Pressemeldungen

Hamburg, den 31. August 2010
Gegen den Markttrend: Preis für LichtBlick-Gas bleibt stabil

Über 70.000 Kunden beziehen bereits klimafreundliches Erdgas-Biogas-Produkt

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Der Preis für LichtBlick-Gas bleibt gegen den Markttrend stabil. Viele Energieversorger haben für die bevorstehende Heizperiode steigende Verbraucherpreise angekündigt. „Für LichtBlick-Kunden ändert sich nichts. Auch unsere Neukunden profitieren von unserem stabilen Preis“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Dr. Christian Friege von LichtBlick. Der Hamburger Energieversorger bietet LichtBlick-Gas bundesweit für 5,79 Cent pro Kilowattstunde und eine monatliche Grundgebühr von 9,90 Euro an.

LichtBlick-Gas ist besonders klimafreundlich. Denn es enthält einen fünfprozentigen Anteil von CO2-neutralem Biogas. Dieser Mindestanteil wird jedes Jahr vom TÜV Nord zertifiziert. „Unser Gas ist nicht nur preiswert, sondern auch klimafreundlicher als herkömmliche Erdgasprodukte“, betont Friege. Mit 73.000 Kunden in ganz Deutschland ist LichtBlick Marktführer für Ökogas.

Eine weitere Besonderheit: Jeder LichtBlick-Kunde ist ein Regenwaldschützer. Pro Kunde und Versorgungsmonat stellt das Unternehmen in Kooperation mit „Geo schützt den Regenwald e.V.“ einen Quadratmeter Tropenwald in Ecuador unter Schutz. Auf diese Weise konnten bereits mehr als 22 Millionen Quadratmeter gerettet werden. Auch das ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.

Der Wechsel zur ökologisch sinnvollen Gasalternative ist kinderleicht, der Wechselantrag ist in wenigen Minuten ausgefüllt. Nach Auftragseingang dauert der Umstellungsprozess üblicherweise sechs Wochen. Technische Umrüstungen beim Kunden sind nicht erforderlich.

Über LichtBlick
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands und bietet bundesweit Ökostrom und Erdgas-Biogas an. Mit ZuhauseKraftwerken von Volkswagen steigt das Hamburger Unternehmen 2010 in die intelligente Energieproduktion ein. LichtBlick wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge als „Deutschlands kundenorientiertester Dienstleister“ ausgezeichnet und ist für den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis“ nominiert.

Weitere Informationen
www.lichtblick.de
www.lichtblickblog.de

Kontakt
LichtBlick AG, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg
Ralph Kampwirth, Leiter Unternehmenskommunikation
Tel.: 040 / 6360 -1208, E-Mail: ralph.kampwirth@lichtblick.de

 

Hamburg, den 30. August 2010
Laufzeitverlängerung: Nicht Brücke, sondern Bremse

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Deutschlands größter unabhängiger Energieversorger LichtBlick kritisiert die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Laufzeiten für Atomkraftwerke um 10 bis 15 Jahre zu verlängern. Dazu erklärt der LichtBlick-Vorstandsvorsitzende Dr. Christian Friege:

„Die Brücke in das regenerative Zeitalter ist längst errichtet. Längere Laufzeiten bremsen dringend erforderliche Investitionen in alternative Energien. Das ist ein herber Rückschlag für Klimaschutz und Wettbewerb. Atomkraft ist keine Brücke, sondern eine Bremse.“

LichtBlick verweist darauf, dass Atom- und Ökostrom auf Dauer nicht in ein Stromsystem zu integrieren sind und warnt vor einem wirtschaftlichen Konflikt zwischen alter und neuer Energie. Der Grund: Atommeiler sind nicht flexibel genug, um auf die wetterbedingt schwankende Erzeugung von Windstrom reagieren zu können. Da Ökostrom in Zukunft immer öfter die Stromnachfrage komplett deckt, kommt es zu tausenden spontanen AKW-Abschaltungen und Produktionsausfällen in Milliardenhöhe für die Betreiber. Aus Sicht der Atomkonzerne lassen sich diese Verluste nur verhindern, wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien massiv gebremst wird. Dies geht aus einer von LichtBlick vorgelegten Studie der Universität Flensburg hervor.

Der LichtBlick-Chef fordert die Bundesregierung auf, am Atomausstieg festzuhalten: "Wir brauchen nicht mehr Atomstrom, sondern bessere Stromnetze, mehr Speicher und flexible Kraftwerke, die schwankende erneuerbare Energien gezielt ausgleichen."

Weitere Informationen:
Studie der Universität Flensburg zum Konflikt zwischen Atom- und Ökostrom unter
www.lichtblick.de/presse

Über LichtBlick
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands und Marktführer Ökostrom. Das Unternehmen beliefert über 580.000 Kunden mit Öko-Energie. LichtBlick will in Zukunft in 100.000 dezentralen ZuhauseKraftwerken von Volkswagen klimafreundlichen und flexibel steuerbaren SchwarmStrom produzieren.

Kontakt
Ralph Kampwirth, Leiter Unternehmenskommunikation,  LichtBlick AG, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg, Tel.: 0170-5651556,  E-Mail: ralph.kampwirth@lichtblick.de
 

Berlin, den 25. August 2010
Studie: Atomkraft blockiert Ausbau der erneuerbaren Energien

Laufzeitverlängerung schafft  wirtschaftliche Anreize, um Ökostrom-Wachstum zu begrenzen / Atomkonzernen drohen sonst Verluste bis zu 80 Milliarden Euro

Downloads:

Pressemeldung (PDF, 2 Seiten, 103 KB)
LichtBlick-Zusammenfassung der Studie "2050. Die Zukunft der Energie." (PDF, 11 Seeiten, 916 KB)
Studie "2050. Die Zukunft der Energie." (PDF, 78 Seiten, 2.9 MB)
Infografik Ökostrom verdrängt Atomstrom (PDF, 1 Seite, 1.8 MB)

Bei einer Laufzeitverlängerung für die deutschen Kernkraftwerke droht ein massiver wirtschaftlicher Konflikt zwischen Öko- und Atomstrom.
Dies geht aus einer neuen Studie der Universität Flensburg im Auftrag des Energieversorgers LichtBlick hervor. „Die Laufzeitverlängerung provoziert ohne Not eine der größten wirtschaftlichen Auseinandersetzungen der Nachkriegszeit“, so Gero Lücking, Vorstand Energiewirtschaft von LichtBlick.

Sollte sich der Ausbau der erneuerbaren Energien wie geplant fortsetzen, werden Wind und Sonne in Zukunft immer häufiger die volle Stromnachfrage decken. Atomstrom wird dann nicht mehr benötigt, die Meiler müssen kurzfristig vom Netz. Bei einer Laufzeitverlängerung von 28 Jahren werde es, so das Ergebnis der Studie, ab 2020 bis zur Stilllegung des letzten Meilers zu mindestens 15.800 kurzfristigen AKW-Abschaltungen kommen. Die Atomkonzerne müssten durch diese Produktionsausfälle auf Gewinne in Höhe von 21 bis 80 Milliarden Euro verzichten.

Die Studie geht davon aus, dass die großen Energiekonzerne versuchen werden, die Milliarden-Verluste zu verhindern. Dies ist nur möglich, wenn der gesetzlich garantierte Ökostrom-Vorrang bei der Stromeinspeisung abgeschafft und der Ausbau der erneuerbaren Energien begrenzt wird. Die für den Klimaschutz so wichtige ökologische Energiewende würde sich um Jahrzehnte verzögern. Investitionen in alternative Energien wie zum Beispiel Windanlagen auf See würden weniger attraktiv.

