammelt, die man sich die kalte Jahreszeit über zu Herzen nehmen sollte.

1. Raumtemperatur um ein Grad reduzieren

Die Heizung ist im Haushalt der Energiefresser Nummer eins, sie ist für etwa 70 Prozent der verbrauchten Energie verantwortlich. Dabei lassen sich durch intelligentes Heizen ohne große Investitionen viel Energie und Geld sparen. "Bis zu sechs Prozent können die jährlichen Energiekosten so gesenkt werden.", so Volker. Was nicht eingespart werden kann, sollte mit Ökostrom und Ökogas beheizt werden.

2. Darauf achten, dass die Heizkörper freistehen

Eine freistehende Heizung
Wenn Heizkörper freistehen, kann die erwärmte Luft richtig zirkulieren. # ©panthermedia

Die Wärmequelle sollte nicht durch Möbel zugestellt sein. "Denn nur so kann die erwärmte Luft richtig zirkulieren", erklärt Volker. Auch gelte: Wer passend zur Jahreszeit warm eingepackt sei, könne die Temperatur oftmals etwas reduzieren. Grundsätzlich sollte man auch nicht überall gleich viel heizen. Im Schlafzimmer würden etwa 17 Grad reichen.

3. Regelmäßig stoßlüften

Ein Fenster wird geöffnet
Lieber kurz und kräftig lüften statt kippen. #©panthermedia

Auch in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, zuhause für ein gutes Klima zu sorgen. "Statt das Fenster ständig in Kippstellung zu lassen, sollte man besser immer wieder kurz und kräftig lüften", rät Volker. Das sorge für genügend Frischluft und man verliert weniger Energie.

4. Raumtemperatur nachts reduzieren

Ein programmierbares Thermostat wird bedient
Programmierbare Thermostate sorgen dafür, dass nur zu bestimmten Zeiten geheizt wird. #©shutterstock/Andrey Popov

Weitere vier bis fünf Prozent Energie können Haushalte einsparen, indem sie über Nacht oder bei Abwesenheit die Raumtemperatur um etwa vier Grad absenken. Am größten ist der Effekt in unsanierten Altbauten. Empfehlenswert sind auch hier programmierbare Thermostate, die dafür sorgen, dass nur zu den vorab eingegebenen Zeiten geheizt wird. Dann ist die Wohnung abends bei der Heimkehr wieder aufgewärmt.

5. "Einfallstore" für Kälte schließen

Alle Fugen und Spalten, durch die Kälte eindringen kann, sollte man sorgfältig abdichten. Geschlossene Rollläden reduzieren die nächtlichen Wärmeverluste zudem um etwa 20 Prozent.

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