Effiziente Energienutzung im Büro

Gerätekauf
Generelles
  • Oft macht sich ein eventuell höherer Einkaufspreis für ein energiesparendes Gerät durch die eingesparten Stromkosten bezahlt. Achten Sie auf Hinweise über den Verbrauch und vergleichen Sie die Angaben mit Ihrem alten Gerät.
  • Notebook oder Desktop-PC? Tragbare Computer sind stromsparender als die stationären PCs – sie brauchen nur etwa ein Drittel so viel Strom. Dafür lassen sich die klassischen Modelle leichter erweitern oder aufrüsten, was den Neukauf erspart oder das Gerät länger aktuell hält.
  • Falls Ihr Computer noch über einen Röhrenbildschirm verfügt und dieser in die Jahre gekommen ist: Tauschen Sie ihn gegen einen Flachbildschirm aus! Das schafft nicht nur Platz auf dem Schreibtisch, sondern spart auch noch bis zu 75 % Strom – je größer der Bildschirm ist, umso mehr.
  • Leistung gibt es nicht umsonst: Leistungsstarke Computer brauchen auch besonders viel Strom. Für normale Büroarbeiten und das Surfen im Internet reicht eine Normalausstattung meist völlig aus.
  • Auch beim Kauf eines Druckers achten Sie auf die niedrige Stromaufnahme im Bereitschaftszustand und einen echten Ausschalter.Tintenstrahlgeräte verbrauchen weniger Strom als Laserdrucker, sowohl beim Drucken als auch im Stand-by-Betrieb. Im Durchschnitt am hungrigsten nach Strom sind Farblaser-Multifunktionsgeräte. Allerdings reinigen manche Tintenstrahler vor dem Ausschalten die Düsen. Das verhindert ein Eintrocknen, treibt aber den Verbrauch teurer Tinte in die Höhe. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf, wie das Gerät arbeitet.
  • Multifunktionsgeräte zum Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen sparen Strom – allerdings nur wenn sie mehrere Einzelgeräte ersetzen. Brauchen Sie keine Faxfunktion, sparen Sie sich die Ausgabe. Denn als solches müssen die meisten Geräte dauerhaft unter Strom stehen, das kostet.

    Hier finden Sie eine Übersicht über stromsparende Bürogeräte.
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Strom sparen bei der Bedienung
Computer
  • Verzichten Sie auf einen Bildschirmschoner, bei Flachbildschirmen sind sie technisch nicht mehr nötig. Die flitzenden Bildchen kosten unnötiges Geld, da Bildschirm und PC nicht in den Ruhezustand gehen können. Ein zum Beispiel nach fünf Minuten auf schwarz schaltender Bildschirm ist besser. Die Einstellung können Sie direkt am Bildschirm vornehmen oder in der Systemsteuerung.
  • Nutzen Sie auch bei Tischrechnern nach Möglichkeit die Power-Management-Funktionen Ihres PCs. Unter Windows XP zum Beispiel finden Sie die Einstellmöglichkeiten Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Energieoptionen.
  • Benötigen Sie Ihren Computer längere Zeit nicht, schalten Sie das Gerät ganz aus.
  • Um den Stand-by-Verbrauch beim PC und bei all seinen Peripheriegeräten wie Drucker, Lautsprecher etc. zu minimieren, empfiehlt es sich, eine schaltbare Steckerleiste zu verwenden, die günstig in jedem Baumarkt erhältlich ist.
  • Besonders komfortabel sind sogenannte Master-Slave-Steckdosenleisten. Beim Einschalten des PC werden automatisch alle anderen Peripherie-Geräte eingeschaltet, beim Ausschalten wird kein Drucker, Lautsprecher, Monitor vergessen.
    Schalten Sie auch Modems und Router aus. Das geht allerdings nur, wenn keine weiteren aktiven Nutzer an das Gerät angeschlossen sind.
  • Bislang waren die Verbrauchsangaben bei Computern wenig praxisgerecht. Denn aus den Angaben zum Stand-by-Verbrauch und zur maximalen Leistungsaufnahme ließ sich nur ungenau auf den tatsächlichen Stromhunger schließen. Einen Vorstoß für ein aussagekräftigeres Label hat die Zeitschrift Computerbild gemacht. Mit Unterstützung des Umweltbundesamtes und von Umweltverbänden zeichnet die Redaktion Geräte aus, die bei einer Simulation des Alltagsbetriebs besonders energiesparend sind. Beim Start im März 2010 war das Label naturgemäß nur wenig verbreitet, bei entsprechender Nachfrage der Kunden wird sich das sicherlich ändern. Erhältlich ist auch ein kostenloses Programm, mit dem man den Stromverbrauch seines Computers anschaulich im Auge behalten kann.
Drucken, Kopieren, Faxen
  • Die Gesamtkosten für einen Drucker oder Kopierer hängen entscheidend von der Druckmenge ab. Deshalb sollte man die Zahl der bedruckten Seiten so gering wie möglich halten.
  • Führt ihr Tintenstrahler vor dem Abschalten eine Reinigung durch, schalten Sie ihn so wenig an und aus wie möglich und immer nur über den Schalter am Gerät. Das verhindert ein Eintrocknen der Tinte.
  • Insgesamt kann gerade bei Tintenstrahlern der Preis für die Druckköpfe, den Preis für die Anschaffung rasch übersteigen. Erkundigen Sie sich nach den Kosten. Eine Alternative können gute Nachfüllkartuschen sein.
  • Laserdrucker oder Laser-Multifunktionsgeräte ohne Faxfunktion können Sie bedenkenlos vom Stromnetz trennen. Ideal ist ein Ausschalter am Gerät oder eine Steckdosenleiste mit Schalter.
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