Eine vergleichbare Debatte ist in Großbritannien bereits zu beobachten. Atomkonzerne haben dort die Begrenzung der erneuerbaren Energien auf 20 bis 33 Prozent der Stromproduktion gefordert, damit sich ihre Kernkraftwerke noch rechnen. Dieses Niveau wird Deutschland bereits in wenigen Jahren erreichen.

Der Grund für die kurzfristigen Abschaltungen ist die unflexible AKW-Technik. Je nach Anlagentyp kann ein Meiler seine Leistung nur auf 50 oder 60 Prozent drosseln. Wird weniger Atomstrom benötigt, muss er ganz vom Netz. Nach einer Komplettabschaltung benötigt ein AKW zudem 50 Stunden, um wieder anzufahren. Steht in dieser Zeit aufgrund veränderter Wetterverhältnisse weniger Wind- und Sonnenstrom zur Verfügung, können die Meiler nicht angemessen reagieren. „Atomkraftwerke sind nicht flexibel genug, um die je nach Wetterlage schwankende Erzeugung von Wind und Sonne sicher auszugleichen“, so Studienautor Prof. Dr. Olav Hohmeyer von der Universität Flensburg.


Dabei ist weder eine Laufzeitverlängerung noch ein Neubau von Kohlekraftwerken erforderlich, um die künftige Stromversorgung zu sichern. Schon die bestehenden konventionellen Kraftwerke bremsen den Ausbau der erneuerbaren Energien. „Angesichts der großen Ausbaudynamik könnten wir Deutschland schon 2030 komplett mit regenerativem Strom versorgen“, erläutert Prof. Hohmeyer. Da die Atomkraftwerke aber nach derzeitiger Gesetzeslage noch bis in die 2020er und die jüngsten Kohlekraftwerke noch bis in die 2040er Jahre laufen, ist eine vollständige regenerative Versorgung erst für 2050 zu erwarten.

Eine Alternative zu Atom und Kohle ist die dezentrale Stromproduktion in gasbetriebenen Mini-Blockheizkraftwerken, so die Studie weiter. Während ein AKW 50 Stunden für einen Kaltstart benötigt, liefert beispielsweise das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk von Volkswagen binnen 60 Sekunden Ökostrom. Durch die intelligente Vernetzung und Steuerung zehntausender ZuhauseKraftwerke - die zugleich Mehrfamilienhäuser, Schulen oder Unternehmen mit Wärme versorgen - kann LichtBlick mit seinem SchwarmStrom-Konzept flexibel und schnell auf die schwankende Produktion von Wind- und Sonnenstrom reagieren.

Nach den Ergebnissen der Studie werden 2050 rund 17 Milliarden Kilowattstunden aus flexibler Biogas-Verstromung gewonnen. Rein rechnerisch könnten das rund 600.000 LichtBlick-ZuhauseKraftwerke leisten. Denn LichtBlick will den Betrieb der Keller-Kraftwerke langfristig von Erdgas auf regeneratives Biogas umstellen.

„Statt auf die riskante und unflexible Kernenergie zu setzen, muss die Bundesregierung ein Förderprogramm für klugen, sauberen und flexibel erzeugbaren Strom auflegen. So schaffen wir den Weg in das regenerative Zeitalter“, so Lücking.

Über LichtBlick
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands und Marktführer Ökostrom. Das Unternehmen beliefert über 580.000 Kunden mit Öko-Energie. Das Unternehmen steigt mit ZuhauseKraftwerken von VW in die intelligente Energieerzeugung ein. LichtBlick wird in diesem Herbst die ersten Anlagen in Hamburg installieren und in den nächsten Jahren den Aufbau eines bundesweiten Kraftwerksparks vorantreiben.

Kontakt
Ralph Kampwirth, Leiter Unternehmenskommunikation,  LichtBlick AG, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg, Tel.: 0170-5651556,  E-Mail: ralph.kampwirth@lichtblick.de

 

Hamburg, den 12. Juli 2010
Öko-Energieversorger LichtBlick für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

Deutschlands größter unabhängiger Energieversorger LichtBlick ist von einer renommierten Jury für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2010 nominiert und unter die Top 3 Deutschlands nachhaltigster Marken gewählt worden. „LichtBlick ist im besten Sinne eine nachhaltige Marke. Seit unserer Gründung setzen wir konsequent auf saubere Energie – ohne Atom, ohne Kohle. Wir stehen für Innovation, Energiewende und Klimaschutz. LichtBlick hat erfolgreich den Beweis angetreten, dass Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen. Die Nominierung für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis bestärkt uns einmal mehr, unseren Weg konsequent weiter zu gehen“, so Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender von LichtBlick.

LichtBlick setzte in seiner noch jungen Geschichte stets auf innovative Produkte. 1999 bot das Unternehmen im gerade liberalisierten Energiemarkt erstmals Ökostrom an und ist heute Marktführer. 2007 folgte ein innovatives Ökogas-Produkt mit der Beimischung von klimaneutralem Biomethan. Über 580.000 Kunden vertrauen heute auf die Öko-Energie von LichtBlick.

Mit dem SchwarmStrom-Konzept verfolgt LichtBlick zudem eine neues, intelligentes Modell der klimafreundlichen Energieerzeugung: 100.000 IT-gesteuerte und hocheffiziente ZuhauseKraftwerke von Volkswagen sollen in Zukunft lokal Gebäude mit Wärme und die Republik bedarfsgerecht mit SchwarmStrom versorgen.

LichtBlick engagiert sich zudem langfristig für ein Klimaschutzprojekt in Ecuador. Pro Kunde und Versorgungsmonat wird ein Quadratmeter Regenwald unter Schutz gestellt. So konnte bisher bereits eine Fläche von rund 4.300 Fußballfeldern vor der Zerstörung bewahrt werden. Die LichtBlick AG beschäftigt in ihrer Hamburger Zentrale 340 Mitarbeiter und erzielte 2009 einen Umsatz von 450 Millionen Euro.

Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 26. November in Düsseldorf. Nach Angaben des Deutschen Rates für Nachhaltigkeit haben sich in diesem Jahr 560 Unternehmen für die begehrte Auszeichnung beworben – ein neuer Rekord. In den Vorjahren sind Unternehmen wie Frosch oder die Deutsche Post prämiert worden (www.deutscher-nachhaltigkeitspreis.de).
 

Hamburg, den 22. Juni 2010
Energiegipfel: LichtBlick fordert Beteiligung der Wettbewerber

Am Mittwoch trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel die Chefs der vier großen Energiekonzerne, um über die zukünftige Energiepolitik zu beraten. Dazu erklärt Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender von LichtBlick, Deutschlands größtem unabhängigen Energieversorger:

„Wir fordern eine Beteiligung von LichtBlick und anderen Wettbewerbern am Energiegipfel. Die Bundesregierung steht sonst erneut im Verdacht, nur die Interessen der marktbeherrschenden Konzerne zu berücksichtigen. Themen wie die Zukunft der Atomkraft und neue Energiesteuern betreffen den gesamten Energiemarkt. Die von der Regierung angestrebte Laufzeitverlängerung wird die Vormachtstellung der Atomkonzerne weiter zementieren und den aufkeimenden Wettbewerb abwürgen.“

Der LichtBlick-Chef fürchtet zudem einen herben Rückschlag für die Energiewende: „Jedes Jahr Laufzeitverlängerung ist ein verlorenes Jahr auf dem Weg in ein Öko-Stromsystem.“

Eine von LichtBlick veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass längere Atom-Laufzeiten die Energiekosten für Verbraucher nicht spürbar senken werden. „Nicht mehr Atomkraft, sondern mehr Wettbewerb ist der Schlüssel für bezahlbare Strompreise“, so Friege.

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Über LichtBlick
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands. Das Unternehmen beliefert über 580.000 Privat- und Industriekunden mit Öko-Energie. LichtBlick will in Zukunft in 100.000 dezentralen und vernetzten ZuhauseKraftwerken von Volkswagen klimafreundlichen SchwarmStrom produzieren.

Hamburg, den 13. Juni 2010
Studie: Atomkraft macht Strom nicht billiger

Laufzeitverlängerung entlastet Verbraucher nicht / Ineffiziente Kohlekraftwerke bleiben länger am Netz

Die von der Bundesregierung angestrebte Laufzeitverlängerung für die 17 deutschen Atomkraftwerke wird die Stromkosten der Verbraucher nicht spürbar beeinflussen. Zudem verzögern längere AKW-Laufzeiten die Modernisierung des Kraftwerkparks. Besonders klimaschädliche Kohlekraftwerke bleiben bei einem Ausstieg aus dem Ausstieg länger am Netz. Das geht aus einem Gutachten der LBD-Beratungsgesellschaft im Auftrag des unabhängigen Energieanbieters LichtBlick hervor.

Bleibt es bei dem gesetzlich festgelegten Atomausstieg bis 2022, erhöht sich der Großhandelspreis für die Kilowattstunde Strom gegenüber einem Szenario mit Laufzeitverlängerung um rund 0,3 Cent. Da die Strompreise aber täglich erheblich schwanken – allein im letzten Jahr bewegten sie sich zwischen minus 3,5 und plus 8,6 Cent pro Kilowattstunde – fällt dieser ohnehin geringfügige Effekt praktisch nicht ins Gewicht. Die von der Bundesregierung angekündigte Brennelemente-Steuer lässt die Kosten für Atomstrom hingegen steigen.

„Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke entlasten nicht die Bürger, sondern füllen die Kassen der Atomkonzerne“, erklärt Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender der LichtBlick AG. „Der Versuch, die Wähler mit dem Märchen sinkender Strompreise für die riskante Atomenergie zu gewinnen, ist unredlich.“

Entscheidend für die künftige Entwicklung der Strompreise ist der Wettbewerb, nicht der Kraftwerkspark, so das Gutachten weiter. Die vier großen Energiekonzerne erzeugen heute 80 Prozent des Stromes. Längere AKW-Laufzeiten würden dieses Oligopol zementieren. „Wer die Verbraucher entlasten will, muss mehr Wettbewerb schaffen. Erst der Ausstieg aus der Atomkraft schafft Platz für neue Kraftwerksbetreiber“, so Friege.

Das von LichtBlick vorgelegte Gutachten kritisiert eine Anfang des Jahres vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) veröffentlichte Studie. Darin behaupten die Autoren, Haushalte mit einem jährlichen Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden würden bei einer Laufzeitverlängerung auf 60 Jahre rund 144 Euro im Jahr einsparen. Diese Annahme ist unrealistisch, da die BDI-Studie den Einfluss der deutschen Atomkraftwerke auf die Entwicklung der Kosten für die europaweit gehandelten CO2-Zertifikate deutlich überschätzt. Innerhalb der am europäischen Emissionshandel beteiligten Staaten haben deutsche AKWs nur einen geringen Marktanteil von 3,2 Prozent. Sie haben damit nur wenig Einfluss auf den CO2-Ausstoß des europäischen Kraftwerksparks.

Die europäischen Klimaziele sind laut LichtBlick-Gutachten durch den Atomausstieg nicht gefährdet. Umgekehrt wird eine Laufzeitverlängerung den Druck auf die Modernisierung des Kraftwerksparks erheblich mindern. Ältere und besonders klimaschädliche Steinkohlekraftwerke bleiben länger am Netz, weil Investitionen in effizientere Gaskraftwerke weniger rentabel werden.

Weitere Informationen:
Download des Gutachtens „Folgen des deutschen Kernkraftausstiegs auf die Preise für CO2-Zertifikate und Strom“ hier.

Über LichtBlick
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands und Marktführer Ökostrom. Das Unternehmen beliefert über 580.000 Kunden mit Öko-Energie. LichtBlick will in Zukunft in 100.000 dezentralen ZuhauseKraftwerken von Volkswagen klimafreundlichen SchwarmStrom produzieren.

Berlin, den 4. Mai 2010
Von wegen Brückentechnologie

Die Bundesregierung plant Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke bis 2050 und nennt das ihr nationales Energiekonzept – Warum die Ergebnisse der zugehörigen Szenarienrechnungen längst feststehen – Vermerk der Bundesregierung offenbart die wahren Absichten

Das Papier befasst sich mit den Energieszenarien, die drei Wirtschaftsforschungsinstitute derzeit für die Bundesregierung ausarbeiten und die die Basis für das so genannte nationale Energiekonzept bilden sollen. Aus den Vorgaben an die Institute geht hervor, dass die Laufzeitverlängerung politisch gesetzt ist (Varianten: 4, 12, 20 und 28 Jahre zusätzliche Laufzeit) und dass sich der Ausbaugrad der Erneuerbaren Energien oder der Einsatz von Effizienztechnologien wie Kraft-Wärme-Kopplung als Resultate aus den unterschiedlichen Reaktorlaufzeiten ergeben sollen. Die Gutachter sollen also nicht etwa ermitteln, ob und unter welchen Voraussetzungen der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien die Atomkraft ersetzen kann. Im Gegenteil: sie sollen errechnen, wie sich der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Abhängigkeit (!) von unterschiedlichen Laufzeitverlängerungen entwickeln wird. Als Referenz-Szenario dient danach eine Variante, bei der am Atomausstieg festgehalten wird, die aber gleichzeitig davon ausgeht, dass die Bundesregierung und ihre Nachfolger praktisch bis 2050 alle Bemühungen zur Fortsetzung und Weiterentwicklung der Energiewende einstellen. Mit einem solchen „Business-as-usual“-Szenario können die Klimaschutzziele bis 2050 selbstverständlich nicht erreicht werden.

Als entscheidende Größe zur Bewertung der Szenarien-Rechnungen beschränkt sich die Bundesregierung auf sich vermeintlich ergebende „gesamtwirtschaftliche Effekte“. Die Risiken der Atomenergie oder Rückwirkungen auf die Entwicklung des Wettbewerbs im Energiemarkt sollen keine Rolle spielen.

„Die Bundesregierung ist offenbar entschlossen, ihr nationales Energiekonzept um die politisch gewollte Laufzeitverlängerung für alternde Atomkraftwerke herumzustricken. Die Qualifizierung der Atomkraft als Brückentechnologie erweist sich als reines Gerede zur Vernebelung der tatsächlichen Absichten“, erklärte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake. Sowohl die Vorgaben an die Gutachter als auch die Auswahl der beteiligten Institute dienten offenbar dem Zweck, das gewünschte Ergebnis – Reaktorlaufzeiten möglichst bis zur Mitte des Jahrhunderts – als gesamtwirtschaftlich vorteilhaft darzustellen. Auf Basis zahlreicher Studien des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln (EWI), der Prognos AG und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS), die diese in der Vergangenheit etwa für die großen Energiekonzerne oder das Bundeswirtschaftsministerium erstellt hätten, könnten die zu erwartenden Ergebnisse bereits heute ohne erhebliches Fehlerrisiko prognostiziert werden. Baake: „Es kommt hinten raus, was man vorne rein gibt“. (Siehe Hintergrundpapier in der Anlage).

Der Leiter Unternehmenskommunikation des Öko-Energieversorgers LichtBlick, Ralph Kampwirth, erinnerte die schwarz-gelbe Regierung an ihre ökonomischen Grundüberzeugungen: „Die Gretchenfrage an das Energiekonzept lautet: Will die Regierung diejenigen stärken, die mit ihrem von Atom und Kohle dominierten Strom-Mix 80 Prozent des Strommarkts beherrschen? Will sie den Atomkonzernen mit Laufzeitverlängerungen Milliardengeschenke machen? Oder wollen Union und Liberale mehr Wettbewerb, mehr dezentrale Erzeugung, mehr Innovation?“ Mehr Atomstrom heiße automatisch weniger Ökostrom, weniger Wettbewerb und weniger Innovation. Letztere seien jedoch die Schlüssel für die ökologische Energiewende und müssten darum „im Mittelpunkt jedes Zukunftsszenarios stehen, das mehr sein will als ein Rechtfertigungspapier für den Ausstieg aus dem Atomausstieg", so Kampwirth. Der mittelständische Öko-Energieversorger LichtBlick hat sich vorgenommen, Atomkraftwerke mit Hilfe vieler dezentraler und flexibler Mini-Kraftwerke (so genannte „SchwarmStrom-Erzeugung“) zu ersetzen.

Besorgt über die Entschlossenheit der Bundesregierung, die Reaktorlaufzeiten gegen alle Widerstände durchzusetzen, zeigte sich auch der Windanlagenbauer ENERCON. „Der Windbranche droht mit der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke und neuen Kohlekraftwerken ein erheblicher Konkurrenzkampf um die Stromnetze“, sagte Ruth Brand-Schock aus dem Berliner Büro des deutschen Marktführers. Der vorrangige Zugriff auf die Netze sei elementar für den Ausbau der Windenergie an Land. Der werde aber massiv unter Druck geraten, wenn konventionelle Grundlast nicht nur weiter ins Stromnetz dränge, sondern darüber hinaus auch noch Stromspeicher beanspruche, um billig erzeugten Grundlaststrom in Spitzenlast umzuwandeln. Schon heute verfügten Betreiber von Pumpspeicherkraftwerken über Verträge mit Kohlemeilern und behinderten den Zugriff der Erneuerbaren Energien auf die knappen Speicherkapazitäten. Bei einer erneuten Zementierung der Marktmacht der großen Energieversorger durch Laufzeitverlängerungen werde der Kampf gegen den Vorrang für Erneuerbare Energien im Stromnetz neu entbrennen und zuerst den Heimatmarkt bedrohen. Brand-Schock: „Deutschland hat der ganzen Welt gezeigt, dass eine große Industrienation die Energiewende vollziehen und dabei auch noch eine neue Schlüsselindustrie des Maschinen- und Anlagenbaus etablieren kann. Die Bundesregierung muss wissen, dass sie mit ihrer rückwärtsgewandten Strategie ein hohes Zukunftsgut aufs Spiel setzt.“

Die beteiligten Umweltorganisationen, Verbände und ökologisch orientierte Unternehmen fordern von der Bundesregierung, sich bei der Erarbeitung des Energiekonzeptes nicht allein auf handverlesene, bekannt konservative Institute zu stützen, sondern stattdessen die gesamte Bandbreite der wissenschaftlichen Forschung in das Energiekonzept einzubeziehen. Es gehöre die Frage in den Mittelpunkt gerückt, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um eine klima- und umweltverträgliche, risikoarme und kostengünstige Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien in der Zukunft zu ermöglichen.

Anlagen:

Stand zu den Energie-Szenarien der Bundesregierung
Liste früherer Gutachten
Hintergrundpapier Energiekonzept
 

Für Rückfragen:

Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin; Mobil: 0151 55016943, Tel.: 030 2400867-0, E-Mail: baake@duh.de

Ralph Kampwirth, Leiter Unternehmenskommunikation LichtBlick, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg, Mobil 0170 5651556, Tel.: 040 6360-1208, E-Mail: ralph.kampwirth@lichtblick.de

Ruth Brand-Schock, ENERCON GmbH, Büro Berlin, Luisenstr. 48, 10117 Berlin, Tel.: 030 28045649, E-Mail: ruth.brand@enercon.de

Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik und Presse, Deutsche Umwelthilfe, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Mobil: 0171 5660577, Tel.: 030 2400867-21, E-Mail: rosenkranz@duh.de

 

Hamburg, den 3. Mai 2010
Keine Förderung für Mini-Kraftwerke

 

 

Die LichtBlick AG übt scharfe Kritik an der heute vom Bundesumweltministerum bekannt gegebenen Streichung der Fördermittel für kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (Mini-KWK). „Die Bundesregierung erweist sich als Hemmschuh der ökologischen Energiewende. Ineffiziente und riskante Atomkraftwerke sollen länger laufen und den Großkonzernen Milliardengeschenke bescheren. Gleichzeitig wird das kleine, aber erfolgreiche Förderprogramm für hocheffizienzte Keller-Kraftwerke eingestellt. Der Mittelstand, der diese Technik entwickelt und vertreibt, wird empfindlich geschwächt“, erklärt der Vorstandsvorsitzende von LichtBlick, Dr. Christian Friege.

 

LichtBlick bereitet derzeit die Installation von 100.000 vernetzten und zentral gesteuerten ZuhauseKraftwerken in Deutschland vor. Die ersten der von Volkswagen gebauten Mini-KWK-Anlagen werden im Sommer in Hamburg installiert. „Die Förderung würde neuen, innovativen Produkten wie unserem ZuhauseKraftwerk den Markteinstieg erleichtern“, so Friege. Das LichtBlick-Projekt wird trotz der ausbleibenden Förderung unverändert fortgeführt.

Mit dem jetzt eingestellten Programm hat der Bund den Einbau von kleinen Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit einer elektrischen Leistung von bis zu 50 Kilowatt unterstützt. Mini-KWK-Kraftwerke sind sehr effizient. Sie erzeugen Strom und Wärme. Sie senken den Primärenergieverbrauch um bis zu 40 Prozent und sparen bis zu 60 Prozent klimaschädliches Kohlendioxid ein. Die Anlagen werden beispielsweise in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbebetrieben oder Schwimmbädern eingesetzt.

Das Förderprogramm hatte einen regelrechten Boom der Keller-Kraftwerke angefacht. Die Zahl der installierten KWK-Anlagen hat sich mehr als verdoppelt. Seit Beginn der Förderung im September 2008 bis Ende 2009 wurden nach Angaben der Bundesregierung 10.200 Anträge eingereicht. Über 4.400 Mini-KWK-Anlagen wurden bis Jahresende bezuschußt. Dabei flossen Fördergelder in Höhe von 33,1 Millionen Euro.

Über LichtBlick
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands. Das Unternehmen beliefert Kunden wie Puma, Tchibo und Städte wie Wolfsburg und Mainz mit Ökostrom. LichtBlick will in Zukunft in 100.000 dezentralen ZuhauseKraftwerken von Volkswagen klimafreundlichen SchwarmStrom produzieren und so den ökologischen Umbau der Energieversorgung vorantreiben.
 

Hamburg, den 24. April 2010
Protest im Nachthemd: „Jetzt Atomausstieg nicht verschlafen“

 

„Jetzt Atomausstieg nicht verschlafen“. Mitarbeiter und Kunden des größten unabhängigen Energieversorgers LichtBlick fordern eine ökologische Energiewende. Sie reihen sich an den Hamburger Landungsbrücken in Nachthemd und Schlafmütze in die 120 Kilometer lange Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel ein.

LichtBlick-Vorstand Gero Lücking fordert die schwarz-gelbe Bundesregierung auf, die Pläne für eine Laufzeitverlängerung fallen zu lassen und alle Atomkraftwerke wie geplant abzuschalten. „Wer den Atomausstieg verschläft, verpasst die Energiewende. Mehr Atomstrom heißt weniger Ökostrom und weniger Wettbewerb. Längere Laufzeiten bremsen den Ausbau der erneuerbaren Energien und stärken die ohnehin dominante Marktmacht der großen vier Energiekonzerne.“

Pressefotos von der LichtBlick-Aktion zum Download:
http://www.divshare.com/download/11154414-ee3
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http://www.divshare.com/download/11154476-953

Über LichtBlick
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands und beliefert über 550.000 Kunden mit Ökostrom und einem innovativen Erdgas-Biogas-Produkt. LichtBlick will in Zukunft in 100.000 dezentralen ZuhauseKraftwerken von Volkswagen klimafreundlichen SchwarmStrom produzieren und so die ökologische Energiewende vorantreiben.
 

Hamburg/Berlin/Schweinfurt, den 25. März 2010
Förderung für Keller-Kraftwerke muss bleiben

Das erfolgreiche Klimaschutz-Impulsprogramm für Keller-Kraftwerke muss bestehen bleiben. Dies fordern der Hamburger Energieversorger LichtBlick AG, die GASAG Berliner Gaswerke AG und Mini-BHKW-Hersteller SenerTec aus Schweinfurt. Nur mit staatlicher Unterstützung könne die von der Bundesregierung angepeilte Verdoppelung des klimafreundlichen Stromes aus Kraft-Wärme-Kopplung bis 2020 auf ein Viertel der gesamten Produktion erreicht werden. Die Zukunft der Förderung ist auch nach monatelangem Tauziehen noch ungewiß. Die Entscheidung liegt beim Bundesumweltministerium.

Mit dem Programm unterstützt der Bund bislang den Einbau von kleinen Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit einer elektrischen Leistung von bis zu 50 Kilowatt. Mini-KWK-Kraftwerke sind sehr effizient. Sie erzeugen Strom und Wärme. Sie senken den Primärenergieverbrauch um bis zu 40 Prozent und sparen bis zu 60 Prozent klimaschädliches Kohlendioxid ein. Die Anlagen werden beispielsweise in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbebetrieben, öffentlichen Gebäuden oder Schwimmbädern eingesetzt.

Das Klimaschutz-Impulsprogramm hat einen regelrechten Boom der Keller-Kraftwerke angefacht. Die Zahl der installierten KWK-Anlagen hat sich mehr als verdoppelt. Seit Beginn der Förderung im September 2008 bis Ende 2009 wurden nach Angaben der Bundesregierung 10.200 Anträge eingereicht. Über 4.400 Mini-KWK-Anlagen wurden bis Jahresende bezuschußt. Dabei flossen Fördergelder in Höhe von 33,1 Millionen Euro. Jetzt soll das Programm eingefroren und keine neuen Anträge mehr bewilligt werden.

„Klein, effizient und dezentral. Das ist die Zukunft der Energie. Darum muss Umweltminister Röttgen das erfolgreiche Förderprogramm vor dem Rotstift bewahren. Hier wird mit wenig Geld viel bewirkt – für das Klima, die Energiewende und den Wettbewerb“, so Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender der LichtBlick AG. LichtBlick bereitet derzeit die Installation von 100.000 vernetzten und zentral gesteuerten ZuhauseKraftwerken in Deutschland vor. Die ersten der von Volkswagen gebauten Mini-KWK-Anlagen werden im Sommer in Hamburg installiert. „Die Förderung erleichtert neuen, innovativen Produkten den Markteinstieg“, so Friege.

„Für SenerTec und die gesamte Industrie sind langfristig berechenbare Rahmenbedingungen sehr wichtig. Ein plötzlicher Stopp des Impulspgrogramms – das auf 10 Jahre angelegt war – würde dazu führen, dass ein Absatzloch von mindestens einem halben Jahr entsteht. Mit diesem Schlingerkurs bei der KWK-Förderung gefährdet die Bundesregierung wertvolle Arbeitsplätze im Mittelstand“, erklärt SenerTec-Geschäftsführer Michael Boll. SenerTec ist ein Impulsgeber der Mini-KWK-Branche und hat bislang über 25.000 Blockheizkraftwerke vom Typ Dachs installiert.

Auch GASAG-Vorstand Andreas Prohl fordert ein Einlenken der Bundesregierung: „Die monatelange Verunsicherung über die Zukunft des Impulspgrogamms hat schon deutliche Spuren im Markt und bei den Herstellern hinterlassen. Ohne finanzielle Anreize wird die Nachfrage gefährdet. Damit geraten auch die ehrgeizigen Klimaschutzziele und die Erhöhung des KWK-Stromanteils unter die Räder.“ Die GASAG wird in diesem Jahr unter anderem mit Mini-KWK-Anlagen der Marke Whispergen, die sich insbesondere für  Ein- und Zweifamilienhäuser eignen, an den Markt gehen.

Pressekontakte:
Ralph Kampwirth, Leiter Unternehmenskommunikation,  LichtBlick AG,
Tel.: 040 / 6360 -1208,  E-Mail
Michael Mark, Marketing Kommunikation, SenerTec,
Tel. 09721-651226, E-Mail
Dr. Klaus Haschker, Leiter Konzernkommunikation, GASAG,
Tel. 030-78723050, E-Mail

Berlin/Hamburg, den 16. März 2010
Stromnetz: Keine Entlastung für Handel und Verbraucher

Die Bundesnetzagentur hat heute festgelegt, dass die vier deutschen Betreiber von Hochspannungsleitungen in einem sognannten „Netzreglerverbund“ zusammenarbeiten müssen. Was der Regulierer als großen Fortschritt darstellt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als zwanglose Minimallösung, die weiter unnötige Kosten in Millionenhöhe verursacht und den steigenden Anforderungen in der Zukunft nicht gerecht wird. Denn drei der vier Strom-Übertragungsnetzbetreiber praktizieren eben diese Lösung ohnehin seit einem Jahr. Die Neuerung durch die heutige Festlegung besteht lediglich in der Verpflichtung des vierten Netzbetreibers, RWE, sich künftig ebenfalls an dem Verbund zu beteiligen. Nach Ansicht des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter e.V. (bne) und der LichtBlick AG vergibt die Bundesnetzagentur erneut die Chance, die Steuerung der Übertragungsnetze effizienter zu gestalten und so Handel und Verbraucher zu entlasten.

Die Entscheidung der Bundesnetzagentur (BNetzA) ist für den bne und LichtBlick nicht nachvollziehbar. Seit einem von bne und LichtBlick in Auftrag gegebenen Gutachten aus dem Jahr 2008 steht fest, dass Verbrauchern durch die Aufteilung des deutschen Strommarktes in vier Regelzonen jährlich unnötige Kosten in hoher dreistelliger Millionenhöhe aufgebürdet werden. Der bne und LichtBlick hatten daraufhin einen Missbrauchsantrag bei der BNetzA eingebracht, der letztlich zur heutigen Entscheidung führte. Das zögerliche Verhalten der BNetzA überrascht, denn der Übertragungsnetzbetreiber RWE hat im letzten Jahr von sich aus aufgezeigt, wie die vier Regelzonen in Deutschland effizient, kostengünstig und zentral unter Wahrung der Eigentumsverhältnisse betrieben werden können: mit einem sogenannten „Zentralen Netzregler“. Der von der BNetzA bevorzugte „Netzreglerverbund“ hingegen öffnet den wichtigen Markt für die kurzfristige Regel- und Ausgleichsenergie nicht weit genug und bürdet den Stromkunden auch weiterhin unnötige Millionenkosten auf.

Dazu bne-Geschäftsführer Robert Busch: „Uns ist schleierhaft, warum der Regulierer nicht den objektiv besten Weg geht und einen „Zentralen Netzregler“ etabliert. Dies insbesondere vor dem Hintergrund des durch die Netzverkäufe zusehends internationaler werdenden Netzbetriebes und der Zusage des Kronzeugen RWE, dass ein Mehr risikolos möglich ist. Die von der BNetzA heute präsentierte Lösung eines losen „Netzreglerverbundes“ ist kaum zukunftsfähig und immer noch viel zu kostenintensiv.“ Ein Zentraler Netzregler hingegen brächte viele weitere Vorteile – etwa bei der Einspeisung von Erneuerbaren Energien, dem Stromgroßhandel und der Entwicklung intelligenter Netze, erklärt Busch.

Gero Lücking, Vorstand Energiewirtschaft der LichtBlick AG, erläutert: „Wir sind von der Bundesnetzagentur enttäuscht. Weite Teile der Politik und auch der Konzern RWE haben für eine umfassende Lösung plädiert, um Deutschlands Stromnetze effektiver zu regeln. Selten war die Chance so groß, die Front der Besitzstandswahrer aufzubrechen und verkrustete Strukturen im Strommarkt dauerhaft zu ändern. Diesen Elfmeter hat die Netzagentur ohne Not vergeben.“ Die Netzbetreiber sind schon seit Jahren gesetzlich zu einer Zusammenarbeit verpflichtet, haben diese Verpflichtung aber bislang nicht erfüllt. Kosten von mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr für unnötig aufgewendete Regelenergie waren die Folge.

Auch ein Gutachten, das die BNetzA selbst während des Festlegungsverfahrens hatte anfertigen lassen, unterstützt die Einschätzung von bne und LichtBlick: Die Studie der TU Dresden und E-Bridge bevorzugt in der Sache ebenfalls die Einrichtung eines „Zentralen Netzreglers“.

Für Busch und Lücking steht fest: Die Bundesnetzagentur hätte wesentlich mehr zu verändern vermocht, als sie es mit dem heute veröffentlichten Festlegungsbeschluss getan hat. „Darunter werden am Ende einmal mehr der Markt und die Verbraucher zu leiden haben, die jene unnötigen, vermeidbaren Kosten in ihren Netzentgelten zu tragen haben.“

Der im September 2002 gegründete Bundesverband Neuer Energieanbieter vertritt die Interessen der neuen Produzenten und Lieferanten in Deutschland, die für die Versorgung ihrer Kunden mit Strom oder Gas die vorhandenen Netze Dritter nutzen. Hauptziele des bne sind der wirksame und unverfälschte Wettbewerb im Strom- und Gasmarkt sowie die Wahrung des Verbraucherschutzes.

Die LichtBlick AG ist der größte unabhängige Energieanbieter in Deutschland und versorgt bundesweit über 560.000 Kunden mit Ökostrom und einem innovativem Erdgas-Biogas-Produkt. LichtBlick will in den kommenden Jahren 100.000 dezentrale ZuhauseKraftwerke von Volkswagen für eine intelligente und dezentrale Energieversorgung auf den Markt bringen. LichtBlick engagiert sich seit seiner Gründung 1998 konsequent für Energiewende, Klimaschutz und Wettbewerb.


Für Rückfragen:
Kerstin Maria Rippel, Pressesprecherin bne,
030 / 400 548 - 18, presse@bne-online.de
Ralph Kampwirth, Leiter Unternehmenskommunikation LichtBlick,
040 / 6360-1208, ralph.kampwirth@lichtblick.de

Hamburg, den 10. März 2010
LichtBlick erneut Energieversorger mit bester Kundenorientierung

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde LichtBlick 2010 vom Handelsblatt und der Hochschule St. Gallen als Deutschlands kundenorientiertester Energieversorger ausgezeichnet. Darüber hinaus hat es der Ökostromanbieter als erster Energieversorger unter die Top Ten des branchenübergreifenden Wettbewerbs  „Deutschlands kundenorientiertester Dienstleister“ geschafft. Herausragende Leistungen bewies LichtBlick insbesondere in den Kategorien Kommunikation und Kompetenz.

„Saubere Energie und erstklassiger Service – das sind die Erfolgsrezepte von LichtBlick. Kundenorientierung wird bei uns von allen Mitarbeitern gelebt. Aus diesem Grund freuen wir uns ganz besonders über diese erneute Auszeichung“, so Christian Friege, Vorstandsvorsitzender von LichtBlick.

Die Spitzenposition im Wettbewerb bestätigt eine Anfang des Jahres veröffentlichte repräsentative Umfrage der Facit-Marktforschung sowie  zwei weitere unabhängige Untersuchungen der Stiftung Warentest und des Kundenmonitors Deutschland 2009.

Über LichtBlick:
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands. Das Hamburger Unternehmen versorgt bundesweit über 570.000 Kunden mit Ökostrom und einem klimafreundlichen Erdgas-Biogas-Produkt. 2009 ist LichtBlick außerdem mit dem Betrieb von dezentralen ZuhauseKraftwerken von Volkswagen in die intelligente und klimafreundliche Stromerzeugung eingestiegen.
 

Berlin/Hamburg, den 5. März 2010
Studie: Minimal-Lösung beim Stromtransport würde Verbraucher und Wettbewerb weiter belasten

bne und LichtBlick fordern Bundesnetzagentur auf, einmalige Chance zur Schaffung einer wettbewerbsfähigen und effizienten Regelzone zu nutzen

Download Pressemeldung (pdf) >>
Kurzgutachten Regelzonen (pdf) >>

Die bevorstehende Entscheidung der Bundesnetzagentur (BNetzA) über eine Neuregelung der vier großen Strom-Übertragungsnetze könnte Verbraucher und Wettbewerb erheblich belasten. Zu diesem Schluss kommt ein aktuelles Gutachten im Auftrag des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter e.V. (bne) und der LichtBlick AG. Die of-fenbar vom Regulierer bevorzugte kleine Lösung eines sogenannten „Netzreglerverbundes“ würde, so das Gutachten der LBD-Beratungsgesellschaft, den wichtigen Markt für den kurzfris-tigen Energiehandel nicht weit genug öffnen. LichtBlick und bne erwarten, dass den Strom-kunden weiterhin unnötige Millionenkosten aufgebürdet werden.

Der bne und LichtBlick fordern deshalb nachdrücklich, das weitergehende Modell eines „Zentralen Netzreg-lers“ umzusetzen. Es sieht eine umfassende Kooperation der vier Übertragungsnetzbetreiber vor und würde alle Hindernisse für eine einheitliche Regelzone endgültig aus dem Weg räumen. Dieses Modell wird auch vom Netzbetreiber amprion (RWE) unterstützt.

Bei der derzeit wahrscheinlichen Minimal-Lösung des „Netzregelverbundes“ blieben laut LBD-Gutachten er-hebliche Ineffizienzen bestehen. So belasse dieses Modell den kurzfristigen Handel weiterhin in vier sachlich und räumlich getrennten Märkten, statt sie zusammenzufassen. Energieanbieter optimieren in diesen Märkten ihre Stromlieferungen (Intraday-Markt, untertägliche Fahrplanänderungen). Durch die Marktgrenzen werde das Stromangebot unnötig verknappt, erläutern die Autoren. Dabei benötige der Strommarkt in Zukunft sehr viel mehr Spielräume und ein größeres Angebot an flexibler, deutschlandweit verfügbarer Energie, um zum Beispiel die wachsende Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom optimal auszubalancieren. Eine einheitliche Regelzone in Form des „Zentralen Netzreglers“ würde, so das Gutachten, die erforderlichen Marktregeln etablieren und den nötigen Strom ausreichend, schnell und transparent zur Verfügung stellen, den Wettbewerb fördern, die Kosten senken und die Verbraucher entlasten.

Der bne und LichtBlick gehen davon aus, dass die Bundesnetzagentur die künftigen Regeln für die Übertra-gungsnetze demnächst bekannt geben und das seit zwei Jahren laufende Festlegungs-Verfahren damit zum Abschluss bringen wird. Dieses Verfahren war durch ein von bne und LichtBlick beauftragtes Gutachten aus dem Jahr 2008 ins Rollen gebracht worden. Darin wurde aufgedeckt, dass den Verbrauchern durch die Auf-teilung des Strommarktes in vier Regelzonen jährlich unnötige Kosten von mehreren hundert Millionen Euro aufgebürdet werden. Der bne und LichtBlick hatten daraufhin einen Missbrauchsantrag bei der BNetzA ein-gebracht. Als erste Reaktion auf das Verfahren haben sich bereits drei der vier Netzbetreiber – transpower (noch E.ON, in Zukunft Tennet), 50Hertz Transmission (Vattenfall) und EnBW – im „Netzreglerverbund“ zusammengeschlossen. Dieses Modell will die Bundesnetzagentur nun offenbar lediglich auf die vierte Netz-gesellschaft – RWE – ausweiten.

Der bne und LichtBlick lehnen diese kleine Lösung ab. „Es ist an der Zeit, die Hochspannungsnetze in Deutschland endlich so wirtschaftlich und effizient wie möglich zu betreiben. Die Bundesnetzagentur muss die Verbraucher entlasten und die Netze für die Zukunft der Stromversorgung fit machen. Gerade mit Blick auf die europäische Integration der Netze ist die Aufteilung des deutschen Marktes unsinnig“, erklärt Gero Lücking, Vorstand Energiewirtschaft bei LichtBlick und fügt hinzu: „Wir bezweifeln, dass die angestrebte kleine Lösung den Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes gerecht wird.“

Robert Busch, Geschäftsführer des bne erläutert: Die Einführung eines „Zentralen Netzreglers“ hätte enorme Vorteile gegenüber der reinen Erweiterung des schon jetzt praktizierten „Netzreglerverbundes“– etwa bei der Einspeisung von Erneuerbaren Energien, dem Stromgroßhandel und der Entwicklung intelligenter Netze. „Eine solche Entscheidung erfordert nicht einmal besonderen Mut, da RWE diese Lösung ebenfalls anbietet und dem Regulierer zur Seite steht“, betont Busch. „Die Bundesnetzagentur hat jetzt die einmalige Chance, mit dieser Entscheidung den Wettbewerb auf dem Strommarkt entscheidend voranzubrin-gen und die anachronistische Kleinstaaterei ein für allemal zu beenden. Das darf sie sich nicht entgehen lassen.“

Der Wettbewerb im Handel und in der Erzeugung würde angeheizt. Flexible Kraftwerke, die Schwankungen im Netz ausgleichen, ließen sich besser realisieren. „Auch unsere mit Volkswagen entwickelten ZuhauseKraftwerke könnten künftig Regel- und Ausgleichsenergie liefern, wenn uns eine einheitliche Regel-zone und damit ein leistungsfähigerer Markt den richtigen Rahmen bieten würden“, erläutert Lücking.

Der im September 2002 gegründete Bundesverband Neuer Energieanbieter vertritt die Interessen der neuen Produzenten und Lieferanten in Deutschland, die für die Versorgung ihrer Kunden mit Strom oder Gas die vorhandenen Netze Dritter nutzen. Hauptziele des bne sind der wirksame und unverfälschte Wettbewerb im Strom- und Gasmarkt sowie die Wahrung des Verbraucherschutzes.

Die LichtBlick AG ist der größte unabhängige Energieanbieter in Deutschland und versorgt bundesweit über 560.000 Kunden mit Ökostrom und einem innovativem Erdgas-Biogas-Produkt. LichtBlick will in den kom-menden Jahren 100.000 dezentrale ZuhauseKraftwerke von Volkswagen für eine intelligente und dezentrale Energieversorgung auf den Markt bringen. LichtBlick engagiert sich seit seiner Gründung 1998 konsequent für Energiewende, Klimaschutz und Wettbewerb.

Für Rückfragen:
Kerstin Maria Rippel, Pressesprecherin bne, 030 / 400 548 – 18, presse@bne-online.de;
Ralph Kampwirth, Leiter Unternehmenskommunikation LichtBlick, 0170-5651556, ralph.kampwirth@lichtblick.de

Hamburg, den 6. Februar 2010
"Wir bieten eine Alternative zur Atomkraft"

Im Interview mit der Berliner Zeitung bezieht der Vorstandsvorsitzende von LichtBlick, Dr. Christian Friege, eindeutig Stellung: "Der geplante Ausstieg aus dem Atomausstieg wäre ein schlimmer Fehler. Wir sind überzeugt: Atomstrom ist keine Brückentechnologie, sondern eine Verhinderungstechnologie für den Ausbau der Erneurbaren. Die Laufzeitverlängerung würde uns um mindestens ein Jahrzehnt zurückwerfen.

Statt Atomkraftwerken brauchen wir mehr flexible Gaskraftwerke und natürlich viele neue Stromspeicher und bessere Stromnetze, um uns besser auf die Fluktuation der Erneuerbaren einzustellen. Mit unseren Mini-Kraftwerken bieten wir ja eine Alternative zur Atomkraft, der dort produzierte Ökostrom kann die schwankende Windkraft ideal ergänzen."
 

Hamburg, den 4. Februar 2010
Der LichtBlick-Regenwald wächst immer schneller

Seit 2005 engagiert sich Deutschlands größter unabhängiger Energieversorger LichtBlick gemeinsam mit seinem Partner „Geo schützt den Regenwald e.V.“ für die artenreichen Wälder Ecuadors. Seit Projektbeginn hat LichtBlick über 18 Millionen Quadratmeter Regenwald – das entspricht einer Fläche von 3.600 Fußballfeldern – gekauft und unter Schutz gestellt. Der Öko-Energieversorger hat sich in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen dazu verpflichtet, pro Kunde und Monat mindestens einen Quadratmeter Regenwald vor der Zerstörung zu bewahren. Bei über 560.000 Kunden kommt derzeit Monat für Monat eine Schutzfläche von mehr als 110 Fußballfeldern hinzu.

„Regenwaldschutz ist Klimaschutz. Darum passt dieses Engagement so gut zu LichtBlick und unseren umweltbewussten Kunden. Wir engagieren uns langfristig und mit starken Partnern für die bedrohten Tropenwälder“, erläutert der Vorstandsvorsitzende von LichtBlick, Dr. Christian Friege.

Die Regenwälder Ecuadors bieten Puma, Brillenbär, Tapir und vielen nur hier vorkommenden Arten eine Heimat. Doch die Naturschätze fallen einer rasanten Zerstörung zum Opfer. Im Westen des Landes sind die einst flächendeckenden Bergregenwälder größtenteils bereits verloren – die Ursachen sind Kahlschlag, Brandrodungen und die Ausbeutung der Bodenschätze.

Die von LichtBlick finanzierten Schutzgebiete liegen nördlich der ecuadorianischen Hauptstadt Quito in der Andenregion Intag. Aufgrund ihrer reichhaltigen Kupfervorkommen gerät die Region immer wieder ins Visier großer Konzerne. Neben dem Landkauf unterstützt LichtBlick gezielt die nachhaltige Entwicklung im Intag-Gebiet. So werden Bildungsprojekte, Fischzuchten, Kleingewerbe und eine Baumschule finanziert.

 „Dank des langfristigen Engagements von LichtBlick können wir wertvolle Wälder erhalten und eine Reihe nachhaltiger Projekte in Gang setzen. Die Unterstützung ermutigt die Menschen, sich auch weiterhin gegen die zerstörerische Ausbeutung der Erzvorkommen zur Wehr zu setzen“, so die Geschäftsführerin von Geo schützt den Regenwald, Eva Danulat. Alle Projekte werden mit den Gemeinden der Intag-Region und der regionalen Umweltschutzorganisation DECOIN realisiert.

Weitere Informationen: www.lichtblick.de/h/regenwaldprojekt_110.php

Über LichtBlick
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands. LichtBlick beliefert Kunden wie Puma, Tchibo und Städte wie Wolfsburg und Mainz mit Ökostrom. LichtBlick will in Zukunft in 100.000 dezentralen ZuhauseKraftwerken von Volkswagen klimafreundlichen SchwarmStrom produzieren und so den ökologischen Umbau der Energieversorgung vorantreiben.

Kontakt
Ralph Kampwirth, Leiter Unternehmenskommunikation,  LichtBlick AG, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg, Tel.: 040 / 6360 -1208,  E-Mail: ralph.kampwirth@lichtblick.de
 

Hamburg/Dobbin-Linstow, den 19. Januar 2010
LichtBlick wird erstmalig Grundversorger

LichtBlick ist zu Jahresbeginn erstmals in seiner Firmengeschichte Grundversorger einer Gemeinde geworden. Das Hamburger Energieunternehmen versorgt genau zwei von insgesamt drei Gaskunden der 600-Seelen-Gemeinde Dobbin-Linstow. Weil LichtBlick die Mehrheit der Kunden in dem lokalen Konzessionsgebiet versorgt, ist der Hamburger Energieanbieter gemäß der gesetzlichen Regelungen für drei Jahre Grundversorger.  

“Wir freuen uns über diesen symbolischen Erfolg. Jeder einzelne kann mit seinem Wechsel zu klimafreundlichen Energien etwas bewegen“, so Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender von LichtBlick.

Im Unterschied zu herkömmlichen Gasprodukten enthält LichtBlick-Gas einen klimafreundlichen Biogasanteil, der im Mittel mindestens fünf Prozent beträgt. LichtBlick plant, diesen Biogasanteil in Zukunft weiter zu erhöhen.

Über LichtBlick
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands. Das Hamburger Unternehmen versorgt bundesweit über 570.000 Kunden mit Ökostrom und seinem klimafreundlichen Erdgas-Biogas-Produkt. LichtBlick steigt 2010 mit dem Betrieb von dezentralen ZuhauseKraftwerken von Volkswagen in die intelligente und klimafreundliche Stromerzeugung ein.

Hamburg/Wolfburg, den 15. Januar 2010
Energie-Partnerschaft zwischen LichtBlick und Volkswagenstadt

Nur vier Monate nach der Unterzeichnung der exklusiven Energie-Partnerschaft mit Volkswagen kooperiert Lichtblick nun auch mit der Stadt Wolfsburg. Ab 1. Januar versorgt der Ökostromanbieter die Stadt, die als Wohnort für Volkswagenmitarbeiter gegründet wurde, zwei Jahre lang mit klimaneutralem Strom. Pro Jahr fließen dann 13,7 Gigawattstunden Umweltstrom unter anderem in das Wolfsburger Schloss, in soziale und kulturelle Einrichtungen, die Wolfsburger Fachhochschule und zahlreiche Ampelanlagen. Gegenüber einem herkömmlichen Strommix spart die Stadt so 7.880 Tonnen Kohlendioxid ein.

„Nach Volkswagen setzt nun auch die Volkswagenstadt ein klares Signal für die Energieversorgung der Zukunft“, freut sich der Vorstandsvorsitzende von LichtBlick, Dr. Christian Friege.

Im September 2009 unterzeichneten Volkswagen und das Energieunternehmen LichtBlick ihre weltweit exklusive Energie-Partnerschaft. Diese Partnerschaft beinhaltet, dass Volkswagen hocheffiziente Blockheizkraftwerke produziert, die von modernen VW-Gasmotoren angetrieben werden. LichtBlick vertreibt die Anlagen als ZuhauseKraftwerke und setzt sie für ein neues, intelligentes Konzept der Wärme- und Stromversorgung ein.
 
Die ersten Anlagen wird LichtBlick im Mai 2010 in Hamburg installieren. Da zahlreiche der insgesamt 30.000 Kundenanfragen aus Wolfsburg stammen, wird das Hamburger Energieunternehmen seinen Vertrieb noch in diesem Jahr auf Wolfsburg und Umgebung ausweiten, um auch hier sobald wie möglich ZuhauseKraftwerke zu installieren.

Über LichtBlick:
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands. Das Hamburger Unternehmen versorgt bundesweit über 570.000 Kunden mit Ökostrom und einem klimafreundlichen Erdgas-Biogas-Produkt.

Kontakt
LichtBlick AG, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg, Katinka Königstein, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 040 / 6360 -1209, E-Mail: katinka.koenigstein@lichtblick.de
 

Hamburg/Mainz, den 13. Januar 2010
LichtBlick-Strom für die Landeshauptstadt

Seit dem 1. Januar versorgt der unabhängige Energieanbieter LichtBlick die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz mit Ökostrom. LichtBlick beliefert 238 Abnahmestellen im 13,2 Millionen Kilowattstunden sauberer Energie. Das entspricht dem Verbrauch von etwa 4.500 Haushalten. Zu den versorgten Gebäuden gehören unter anderem das Mainzer Stadtarchiv, zahlreiche Kindertagesstätten, Schulen, Sportstätten und Museen. Auch das Gutenbergmuseum, eines der ältesten Druckereimuseen der Welt, wird künftig mit Umweltstrom von LichtBlick versorgt.

„Damit setzt die Landeshauptstadt ein klares Zeichen für den Klimaschutz“, so Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender von LichtBlick. „Dass jetzt auch das historische Gutenbergmuseum mit LichtBlick-Strom versorgt wird, freut uns besonders.“ Auch andere bekannte Gebäude in Deutschland würden bereits mit dem Ökostrom des Hamburger Anbieters betrieben – wie zum Beispiel der Deutsche Bundestag.

Auch zahlreiche weitere Kommunen setzen bereits auf den Strom des größten Öko-Anbieters. Neben Mainz haben sich auch Wolfsburg, Göttingen, Kulmbach, Esslingen, der Kreis Recklinghausen und zahlreiche Gemeinden in Schleswig-Holstein Ihren eigenen Atomausstieg vollzogen. Auch immer mehr Unternehmen und Institutionen wie Puma, Unilever und Tchibo oder das Umweltbundesamt setzen auf grünen Strom von LichtBlick.

Über LichtBlick:
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands. Das Hamburger Unternehmen versorgt bundesweit über 570.000 Kunden mit Ökostrom und einem klimafreundlichen Erdgas-Biogas-Produkt. LichtBlick steigt mit dem Betrieb von dezentralen ZuhauseKraftwerken von Volkswagen in die intelligente und klimafreundliche Stromerzeugung ein.


 

Hamburg, den 13. Januar 2010
Beliebtester Energieversorger

LichtBlick ist Deutschlands beliebtester Energieversorger. Dies hat eine Anfang Januar veröffentlichte repräsentative Umfrage der Facit-Marktforschung im Auftrag der Serviceplan-Gruppe ergeben. Danach erreicht LichtBlick in Sachen Kundenzufriedenheit 3,7 von vier möglichen Punkten. In einer Pressemitteilung heißt es, LichtBlick habe es geschafft, sich durch seine "Positionierung als Anbieter umweltfreundlicher, erneuerbarer Energiequellen sowie durch kompetente Beratung und Information zu etablieren."
 
Bereits 2009 hatten drei unabhänginge Untersuchungen der Stiftung Warentest, des Kundenmonitors Deutschland sowie der Universität St. Gallen in Partnerschaft mit dem Handelsblatt ergeben, dass LichtBlick der Energieanbieter mit der höchsten Kundenzufriedenheit und Kundenbindung ist. "Über die erneute Bestätigung unserer Spitzenposition freuen wir uns", erklärte Unternehmenssprecher Ralph Kampwirth.